„Das Abenteuer Pfadfinden findet nicht im Haus, sondern draußen in der Natur statt!“ so das Credo der Leiterrunde. Aus diesem Grund waren die Georgspfadfinder schon längere Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Gartengrundstück. Schließlich steht unser Stammesheim mitten in der Stadt und ist weit weg von Wiese und Wald. Nach langer intensiver Suche konnten wir – dank Vermittlung von unserer Fördervereinsvorsitzenden Inge Kleiber – ein Gartengrundstück ganz in der Nähe Brettens für einen längeren Zeitraum pachten. Einen Herzlichen Dank gilt auch unseren Verpächtern, die es uns ermöglichen im Sommer Gruppenstunden in der Natur durchführen zu können.
Doch bevor Wölflinge, Jupfis, Pfadis und Rover unser neues Pfadfinder-Grundstück benutzen können, musste erst einmal das verwilderte Grundstück von Urwald befreit werden. Dies erledigte unsere Pfadfinderstufe, die auf dem Grundstück zeltete und am nächsten Morgen einen ganzen Tag lang auf dem Grundstück schuftete. Gemeinsam konnten sie das Grundstück von „Urwald“ befreien. Natürlich ist noch einiges auf dem Grundstück zu tun, aber den Grundstein hat unsere Pfadfinderstufe gelegt. Herzlichen Dank dafür!
- Vor der ersten Aktion
- Vor der ersten Aktion
- Bei der Arbeit
- Bei der Arbeit
- Nach der ersten Aktion
- Nach der ersten Aktion







Gegen Abend kam die Gruppe an der Moldau an. Hier fuhren die Jugendlichen die nächsten 3 Tage Kanu. An den Staustufen musste das ein oder andere Kanuteam auch ein vollgelaufenes Boot in Kauf nehmen. Abends wurde gezeltet, gekocht und zusammen am Lagerfeuer gesessen. Sie trafen auch eine Pfadfindergruppe aus Wales und tauschten sich mit ihnen auf Englisch über die bereits erlebten Abenteuer und über die Unterschiede der Pfadfinderei in den beiden Ländern aus. Auch wurden gemeinsam einige englische Songs gesungen und der gefangene Fisch am Stock gegrillt.
Die Reise führte die Gruppe von Tschechien weiter zu der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen. Nachdem sie am Abend zuvor von den Gruppenleitern etwas auf die Thematik vorbereitet worden waren, nahmen sie dort an einer Führung teil und besichtigten das ehemalige Konzentrationslager.
Auf dem Rückweg von der Slowakei wurden die Pfadfinder bei Freunden in Chechowize in Tschechien und beim Stamm Thomas Morus in Weiden in der Oberpfalz sehr herzlich empfangen. In Altwasser bestaunten die Jugendlichen die Arbeit der Pfadfinder dort, welche eine durch den Krieg zerstörte Klosteranlage wieder in Stand setzen. Abends saß man dann noch gemeinsam am Lagerfeuer, sang gemeinsam und erzählte von den erlebten Abenteuern.






