{"id":68,"date":"2007-11-08T08:00:15","date_gmt":"2007-11-08T08:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.dpsgbretten.de\/?p=68"},"modified":"2018-05-18T06:06:43","modified_gmt":"2018-05-18T06:06:43","slug":"herbstfahrt-der-jungpfadfinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/?p=68","title":{"rendered":"Herbstfahrt der Jungpfadfinder"},"content":{"rendered":"<p><strong>Als unsere Siedlung im Fr\u00fchjahr von Erik in Bretten gegr\u00fcndet wurde, waren wir im Gegensatz zu Erik alle &#8211; totale &#8211; Gr\u00fcnschn\u00e4bel -, hatten von der Pfadfinderei, geschweige von einer Fahrt keinerlei Ahnung. Aber wir lernten schnell. Nachdem wir einige Lager hinter uns hatten, wollte uns Erik unbedingt testen, ob wir nicht nur auf Lager gut sind, sondern auch auf Fahrt. Denn bei einer Fahrt ist man einige Tage mit seinem Rucksack unterwegs.<\/strong><\/p>\n<p>So wie die Lager war auch die Fahrt f\u00fcr uns alles Neuland. Keiner hatte so richtig eine Vorstellung was uns erwartete, denn mit einem schweren Rucksack durch den Schwarzwald zu stiefeln, das hat noch keiner von uns gemacht. Ganz zu schweigen bei der Herbstk\u00e4lte im Freien zu \u00fcbernachten. Hans, der den Schwarzwald gut kennt, hatte f\u00fcr uns eine Route ausgearbeitet die uns nicht \u00fcberfordern sollte. So trafen wir uns, zehn Jungs und zwei M\u00e4dchen, mit Erik, am Freitagabend, den 26. Okt. 2007, beim Bahnhof Bretten um ein Abenteuer ins Ungewissen zu starten. Hans fuhr nicht mit uns, da er n\u00e4mlich seinen Van als Marktenderwagen umfunktioniert hat, denn da wir ja f\u00fcr einige Tagen die Zivilisationen verlassen wollten, brauchten wir Lebensmittel, Zelten, Holz, Wasser und einen Kocher mit Gasflasche, was wir nat\u00fcrlich in unseren R\u00fccks\u00e4cken nicht mitschleppen konnten.<\/p>\n<p>Nachdem wir die Stadtbahn gest\u00fcrmt hatten fuhren wir mit dieser bis Bad Herrenalb und mit dem Bus hinauf zum Dobel, welcher 700 Meter hoch liegt. Wir kamen dort bei einer stockdunkle Nacht an und es war schon etwas kalt. Hans erwartete uns bereits, verteilte die Fackeln und dann ging es durch den finsteren Tannenwald hinunter zur Eyachm\u00fchle, wo wir mit Hans einen Treffpunkt ausmachten. Um uns Mut zu machen sangen wir sogleich das Lied: Wir sind des Geyers schwarzer Haufen, wobei wir den Refain: Spie\u00df voran drauf und dran besonders laut hinausbr\u00fcllten denn mumlig war es uns schon ein bisschen. Nachdem wir die Eyachm\u00fchle ereicht hatten und die letzte Fackel verbrannt war, mussten wir an der Eyach entlang noch einige Kilometer zum ehemaligen Lehmannshof latschen, wo wir in einer H\u00f6hle \u00fcbernachten wollten. Aber auch das schafften wir und kurz vor Mitternacht lie\u00dfen wir uns in der H\u00f6hle h\u00e4uslich nieder, wobei wir uns mit einem Bohneneintopf noch st\u00e4rkten. Hans erz\u00e4hlte dann noch eine trauige Geschichte die mit der H\u00f6hle zusammenhing, wobei wir in den Pausen noch einige Fahrtenlieder sangen, bis wir dann doch todm\u00fcde so nach und nach einschliefen. Am n\u00e4chsten Morgen, nach einer Katzenw\u00e4sche an der Eyach, jedoch nach einem herzhaften Fr\u00fchst\u00fcck stiegen wir hinauf zum moorigen Wildsee, \u00fcberwanden l\u00e4ssig in f\u00fcnf Stunden ca. 400 H\u00f6hemeter auf einer Entfernung von 8 Kilometer, na ja, wir waren halt noch nicht so richtig in \u00dcbung und steuerten oben angekommen zielgeanu den Kaiser Wilhlem Turm (Aussichtsturm) an und hatten am Schluss so insgesamt 16 Kilomter zur\u00fcckgelegt, worauf wir ganz stolz waren. In der Schutzh\u00fctte beim Turm, haben wir noch weit bis in die Nacht hinein getagt, wobei uns Erik das ber\u00fchmte Mafiaspiel beibrachte, wobei wir uns reihrum gegenseitg sterben lassen konnten, bis es dann doch ans Schlafen ging. Bereits vorher hatten wir zwei Kohten aufgebaut, worin sich die meisten zur\u00fcckzogen, einige ganz Unentwegten bestiegen mit Erik den Turm und haben dort oben auf der Aussichtplattform die Nacht verbracht.<\/p>\n<p>Blo\u00df, wenn man morgens nicht aufgepasst hat und zuf\u00e4llig unter dem Turm stand, ist man von oben geduscht worden. Nachdem wir wieder alles zusammenger\u00e4umt hatten und immer mehr in Hans Auto verstaut hatten, so dass er kaum Platz auf dem Fahrersitz nehmen und Tom zwischenzeitlich mit seinen Eltern eingetroffen war, weil seine Eltern ihm nicht erlaubt hatten drau\u00dfen zu Zelten, konnte der Abstieg ins Murgtal beginnen, von wo aus wir mit der Stadtbahn Richtung Karlsurhe fuhren . Dort im Ortsteil Wolfartsweier, mitten im Wald, hatten wir eine H\u00fctte vom Pfadfinderstamm Kondor f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Tage gemietet. Als wir Abends dort ankamen haben wir uns erst mal richtig am Kamin aufgew\u00e4rmt. Und dann gab es Tschai, nat\u00fcrlich wieder das Mafiaspiel, viel Singen, bis weit nach Mitternacht, H\u00fcttles bauen, Suchspiel auf der n\u00e4chtlichen Wiese und nat\u00fcrlich der Badbesuch im Karlsruher Tullabad, wo wir beinah wieder rausgeflogen w\u00e4ren, da wir die Rentner in ihrem Transchwimmen gest\u00f6rt haben. Doch am n\u00e4chsten Tag ging es auch schon wieder nach Hause: wir nahmen die Bahn nach Bretten und gingen danach noch ins Bernhadushaus um die Sachen der Fahrt wieder zu Verstauen und den \u00fcbrig gebliebenen Feuertopf zu essen. Dann kamen aber die Eltern und wir gingen gl\u00fccklich und ausgepowert wieder nach Hause. [Tom &amp; Hans]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als unsere Siedlung im Fr\u00fchjahr von Erik in Bretten gegr\u00fcndet wurde, waren wir im Gegensatz zu Erik alle &#8211; totale &#8211; Gr\u00fcnschn\u00e4bel -, hatten von der Pfadfinderei, geschweige von einer <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/?p=68\">Continue Reading &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1742,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[122,99],"tags":[26,25],"class_list":["post-68","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-00-00-stamm-aktuell","category-jungpfadfinder","tag-haijk","tag-herbstferien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4275,"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68\/revisions\/4275"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1742"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dpsgbretten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}