{"id":2446,"date":"2012-11-18T15:45:26","date_gmt":"2012-11-18T15:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.dpsgbretten.de\/?p=2446"},"modified":"2017-10-10T08:53:00","modified_gmt":"2017-10-10T08:53:00","slug":"extremhaijk-der-pfadis-rover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/?p=2446","title":{"rendered":"EXTREMhaijk der Pfadis &#038; Rover"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/extrem1.jpg\" alt=\"extrem1\" width=\"225\" height=\"301\" align=\"right\" \/>Am Freitagnachmittag haben die vier Pfadfinder sich am Bernhardushaus getroffen um \u00fcber das Wochenende in der Pfalz wandern zu gehen. Gegen 18.00 Uhr sind wir vor einem Supermarkt in Dahn angekommen. Dort haben wir uns H\u00e4hnchen gekauft zum Abendessen und die n\u00f6tigen Lebensmittel f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Unser Ausgangsort war der Ort Fischbach. Von dort wanderten wir auf einen Berg und stie\u00dfen auf den von uns gew\u00e4hlten Burgenrundwanderweg. Es gab eine gro\u00dfe Kreuzung mit vielen Abzweigungen. Wir suchten nach dem Schild des Wanderwegs und liefen im Schein der Fackeln auf dem Weg. Es w\u00e4re ja wohl nichts besonderes, wenn wir nicht bergab laufen w\u00fcrden und das so 3 km. An einer Kreuzung suchten wir nach dem Schild des Wanderwegs. Wir fanden es nicht. Hacki versuchte es mit der Karte (ohne Kompass) die aktuelle Position ausfindig zu machen. Hamster hatte ja ein GPS, aber das lehnte der Leiter Hacki strikt ab, denn er meinte wir seien bei den Pfadfindern und k\u00f6nnten es auch in der Dunkelheit schaffen uns zu orientieren. Wir wussten alle nicht wo wir waren. Es gab f\u00fcr uns keine andere Wahl als das GPS zu nutzen. Jetzt war es klar. Wir sind falsch gelaufen. Notgedrungen marschierten, eher stolperten wir wieder an die Kreuzung. Da es nicht vorgesehen war solange zu wandern mussten wir uns mit Taschenlampen den Weg beleuchten. Wir schauten uns auf der Kreuzung um und entdecken einen schmalen Pfad der unserer war.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es war ein sehr steiler Pfad und als wir oben waren sollte die Burg laut Hacki nur noch einen halben Kilometer entfernt sein. Mit neuem Mut machten wir uns an das letzte St\u00fcck weg heran. Nach einem halben Kilometer war keine Burg zu sehen. Wir suchten den Wald mit unseren Taschenlampen ab und fanden die Burg nicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/extrem2.jpg\" alt=\"extrem2\" width=\"225\" height=\"299\" align=\"left\" \/>Wir sahen keine Kreuzung zu einer Burg, allerdings aber ein Schild unseres Wanderwegs. Wir waren also richtig. Als wir das erste Mal an der vielverzweigten Kreuzung waren. war die Frage in welche Richtung wir den Wanderweg gehen sollten. Hamster hatte seine eigene Meinung und behauptete die Kreise mit einem Wimpel darauf w\u00e4ren Burgen, die anderen hielten strikt daran fest, dass das Wanderwegzeichen auch f\u00fcr Burgen steht. Hamster wiederholte seine These und Hacki merkte, dass Hamster recht hatte. Da der neue Tag nun nicht einmal mehr eine Stunde entfernt war, sich die M\u00fcdigkeit bemerkbar machte, mussten wir uns einen Schlafplatz suchen. Die n\u00e4chste M\u00f6glichkeit w\u00e4re ein Aussichtspunkt. Um viertel nach eins wussten wir nicht mehr wo wir sind. Wir legten uns abseits vom Weg auf den Boden und schliefen ein. Als wir am n\u00e4chsten Morgen aufwachten merkten wir, dass wir nur 10 Meter vom Aussichtspunkt entfernt waren und wir wohl letzte Nacht aufgrund der Dunkelheit das Ziel nicht mehr sahen. Um 10.00 Uhr marschierten wir los. In einem Tal begegnete uns ein Mountainbiker. Wir liefen zwar in Deutschland aber die Grenzsteine waren nur 2 Meter entfernt, sodass wir Deutschland verlie\u00dfen und in eine franz\u00f6sische Ortschaft kamen.<\/p>\n<p>Von dort liefen wir auf den Kirchberg. Mitten im Berg war ein Felsvorsprung auf dem die kleine Arnsbourg stand. Von dort hatte meinen weiten Blick durch das ganze Tal und wir fr\u00fchst\u00fcckten in dieser luftigen H\u00f6he. Als wir durch ein Tal marschierten fanden wir die Burg Wasigenstein, die wir schon 2008 auf dem Herbsthaike als unsere \u00dcbernachtungsst\u00e4tte nutzten. Dort trafen wir zwei Wanderer aus der Region Bretten. Doch die Zeit dr\u00e4ngte und wir mussten uns beeilen um noch unser Tagesziel zu erreichen. Wir sahen noch die Burg Zigeunerstein, auf die eine wackelige Holztreppe f\u00fchrte. Nach einem gro\u00dfen Mittagsmal in einer franz\u00f6sischen Schutzh\u00fctte, schlugen wir eine Abk\u00fcrzung ein, denn das st\u00e4ndige bergauf bergab mit dem schweren Rucksack hatte uns sehr angestrengt und am Ende der Wanderung haben wir \u00fcber 2000 Meter H\u00f6he bergauf zur\u00fcckgelegt. Wir kamen auf einen sehr verwilderten Weg und dort lagen gro\u00dfe Felsen. Und dann haben Jungs eben, dass gemacht was Jungs unter solchen Bedingungen machen. Hamster fand einige Pilze, die wir lieber nicht a\u00dfen, denn eine Pilzvergiftung wollten wir nicht. Im Tal kamen wir in ein Dorf und st\u00e4rkten uns in einem franz\u00f6sischen Restaurant.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/extrem3.jpg\" alt=\"extrem3\" width=\"225\" height=\"300\" align=\"right\" \/>Mit Anbruch der Dunkelheit k\u00e4mpften wir uns in 20 Minuten, statt vorgegebenen 30 Minuten auf die Burg. Dort begegneten wir nach einer kurzen Besichtigung Youtubern von &#8222;Die Partei&#8220;. Hacki suchte mit Tim nach Feuerholz, w\u00e4hrend Martin und Hamster Kn\u00f6del und So\u00dfe kochten. Alle waren erholt und es konnte ein gem\u00fctlicher Abend werden. Aber falsch gedacht. Nachdem von der Sonne der letzte Strahl verschwand zog sich der Himmel zu und es fing an zu regnen. Wir hatten kein Zelt dabei, da der Wetterbericht keinen Regen voraussagte. Nun, in der Burg war eine H\u00f6hle. Dort konnten wir schlafen und die restlichen Fackeln spendeten Licht. Als die Fackeln erloschen, schliefen wir ein. Es war kalt und es regnete, aber uns ging es gut. Am n\u00e4chsten Tag war es regnerisch und der Schutz der Burg Blumenstein war uns willkommen. Wir a\u00dfen Brot mit Marmelade und packten unsere Sachen. Es waren auf einem Schild nur noch 5 km bis zum Ziel, aber wir blieben auf dem Wanderweg und legten zus\u00e4tzliche 4 Kilometer zur\u00fcck. Es ging auf einen Berg. Auf dem Berg war eine Ruine auf der ein Friedenskreuz steht. Es ist das Symbol f\u00fcr die Schlachten um den Maimont, einem strategischen Punkt schon seit mehr als 500 Jahren, mit toller Aussicht. Unter dem Grat liefen wir an imposanten Felsklippen entlang. Es ging nun steil bergab. Wir kamen an die ber\u00fcchtigte Kreuzung und Fischbach war nur noch 4 Kilometer entfernt. Wir luden unseren Kr\u00e4mpel in Hackis Auto und fuhren tanken. Wir hatten etwas Geld in der Fahrtenkasse \u00fcbrig und holten uns noch 4 Burger, die wir nach dem Aufr\u00e4umen im Stammesheim a\u00dfen. Es war eine gelungene Fahrt, die wohl im \u00e4hnlichen Stil \u00f6fters gemacht wird. Dabei waren: Hacki, Hamster, Martin und Tim<\/p>\n<p>Geschrieben von Hamster<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitagnachmittag haben die vier Pfadfinder sich am Bernhardushaus getroffen um \u00fcber das Wochenende in der Pfalz wandern zu gehen. 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