
Morgenrunde auf dem 4. Stammes-Winterlager
Am 5. Januar trafen sich Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder in unserem Stammesheim zum mittlerweile 4. Stammeswinterlager: Da wir zu Beginn unseres Winterlagers Schlittschuh laufen wolletn, waren nicht nur Fahrtenteilnehmer beim Schlittschuhlaufen dabei, sondern auch einige anderen Stammesmitglieder. Nach drei lustigen Stunden auf dem Eis gingen wir zu Bahnhaltestelle Stadtmitte. WIr fuhren bis nach Karlsruhe-Albtalbahnhof, danach stiegen wir in die Bahn nach Raumünzach. Als wir dort ausstiegen, gingen wir direkt ins Pfadfinderzntrum.
Als wir dort ankammen warteten wir vor dem Pfadfinderheim und verteilten anschl. die Zimmer. Nach langem Warten durften wir schließlich hinein. Den restlichen Tag tobten wir uns aus. Am nächsten Tag stand eine kleine Schneewanderung mit einer Schneeballschlacht auf dem Plan. Wir amüsierten uns lange und gingen erschöpft zurück.
Nach dem Essen hatten wir wieder Freizeit. Am Abend versammelte sich der ganze Stamm zu einer gemeinsamen Spielerunde im Keller. Nach viel Spaß gingen die Wölflinge ins Bett, währenddessen die Jungpfadfinder und Pfadfinder aufbleiben durften, ein Teil von ihnen versammelte sich zu einer Singerunde.
Am Schluss ging jeder ins Bett, um für den nächsten Tag fit zu sein. Schon früh am morgen gingen wir ins Schwimmbad. Nach drei Stunden Badespaß gingen wir noch Einkaufen. Danach gingen wir wieder ins Pfadfinderzentrum zurück, wo auf uns auch schon das Mittagesssen wartete. Nach einem guten Essen hatten wir wieder mehrere Stunden Freizeit. Am späten Abend trafen wir uns zu einer gemeinsamen Spielerunde. Dann gingen alle ins Bett oder tobten noch im Haus herum. Am Morgen darauf wurden wir früh geweckt und nach dem Frühstück putzten wir das Haus. Danach fuhren wir nach Bretten zurück
(Pinguin & Pimpf)
Weitere Fotos zum Stammes-Winterlager findet Ihr in der internen Fotogalerie!



Jährlich lädt der Vorstand zur Stammesversammlung, dem höchsten Gremium eines DPSG-Stamms, ein. Stimmberechtigt sind nicht nur die Erwachsenen im Stamm, sondern vor auch die Kinder und Jugendlichen. So bestehen die stimmberechtigten Mitglieder der Stammesversammlung aus den zwei Vorsitzenden, dem Kurat, pro Stufe ein Leiter, zwei Elternvertreter und für jede Stufe zwei Delegierte. Da die Stammesversammlung aber jeden angeht, sind darüber hinaus alle Mitglieder eingeladen. In diesem Jahr war in der Stammesversammlung der Besuch des Gottesdienstes integriert:
Schön war, dass wirklich alle Stufen des Stamms in den Gottesdienst integriert waren und selbst unsere Kleinsten, die Biber, am Gottesdienst aktiv teilnehmen konnten.
Neben rund 80 Askolanern verfügt der Pfadfinderstamm über 20 Freunde und Förderer, die sich in den Freundes- und Fördererkreis zusammengeschlossen hatten.
Selbstgemalte Bilder der Wölflinge, ein Rucksack gefüllt mit wichtigen Dingen und Glückwünschen für ihren neuen Lebensabschnitt und eine Holzplatte geprägt mit ihrem Namen, welches ab sofort im Baden-Powell-Saal an unsere erste Stammesvorsitzende erinnern soll.
Beschlossen wurde ferner das Jahresprogramm 2011, ein neues Stammeslogo, eine neue Beitragsordnung und der Ankauf von zwei Alexzelten für die Biber- und Wölflingsstufe durch den Pfadfinder-Trägerverein. Einige Wochen vor der Stammesversammlung gab es ein Aufruf in den Gruppen an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teilzunehmen und Kartons mit Weihnachtsgeschenken für arme Kinder zu befüllen. Die Aktion endete mit der Stammesversammlung – Drei Kartons können nun schließlich weitergeleitet werden. Dass der Wahlspruch der Pfadfinder „Jeden Tag eine gute Tat“ noch zählt, zeigt, dass die Pfadis aus ihrem eigenen Taschengeld die Kartons u.a. mit Spielzeug befüllten.

Trotz der Pannen und dem regnerischen Wetter hatten wir jede Menge Spaß auf der Tour und liesen uns die Laune nicht vermiesen. Von Tiefenbach aus ging ein kleiner Weg zum Handwerkerhof. Wir probten unser Lied (Ye Yacobites) in dem Haus, in dem wir auch schliefen: Dem Rohbau des neuen Hauses des Handwerkerhofs. Um 17 Uhr wurde uns gesagt, dass wir zwei Lieder beim Singewettstreit singen müssen. Da wir nur ein Lied eingeprobt hatten, war guter Rat teuer. Spontan wählten wir unser Lieblingslied „Eines Morgens ging ich so für mich hin…“ aus. Um 17:30 Uhr ging dann der Singewettstreit los. Wir waren als erster an der Reihe. Nachdem alle gesungen hatten, beriet sich die Jury. Wir konnten den sensationellen 1. Platz in der Kategorie „Junge Fahrtengruppen“ ergattern. Neben der „Preisverleihung“ gab es noch eine Singerunde und dann gingen, die die noch bis zum Ende geblieben sind, in ihre Schlafsäcke. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Rad zurück nach Heilbronn und dann mit der S-Bahn nach Bretten. Am Bernhardushaus gab es noch einmal Pizzen für die glorreichen Erstplazierten, danach wurden alle abgeholt. Schön wars. (Zeus)

Im Rahmen des diesjährigen Kinderferienprogramms der Stadt Bretten luden die Brettener Georgspfadfinder zu einem Pfadfinder-Schnuppernachmittag ein. Neben über fünfzig interessierten Kindern vor allem im Wölflingsalter, nahmen fast vierzig Askolaner am Nachmittag teil. Aufgrund des Dauerregens am Vortag entschied man sich, nicht auf den Sprantaler Sportplatz zu gehen, sondern ein Postenlauf mit Start und Ziel Bernhardushaus vorzubereiten. Nachdem die Kinder einen Einblick in das Abenteuer Pfadfinden durch eine Folge von Willi wills wissen (


Jedes Jahr in den großen Ferien eine Auslandfahrt, weit weg von den Eltern und dem deutschen Sprachraum. Denn diese besondere Form der Erlebnispädagogik wird von dem Brettener Pfadfinderstamm Askola für sehr wichtig gehalten. Dieses Jahr war deshalb Großbritannien, jedoch vor allem Schottland an der Reihe und dort hauptsächlich die Schottischen Highlands. Jedoch ist es bei den Askolanern nicht üblich, dass man sich in den Bus setzt, irgendwo ankommt und dann ein fertiges Quartier bezieht und sich dabei um die Verpflegung nicht kümmern muss.
Nachdem die Rucksäcke gepackt waren, ging es am Freitag, den 30.07.10, mit 26 Askolanern zwischen 12 und 15 Jahren und fünf Leitern mit dem Flugzeug nach Edinburgh, wo zuerst die Stadt besichtigt wurde und man anschließend mit dem Zug und Bus in die menschenleeren Highlands fuhr. Eine Jungpfadfinderin musste zu Beginn der Wanderung zu einem Arzt. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus entschieden wir uns, sie nach Deutschland zurückzubringen. Aus diesem Grund flog ein Leiter mit ihr nach Deutschland zurück und kehrte sofort wieder zurück. Die 25 anderen Askolaner stapften mit ihren schweren Rucksäcken vier Tage durch das Sumpfgebiet der Highlands und hatten abends Schwierigkeiten, einen trockenen Platz zu finden, wo sie ihre Kohten aufbauen konnten. Morgens gab es das selbstgemachte Müsli und abends wurde auf kleinen Kochern eine einfache warme Mahlzeit zubereitet. Für jeden der Mädchen und Jungen war diese mehrtätige Wanderung eine große Herausforderung und mancher kam an seine Grenze, dazu noch das typische schottische Wetter. Jedoch kaum war das eine Abenteuer überstanden, wartete schon das nächste. Nachdem die Askolaner in einer Jugendherberge eine Nacht im Trockenen übernachteten, begann bereits das nächste Abenteuer: In Fort Augustus, beim Loch Ness, wurden 15 Kanus übernommen, mit denen die Askolaner drei Tage über das Loch Ness bis nach Inverness paddelten.
Abends suchte man sich am Ufer jeweils einen Übernachtungsplatz, was teilweise bei dem Steilufer nicht immer so einfach war, denn es mussten immer sieben Zelte aufgestellt werden. Leider haben sie Nessi nicht gesehen, wurden aber durch die traumhafte Landschaft entschädigt. In Inverness wurden die Boote wieder abgegeben und von dort am Abend mit dem Nachtbus nach London gefahren, wo sie am nächsten Morgen todmüde ankamen. Da sie nun wieder in der Zivilisation waren, wurde auf dem Londoner Pfadfinderplatz erst mal ausgeruht und am nächsten Tag eine ausgiebige Londontour gestartet, die sich über zwei Tage hinzog. Natürlich versäumten sie nicht die Wachablösung beim Buckingham Palace und besuchten alle wichtigen berühmten Plätze vom Big Ben bis zur Tower Bridge. Abends wurde ein Sippenkochwettbewerb gestartet: Jede Sippe bekam pro Mitglied 1,50 Britische Pfund und hatte die Aufgabe, auf dem sippeneigenen Trangiakocher eine Mahlzeit zuzubereiten, die anschließend von der Leiterrunde bewertet wurde. Von selbstgemachten Käsespätzle bis zu Wraps war alles vertreten und es war schwierig für die Leiterrunde das beste Essen zu prämieren.
Nachdem wir um 6.30 Uhr geweckt wurden, machten wir uns für die Busfahrt bereit und putzten das Bernhardushaus blitz blank. Um Punkt 8 Uhr stand Mladen, der Busfahrer, mitsamt Bus bereit und die Reise ging los. Auf der Fahrt zum Flughafen wurde wieder gespielt, geredet und gelacht und so verging die Zeit wie im Flug. Alle checkten eifrig ein und warteten aufgeregt auf den Start. Im Flugzeug holten viele den Schlaf nach, den sie in der Nacht nicht hatten. In Edinburgh bestaunten viele die Busse, die 2 Decks hatten und alle wollten bei der Fahrt vom Flughafen zum Zeltplatz oben sitzen. Als jede Sippe ihr Zelt, nach anfänglichen Problemen, aufgebaut hatte, gab es Abendesen und das Abendprogramm durfte jeder selber gestalten. (Sippe Kodiakbären)
Am ersten Tag hieß es erstmal: Kohten abbauen. Nachdem das erledigt war, mussten alle was mitnehmen. Natürlich in den Rucksäcken der Pfadfinder. Jetzt liefen wir zur Bushaltestelle. Dort angekommen, wurden Gästebucheinträge und Kommentare wie gewohnt mit Saschas iPhone vorgetragen. An dieser Stelle vielen Dank an meine Eltern, welche fleißig geschrieben haben und auch kommentierten. Als wir mit dem Bus nach Edinburgh gefahren waren, trennten sich unsere Wege. Wir verabschiedeten uns von den Jupfis und deren Leitern. Wir gingen zum Bahnhof. Dort angekommen merkten wir, dass unser Zug getrennt worden war. Also mussten wir einen neuen Zug suchen, der nach Glasgow fahren sollte. Wir haben einen gefunden, allerdings mit einer Verzögerung von einer Stunde. Also warten, warten und nochmals warten. Im Zug sitzend, warteten wir bis dieser in Glasgow angekommen war und stiegen in einen anderen Zug. Wir stiegen in Corrour aus. Diese Bahnstation lag mitten in der Pampa und man konnte meinen, sie sei genau für uns verrückte Pfadfinder aus Bretten errichtet worden. Nach einer kleinen Mahlzeit liefen wir los. Von dort liefen wir über den Bahnsteig und über Sümpfe und Moore, bis wir einen See erreichten. Hier trafen wir das erste mal auf unsere „Freunde“, die Midges, kleine nervende und blutsaugende Viecher. Doch wir hielten es aus. Wir liefen über den Berg und jetzt trennten sich irgendwie die Wege der Gruppe. Der Weg verschwand und wir mussten querfeldein laufen und die Berge hinauf. Alles geriet in Chaos. Doch dann fanden wir den Weg und gelangten an einen Fluss und danach zu unserem heutigen Lagerplatz. Dort schlugen wir die Zelte auf und kochten unser Essen. Danach gingen wir alle schlafen. (Zeus)
Nach unserem ersten Magermilchpulver Frühstück hieß es Höllentreppe. Der Weg hat seinen Namen wirklich verdient. Der 1. musste auf den letzten länger als 30 Minuten warten. Oben auf dem Gipfel gab es das verdiente Mittagessen. Doch unser Ziel war noch nicht erreicht. Erst 10 km weiter waren wir in der Stadt und die Mückenplage begann. Gott sei Dank fanden wir einen Campingplatz, bei dem die Mücken erträglich waren. Im Gegensatz zu den Pfadis hatten wir Jupfis Duschen, Klos und einen Trockenraum. Wir schliefen in dieser Nacht sehr gut.
Am nächsten Morgen liefen wir, als wir alles abgebaut und gerichtet hatten, Richtung Hütte, unserem gestrigen Tagesziel und machten dort Rast. Wir aßen Müsli. Manche konnten schon nicht mehr, weil es einfach zu viel Kraft kostete und sie zuviel Gepäck hatten. Wir liefen über einen Berg und die Gruppe wurde sehr weit auseinandergezogen. Nils lief mit den etwas langsameren, während Richie und Hans mit den schnelleren Pfadis lief. Etwa um 18 Uhr haben wir uns wieder getroffen und haben entschieden, dass die schnelleren mit Richie vorgehen und laufen. In dem Moment, als wir weiterliefen, wurde es Kelly schlecht und sie konnte wieder den ganzen Tag nur gemäßigt laufen. Wir liefen über den Pass weiter über Stock und Stein bis etwa 8 Uhr. Bis dahin war der Weg gut. Jetzt wurde er etwas matschiger und Kelly steckte für einige eit in einem Schlammloch fest und kam nicht raus, bis ich (Zeus) ihr rausgeholfen habe. Wir liefen weiter bis wir an den Lagerplatz ankaman. Übliches Spiel: Kohten aufbauen, dann essen kochen und zum Schluss schlafen.
Heute morgen startete der Tag wie immer mit einem ausgedehnten Frühstück, später verlieren wir Hans, Kelly und Jojo, da ihnen der bisherige Hajk zu sehr zu schaffen gemacht hatte und sie deshalb den Hajk abbrechen wollten. Die verbliebenen Pfadfinder kämpften sich nun in einem höheren Tempo durch den von Sümpfen und Flüssen überwucherten Weg, bis wir auf eine alte Militärstraße kamen. Dies gab vielen die Kraft weiter dem vorgegebenen Tempo zu folgen. Wenige Kilometer später kamen wir zu einem der berühmtesten Wanderwege Schottlands. Auf diesem konnten wir sehr einfach über 10 Kilometer überwinden. Als wir um ca. 19.00 Uhr unseren Lagerplatz auf einem Hügel gefunden hatten, schlugen wir unsere Zelte auf und bereiteten uns auf eine erholsame Nacht und einen entspannenden freien Tag vor. (Alexander R.)
Der dritte Haijktag begann morgens um 08 Uhr. Innerhalb einer halben Stunde wurden die Zelte eingerissen, Rucksäcke gepackt und wir versammelten uns zum Frühstück. Um 09 Uhr wurde dann alles gespült und wir Jupfis wanderten los. Durch den Wald hoch auf einen Berg. Dem Weg zu folgen war schwierig, denn meist gab es keinen oder er bestand nur aus niedergetrampelten Gras naja eigentlich Gestrüpp. Von oben hatten wir ein schöne Aussicht. Als wir auf der anderen Schluchtseite drei Wanderer sahen, schrien wir „Seid Ihr von Deutschland?“ anschl. „Are you from Germany?“ Nach kurzer Zeit bemerkten wir dass sie die Pfadis waren, zumindestens ein Teil davon. Es waren Kelly, Jojo und Hans. Sascha wollte mit Hans telefonieren und wir riefen alle „Hans, Handy an“. Er verstand es nicht. Da rief jemand „Mobiltelelphone“ und er holte das Handy raus. Wir verabredeten uns unten am Campingplatz. Auf dem Weg nach unten überholten wir sie sogar. Der Rest des Tages war lustig.
Nachdem wir gestern Abend auf einem Luxus-Campingplatz Notunterkunft gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg nach Fort Williams, um einzukaufen und den Bus nach Fort Augustus zu erreichen. Vorbei an einen dutzend Bed & Breakfast-Angeboten kamen wir am Supermarkt an und die Gruppe schwärmte aus. Die Einkaufszone wurde von unserem Stamm „erobert“. In Militärshops rüsteten sich alle mit Mückennetzen ein für die Kanutour auf dem Loch Ness. Alle versuchten, den letzten Funken Zivilisation mit Fast Food und Shops auszukosten. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir an unserer Herberge am Loch Ness an . Wir waren überwältigt. Die Zimmer waren sauber, die Duschen warm. Es gab zwei Notebooks mit Internetzugang, WLAN und ein Flatscreen und eine Wii. Nach fünf dreckigen Haijktagen fühlten wir uns dort wie im Schlaraffenland (Fynn).


Als alle um acht Uhr geweckt wurden, hieß es erst Frühstücken. Zum Frühstück gab es Brot, Marmelade und Müsli – wie jeden Tag eben. Das Essen ließ sich jeder schmecken und spülte danach seinen Teller. An diesem Tag waren die Leiter gut gelaunt und machten früh morgens sogar Scherze. Für Coco begann der Tag mit einem Schnitt in den Finger, denn er holte sich – bei dem Versuch seine Zahnbürste aus seiner Tasche zu holen – eine Verletzung mit seiner Rasierklinge. Die Lagerleitung gab uns nach dem Frühstück weitere Instruktionen für den Tag: Zuerst Zeit zum Aufräumen und danach die Vorstellung der Workshops. Unser Stamm bot vormittags drei Workshops an: Tai Chi-Kurs mit Coco, Dosenfeuerbauen mit Hamster und einen Gitarrenanfängerkurs mit Zeus. Die Workshops begannen um 10 Uhr und endeten um 12 Uhr.
Der Ort wurde von dem Workshopleiter bestimmt. Der Dosenfeuerworkshop wurde von sehr vielen Pfadis und Jupfis besucht, der Gitarrenworkshops von nicht so vielen Leuten. Zum Mittag gab es – wie jeden Mittag – Quark, Brot, Käse, Wurst und Gemüse. Nach diesem Schmaus kam mal wieder die übliche Prozedur zu Tage: Waschen, Aufräumen und wieder zurück. Und wieder Workshops: Doch diesmal ohne uns! Unser Stamm bot keinen Nachmittagsworkshop an [Anmerkung der Redaktion: Naja, Dosenfeuerworkshop fand dann doch statt] Für machen war nichts besonderes dabei, also bildeten sie kurzer Hand einen Kartenworkshop sprich Schlafmütze, Maumau oder sonstiges an 🙂 Auch Werwolf wurde gespielt. Nach den Workshops probten wir für unseren Auftritt beim Singewettstreit und suchten ein passendes Lied heraus. Dieses Lied (Eines Morgens ging ich so für mich hin…) wurde kräftig geübt und abends bei dem von unserem Stamm organisierten Singewettstreit vorgetragen. Jeder Stamm bekam Gummibärchen. Danach gingen wir hoch, manche spielten und mache „checkten Schnecken“, gingen dann aber ins Bett bzw. in die Kohte [Anmerkung der Redaktion: alleine!]. – Zeus.
Nachdem am vorigen Abend manche etwas später in die Kothe gekrochen waren, war den meisten das Frühstück um 8 Uhr doch etwas zu früh. Dennoch quälten sich einige schon um 7 Uhr raus um zu duschen oder noch joggen zu gehen. Um 10 Uhr hatte der Stamm aus Rheinsheim einen Gottesdienst zum Thema „Freundschaft“ vorbereitet. Danach hatten wir Freizeit bis zum Mittagessen um 12 Uhr. Anschliessend wurden wir in Gruppen zum Postenlauf eingeteilt. Die verschiedenen Gruppen durchliefen dann 11 Stationen. Leider fehlten bei manchen Gruppen schon Stationen. [wird forgesetzt] – Hacki
Heute Morgen: Aufstehen um 8 auf dem wundervollen Campingplatz von unserem Kanuverleiher.Um halb Elf wurden wir in die Kunst des Kanufahrens, des Schleusens und der Gegebenheiten der Lahn eingewiesen. Anschließend hieß es: Sachen zusammenpacken und los geht’s! Die erste Hälfte des Fahrens verlief relativ ereignislos: Niemand kenterte, wurde von einem Schwan angegriffen oder verlor etwas. Allerdings waren nicht alle mit ihrer Einteilung (die Leiter hatten gemeint, sie müssten uns unbedingt für die Kanus einteilen, „für den Stamm pädagogisch wertvoll“) glücklich und zufrieden. Zum späten Mittagessen um 3 gab es das typische Fahrtenessen: Salami von der Stange, Käse vom Block und Brotscheiben. Nur die Nutella fehlte, dann wäre der „Schwedenlunch“ perfekt gewesen. Anschließend ging es mit leicht veränderter Kanubesatzung weiter. Wir wurden somit zwar schneller, die Lahn aber langsamer, sie verlor an Strömung. Dann gab es etwas Abwechslung: Eine Schleuse.
Am Morgen war der Himmel komplett bewölkt gewesen, wenigstens sparte man sich so die Sonnencreme. Wir hofften bald den Spießerplatz zu verlassen, da öffnete sich der Himmel synchron mit uns seine Schleusen. Es dauerte nicht lange, bis alle und alles nass war(en). Es genügen zwei Worte um die erste Tageshälfte zu beschreiben: Nass und kalt. Als wir dann gegen MIttag Pause machten, begegneten wir äußerst ungünstigen Kombinationen: Der Anlegeplatz war steil, schlammig und nass. Ja, so kam noch eine Umschreibung für die erste Tageshälfte: Dreckig. Nach einem eishaften Mittagessen mit (wäre hätte es gedacht) Salami von der Stange, Käse vom Block und Brotscheiben hatte Hans passenderweise einige Flaschen Eistee gekauft. Nachdem der größte Stimmungskiller, der Hunger, „auf Eis gelegt war“ hob sich die Laune auch durch den Einsatz des laut singenden Stimmungsboots, dass bestehend aus Hacki und Tom von Boot zu Boot fuhr. Doch dieser Tag brachte auch neben Matsch, Nässe und Kälte eine weitere Herausforderung: Der heutige Campingplatz lag links neben einer starken Strömung, um die man rechts herum paddeln mussten und nur eine Chance den richtigen Zetplatz zum umdrehen abzupassen, da man ansonsten von der Strömung umgedreht und mitgerissen würde. Tatsächlich schafften es auch acht Boote – nur das Boot von Joejoe und Jojo trieb in einen Busch ab – einige hundert Meter vom eigentlichen Anlegeplatz entfernt. (nähere Infos hierzu bei Twitter ;-)). Der Platz war trotz Platzregen echt in Ordnung, es gab ein kleines Feuer und natürlich eine Werwolfrunde. Gute Nacht!! – Zeus.
Der letzte Tag unserer Pfingstfahrt begann für unsere Fahrtengruppe sehr früh – für manche zu früh 😉 Bereits um 7 Uhr weckten die Leiter alle Teilnehmer: Putzen stand auf dem Programm, da der Platz natürlich besser verlassen werden sollte, als wir ihn vorgefunden hatten. Nach einem Frühstück mit den üblichen Zutaten fuhren wir mit der Bahn nach Bretten zurück. Unterwegs gab es für die Fahrtengruppe Hamburger von einem bekannten Fastfood-Anbieter. Der Rest des Tages verbrachten wir mit dem Putzen unseres Stammesheims und einigen Aufräumarbeiten. Die Kochgruppe um Hamster grillte zum Abschluss leckere Steaks und Bratwürste. Außerdem bekamen wir von unserer Mitleiterin Tatl und von der Mutter von Ansgar einen Nudelsalat. Nochmals danke dafür. Mit „Nehmt Abschied Brüder…“ endete gegen 20:00 Uhr die Pfingstfahrt. Eigentlich wollten wir eine Nacht im Stammesheim übernachten. Da jedoch viele Fahrtenteilnehmer in der zweiten Ferienwoche mit ihren Eltern wegfahren und abgeholt werden mussten, entschieden wir uns die Fahrt bereits am Freitag Abend zu beenden.
Inzwischen ist es seit einigen Jahren Tradition dass der Pfadfinderstamm Askola alljährlich die Eltern und Freunde zu einem Grillabend einlädt. So auch dieses Jahr, am 12. Mai 2010, in den Hof des Bernhardushauses. Bereits am frühen Nachmittag waren einige Leiter und die Vorsitzende des Freundeskreises Inge Kleiber mit ihrem Mann eifrig dabei Tische, Bänke, die Bühne und den Grill aufzubauen. Da mit ca. 200 Gästen gerechnet wurde, fanden zuvor mehrere Großeinkäufe statt. Und dann war es soweit.
Danach führten unsere Jungpfadfinder zwei lustige Sketche vor und Pfarrer Baader sprach noch ein Grußwort, wobei er natürlich auf unseren neuen Gruppenraum im Dachgeschoß verwies. Noch während unsere Leiterrundenband spielte, wurde bereits schon kräftig gebruzzelt und vor der Grillanlage bildete sich eine größere Schlange. Viele Eltern hatten zum Fest noch einen Salat beigesteuert, so dass es fast ein richtiges Buffet war.
Großes Interesse fand natürlich auch unser neuer großer Lagerraum über unserem Gruppenraum, wobei ersichtlich war, dass sich in den kurzen Jahren viel Material angesammelt hat. Eine Besonderheit bei diesem Fest war natürlich der Stufensprung, bei dem zwei Jungpfadfinder zu den Pfadfindern und vier Wölflinge zu den Jungpfadfindern wechselten. Bei uns ist es inzwischen Tradition, dass die Kinder dabei über eine Biertischbank springen müssen. Dank Petrus blieben wir von Regen verschont und all zu kalt war es auch nicht, so dass das Fest beim Einbrechen der Dunkelheit ausklingen konnte. Einige unentwegte Jungpfadfinder und Pfadfinder ließen es sich nicht nehmen eine erste Nacht im neuen Gruppenraum zu verbringen. (Hans Schmitt)


Doch vorab wurde in den Jugendräumen eifrig geschuftet: In den Osterferien waren die Pfadis fast jeden Tag im Einsatz. So strichen wir in drei Arbeitstagen und in mehreren Gruppenstunden (die für die Maler unseres Stamms bereits drei Stunden vor der eigentlichen Gruppenstunde begannen) den gemeinsamen Raum aller Jugendgruppen, sowie den Pfadfinderraum. Außerdem wurde der Parkett im Lagerdachboden verlegt. Bereits vor der offiziellen Einweihung fuhren einige Pfadis zu verschiedenen Möbelmärkten, um schließlich für den Pfadfinderraum eine große Couch und eine Eckbank zu kaufen, die uns dankenswerterweise durch Spendengeldern von der Volksbank Bretten finanziert wurde; Sascha spendete seine alte Couch für den Lagerdachboden, so dass wir auch dort zünftige Singe- und Klönrunden abhalten können.


