{"id":3176,"date":"2015-07-12T12:47:16","date_gmt":"2015-07-12T12:47:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.dpsgbretten.de\/?p=3176"},"modified":"2023-09-27T21:12:43","modified_gmt":"2023-09-27T19:12:43","slug":"sommer-grossfahrt-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/?p=3176","title":{"rendered":"Sommer-Gro\u00dffahrt 2015: Schweiz"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_1707-e1443963878996.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3219\" src=\"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_1707-e1443963878996-1024x667.jpg\" alt=\"IMG_1707\" width=\"445\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_1707-e1443963878996-1024x667.jpg 1024w, https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_1707-e1443963878996-300x195.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/><\/a>Am 10.08.2015\u00a0 trafen sich 3 Jupfis, 7 Pfadis und 7 Leiter zu Beginn der Sommergro\u00dffahrt um 9:00 Uhr morgens beim Bernhardushaus. Zun\u00e4chst wurde der Bus beladen und nochmals \u00fcberpr\u00fcft ob auch alles Gep\u00e4ck mit dabei ist. Die letzten M\u00e4ngel an den Fahrr\u00e4dern wurden behoben und dann konnte es auch schon losgehen. Die Route f\u00fchrte die Gruppe von Bretten \u00fcber das Walzbachtal durch Karlsruhe Durlach. Dort wurde eine kleine Mittagspause eingelegt.<\/p>\n<p>Frisch gest\u00e4rkt ging es zum Baggersee nach Rheinstetten. Die Truppe genoss hier das k\u00fchle und erfrischende Nass. Neben artistischen Sprungeinlagen mittels Schulterkatapult und einigen Tunkversuchen entwickelten sich manche Pfadfinder zu regelrechten Wassermonstern. Der ein oder andere wurde so durch Nessie alias Hamster so zu einem fluchtartigen Kraulstil gen\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Wieder auf dem Rad hie\u00df es \u201eRhein in Sicht\u201c! Direkt hinter Rheinstetten genoss die Truppe nun die Vorz\u00fcge der Rheinebene. Jedoch musste nicht mehr lange gefahren werden, da hatte man auch schon den von Gregor und mir entdeckten Zeltplatz erreicht und konnte die Zelte aufschlagen. Jedoch trieben uns die Stechm\u00fccken nach Einbruch der D\u00e4mmerung schnell in unsere Kohten. In den Zelten aber verstummte das Gemurmel erst weit sp\u00e4ter und es wurde teilweise noch Gitarre gespielt und gesungen.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es dann fr\u00fch aufstehen, zusammenpacken und losfahren, denn es lag noch einiges an Wegstrecke vor uns. Gregor und ich fuhren immer dicht neben der Gruppe her und so konnten wir unser 12-Meter-Gespann aus Bus und Anh\u00e4nger recht schnell zum Ort des Geschehens man\u00f6vrieren, wenn uns ein Anruf mit Bitte um Pannenhilfe ereilte. Kurz vor dem Mittagessen war es soweit. Die Gruppe stand kurz hinter Iffezheim. Der Grund: Dank ein paar loser Schrauben hatten sich die Pedale eines Fahrrades gel\u00f6st. Fachm\u00e4nnisch wurde dies dann mittels Klebeband und einigen Ersatzschrauben vorerst durch Gregor repariert, sodass die Fahrt fortgesetzt werden konnte.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen ging die Tour dann wie gewohnt weiter und so konnte gegen Abend der n\u00e4chste Lagerplatz erreicht werden. Die Kinder fuhren sogleich in kleinen Gruppen in den Supermarkt der Stadt und deckten sich mit Fressalien aller Art ein. Am nahegelegenen See konnten auch die angeschlagenen Reifen auf undichte Stellen \u00fcberpr\u00fcft und geflickt werden. Da man nach der Erforschung der \u00d6rtlichkeit feststellen musste, dass es sich bei dem ins Auge gefassten Zeltplatz um ein schlecht ausgeschildertes Naturschutzgebiet handelte, wurde zun\u00e4chst gekocht und nach Einbruch der Dunkelheit auf einer etwas versteckten Obstwiese still und heimlich das Lager aufgeschlagen.<\/p>\n<p>Um 7:00 Uhr am n\u00e4chsten Morgen wurden die Sachen zusammengepackt. Hamster und Karola \u00fcbernahmen das Versorgungsfahrzeug, ich und Gregor f\u00fchrten nun die Radtour an. Das Ziel des Tages war der Europapark in Rust. Nach 65 anstrengenden Kilometern sahen wir dann die Achterbahnen am Horizont.<\/p>\n<p>Auf dem Zeltplatz wurden zun\u00e4chst die Duschen genutzt, danach die Zelte aufgeschlagen und zu Abend gegessen. Voller Vorfreude auf den n\u00e4chsten Tag schliefen wir ein.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag brachte wolkenlosen Himmel und 38 Grad Celsius mit sich. Punkt 9 st\u00fcrmte ein Teil der Kinder den Europapark. Die Pfadis wollten jedoch lieber noch etwas chillen. Den ganzen Tag fuhren wir Achterbahn, Wildwasserbahn und nutzten die Attraktionen des Europaparks. Wir machten sogar eine kleine Wasserschlacht und verschossen innerhalb von 3 Minuten 60 Wasserbomben in dem eigens daf\u00fcr eingerichteten Gel\u00e4nde.<\/p>\n<p>Als wir alle dann abends auf dem Zeltplatz ankamen war die Stimmung gut. Jedoch begann bald ein Sturm die Zelte durchzusch\u00fctteln. Das der Pfadfinder wurde sogar umgerissen. Schnell wurde improvisiert, das Zelt zum Schutz Rucks\u00e4cke vor dem Regen \u00fcber die Rucks\u00e4cke gespannt und die Gruppe in den drei restlichen Zelten untergebracht. Doch ein Pfadfinder ist immer frohen Mutes und daher war die Stimmung weiterhin gut. Als der str\u00f6mende Regen dann etwas nachlie\u00df, bauten die Pfadis ihr Zelt wieder auf und alle gingen zu Bett.<\/p>\n<p>Die beiden n\u00e4chsten Tage verbrachten wir damit, unser doch inzwischen relativ empfindlich gewordenes Ges\u00e4\u00df auf dem Fahrradsattel zu qu\u00e4len. Auch durch die eine oder andere Panne lie\u00dfen wir uns nicht aufhalten. Und so erreichten wir am Samstagnachmittag bereits gegen 15 Uhr den vereinbarten Treffpunkt in Effringen-Kirchen. Dort wurden die Fahrr\u00e4der abends durch einen LKW des DRK (hierf\u00fcr nochmals vielen Dank!) abgeholt und au\u00dferhalb der Stadt ein Nachtlager aufgeschlagen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Pfadis ging es dann am Sonntag mit dem Zug von Basel aus nach Kandersteg. Ich fuhr mit dem Bus zur\u00fcck um die W\u00f6lflinge am Montag nachzuholen. Als wir nach etwa 6 Stunden Fahrt in Kandersteg ankamen waren die Kohten schon aufgebaut. Dank den Pfadfindern stand die Jurte innerhalb von 15 Minuten und die Jungpfadfinder bauten mit Hamster das K\u00fcchenzelt auf. So konnte man abends dann gem\u00fctlich beim Lagerfeuer und einem hei\u00dfen Tee beisammen sitzen und es wurde noch lange gesungen.<\/p>\n<p>Die Wanderung zum Oeschinensee am n\u00e4chsten Tag war ziemlich kr\u00e4ftezehrend. Jedoch \u00fcberwand die Gruppe die H\u00f6hendifferenz von 500 Meter innerhalb von nur 2 Stunden. Am See angekommen wurde zun\u00e4chst gegessen. Danach trauten sich einige Wagemutige ins Wasser. F\u00fcr Lukas, Michael, Julian, Julien, Kai und Hamster waren die 20 Grad Au\u00dfentemperatur und die gef\u00fchlten 10 Grad Wassertemperatur anscheinend kein Hindernis. Andere hingegen gingen lieber eine hei\u00dfe Schokolade trinken.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfende Fahrt auf der Sommerrodelbahn musste jedoch aufgrund der schlechten Wetterbedingungen verschoben werden. Und so wanderten wir zur\u00fcck ins Tal.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag stand ebenfalls Freibad auf dem Programm. Das einzigartige 26-Grad-Freibad in Kandersteg bietet auch bei frischen 15 Grad Au\u00dfentemperatur einiges an Spa\u00df. Und so war unsere Gruppe die einzige, die das Angebot des Bades nutzte. Vor allem der 3-Meter-Turm wurde stark genutzt und so entwickelte sich bald ein kleiner Wettbewerb um die sch\u00f6nste Arschbombe, welchen Hamster mit graziler Anmut gewann. Am Ende sorgte eine hei\u00dfe Dusche f\u00fcr die N\u00f6tige Hygiene und die dringend ben\u00f6tigte K\u00f6rperw\u00e4rme.<\/p>\n<p>Da der kommende Tag sch\u00f6neres Wetter bringen sollte, wurde das Programm danach ausgerichtet. Ich selbst stand bereits um 7:00 Uhr auf. Ich hatte mich bereits am vorherigen Tag bei den Leuten im Dorf und an der Talstation der Gondel zur Allmenalp erkundigt, welchen Schwierigkeitsgrad der \u00f6rtliche Klettersteig tats\u00e4chlich hat und ob es m\u00f6glich w\u00e4re ihn mit der Pfadfinderstufe zu besteigen. Da ich mehrfach zu h\u00f6ren bekam, ich sei selbst daf\u00fcr verantwortlich wenn nachher die Bergwacht kommen m\u00fcsse, beschloss ich dem ganzen zun\u00e4chst alleine auf den Zahn zu f\u00fchlen. Ich begann um 8 Uhr meinen Aufstieg am Fu\u00df der 550 Meter hohen Steilwand. Nach 2 \u00bd Stunden Klettern erreichte ich den Ausstieg. Mit den get\u00e4tigten Aufnahmen konnte ich den Pfadis im Lager dann zeigen auf was sie sich einlassen w\u00fcrden. Da es in der Kletterwand einige Passagen gab, wo man lediglich auf d\u00fcnnen Stahlbolzen stand und es etwa 200 \u2013 300 Meter im freien Fall nach unten gegangen w\u00e4re (man war nat\u00fcrlich gesichert), beschlossen einige Pfadfinder vern\u00fcnftigerweise nicht mitzugehen. Die anderen 5 stiegen mit mir nach dem Mittagessen in die Kletterwand ein und machten sich an den Aufstieg. Der Rest der Gruppe fuhr mit der Gondel zur Sommerrodelbahn und drehte mit dieser einige Runden.<\/p>\n<p>Nach 4 \u00bd Stunden erreichten die Pfadfinder den Ausstieg des Klettersteigs. Ersch\u00f6pft jedoch zufrieden mit sich und dem Ausblick setzten wir uns auf eine Bank und a\u00dfen ein wenig zu Abend. Magda fuhr anschlie\u00dfend mit der Gondel wieder ins Tal und die Jungs und ich wanderten noch 1 \u00bd Stunden nach unten.<\/p>\n<p>Abends gab es dann Spaghetti Carbonara in rauen Mengen und alle fielen nach dem Essen ersch\u00f6pft ins Bett.<\/p>\n<p>Der Freitag und der Samstag waren f\u00fcr die Wanderung zur Ueschinenh\u00fctte eingeplant. Nach einer etwa 3-st\u00fcndigen Wanderung kam die Gruppe auf der 600m h\u00f6hergelegenen H\u00fctte an. Die Matratzenlager wurden sogleich in Beschlag genommen. Nach dem Abendessen stand dann noch etwas ganz besonderes an: Die Halstuchverleihung. Hier bekamen Julian, Julien, Fabian und Sarah ihr Halstuch verliehen. Philipp hatte es au\u00dferdem geschafft sich durch das Ablegen aller Proben und durch sein gutes Sozialverhalten in der Gruppe sein Ringhalstuch zu verdienen. Und so legte er neben einem Wasserfall mitten in den Bergen sein Pfadfinderversprechen ab.<\/p>\n<p>Des Weiteren wurde allen Teilnehmern der Fahrradtour das Fahrradabzeichen verliehen, da sie mehr als 250 km auf dem Fahrrad zur\u00fcckgelegt hatten.<\/p>\n<p>Der Rest der Gruppe konnte am n\u00e4chsten Tag durchschnaufen und wanderte wieder zur\u00fcck ins Lager. F\u00fcr die Gipfelst\u00fcrmer hie\u00df es jedoch weiter bergauf wandern. Conrad, Lukas, Michael, Fabius, Marius und Moritz wanderten mit mir zum Tschingellochtighorn, einem 2850 Meter hohen Felsmassiv, welches sich einer Krone gleich \u00fcber das Ueschinental erhebt. Dort oben angekommen, genossen wir den sagenhaften Ausblick und wanderten anschlie\u00dfend \u00fcber den Grat des Tschingellochtighorn in Richtung Kandersteg. Am h\u00f6chsten Punkt der Tour bekamen die sechs jungen Bergsteiger das Gipfelst\u00fcrmerabzeichen verliehen. \u00dcber Stock und Stein ging die Tour dann wieder nach Kandersteg zur\u00fcck. Auf dem R\u00fcckweg reichte die Zeit jedoch noch f\u00fcr ein gem\u00fctliches Rivella auf der Alm. Insgesamt waren wir etwa 9 Stunden unterwegs. Zuhause angekommen wurden Moritz, Marius und Fabian noch einer Wassertaufe unterzogen. Um ihnen ihre neuen Fahrtennamen (Recep, Fabus und Neffus) zu verleihen wurden sie mit etwa 20l Wasser \u00fcbergossen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen brach die Truppe dann wieder mit Bus und Bahn auf. Die W\u00f6lflinge kamen gegen Mittag in Bretten an und halfen noch mit einem Teil der Eltern den Bus und den H\u00e4nger zu entladen. Danach konnten sie gesund und wohlbehalten wieder den Eltern \u00fcberstellt werden. Nach einer l\u00e4ngeren Zugreise trafen gegen Abend auch die \u00c4lteren am Bahnhof ein und konnten von ihren Eltern abgeholt werden. (Hacki)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10.08.2015\u00a0 trafen sich 3 Jupfis, 7 Pfadis und 7 Leiter zu Beginn der Sommergro\u00dffahrt um 9:00 Uhr morgens beim Bernhardushaus. 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