

Auch in diesem Jahr nahmen wir Georgspfadfinder am Brettener Weihnachtsmarkt teil. Da keine Wechselhütte am ersten Adventswochenende frei war, entschlossen wir uns eine Jurte aufzubauen, um in der Jurte Pfadfinder-Glühwein, Honigmet, Kinderpunsch und Chili Con Carne zu verkaufen. Eine Woche vor dem Verkaufswochenende backten einige Askolaner eifrig Plätzchen, die wir darüber hinaus, anboten. Da es uns wichtig ist Kindern ein Mitmachangebot auf dem Weihnachtsmarkt anzubieten, bauten wir die stameseigene Carrera-Rennbahn in der Jurte auf, die zu einem echten Besuchermagnet wurde. Zwischen manchen Vätern und Söhnen entstanden heiße Wettkampfsituationen. Die Carrera-Rennbahn wurde von mehreren Gruppen des Stamms aufgebaut und dekoriert. Alle Stufen ab der Wölflingsstufe stellten auf dem Weihnachtsmarkt eine Schicht und einige Pfadfinder und Rover bewachten darüber hinaus nachts unsere Jurte und räumten sie von Schnee und Eis – Insgesamt ein gelungenes Wochenende für die Brettener Georgspfadfinder. Auch im nächsten Jahr soll es Pfadfinder-Glühwein, Met und Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt geben.




Die Georgspfadfinder des Pfadfinderstamms Askola aus Bretten holten das Friedenslicht am Sonntag in einer Aussendungsfeier in Bruchsal ab, um es in Bretten zu verteilen. 


Rüdiger fuhr mit seinem Auto das Gepäck und die Verpflegung nach Poppeltal in Enzklösterle und die drei anderen Leiter, Katha, Anti und Zeus, sorgten dafür, dass die Wölflinge sicher durch das Gewimmel der Deutschen Bahn hin zu ihrem Bestimmungsort kamen. Während der Zug- und Busfahrt gab es Möglichkeiten Reisespiele zu spielen, sofern diese mitgenommen wurden, oder einfach Streckenproviant in Form von Süßigkeiten untereinander zu tauschen. Nach Ankunft im Poppeltal erwartete Rüdiger die Wölflinge und ihre von der Reise „geplagten“ Leiter bereits. Zunächst wurde in der Skihütte das Gepäck und die Verpflegung verstaut. Nach dieser etwas größeren Aktion gab es dann auch Mittagessen für die müden Reisenden. Wie an jedem Tag gab es auch heute Brot, Salami, Käse sowie etwas Gemüse, das da z.B. Gurken- und Karottenstücke wären. Nach der Verköstigung dieser Speise begaben sich die Gruppenleiter zusammen mit den jungen Abenteurern auf eine „Landschaftserkundung“. Wir liefen an den Poppelsee und die Riesenrutschbahn stellte sich schnell als Blickfang für die gesamte Gruppe dar. Der See nahe unserer Hütte schien viele sehr zu interessieren, weshalb dieser ausführlich erkundet wurde und einige sogar einen versehentlichen Tritt ins kalte Nass eingingen.
Am nächsten Morgen wurde die Gruppe um 7:30 Uhr geweckt und sofort darauf wurde gefrühstückt. Mit Bus und Bahn wollten die Gruppenleiter die Gruppe dann in den Barfußpark bringen und einen schönen Nachmittag mit verschiedensten Aufgaben, die im Barfußpark zu überwältigen waren, verbringen. Wenige Kilometer vor dem Barfußpark wanderte die Gruppe bis zum Barfußpark und bevor es an die Bewältigung des Parks ging, gab es erst einmal Mittagessen. So wie am Tag davor mit Käse und Salami. Die eigentliche Überwindung der Aufgaben kostete die Gruppe insgesamt eine Stunde. Aufgaben wie z.B. das Überqueren von abgerundeten Glasscheiben oder einer Lehmgrube hielt die Wölflinge und ihre Gruppenleiter nicht auf. Vereinzelt gab es bei der Lehmgrube Gruppenkinder, die ihre Kleidung nicht ganz sauber halten konnten, aber dennoch klappte alles in allem ganz gut. Auf der Rückfahrt nach Poppeltal nahmen wir einen Bus vom Barfußpark, damit sich die Abenteurer nicht unnötig abrackern mussten. Angekommen in Poppeltal hieß es dann: FEUERHOLZ SUCHEN!!! Zeus und Rüdiger gingen mit einigen Wölflingen in den Wald, um Stockbrotstecken und Feuerholz zu suchen. Dabei kam einiges zusammen, das am Abend dann als Feuerholz und gleichzeitig als wichtiges Werkzeug für die Eigenverpflegung durch Stockbrotteig, Würstchen und Maultaschen benutzt werden konnte.

Eine abenteuerliche Woche erlebten 45 Brettener Georgspfadfinder beim diesjährigen Stammes-Pfingstlager im tiefsten Schwarzwald. Mit der S-Bahn reisten die jungen Scouts nach Schönmünzach an. In einer Schnitzeljagd ging es dann zu Fuß bis nach Zwickgabel, dem diesjährigen Ziel des Pfingstlagers. Der Stammestradition folgend bauten die Gruppen selbst ihre Zelte auf und richteten sich häuslich ein. Nach einem Mittagssnack stand das Nachmittagsprogramm schnell fest: Der Bau eines Damms im nahegelegenen Bach. Auch wenn das Bauwerk nicht richtig fertig gestellt wurde, hatten alle Baumeister jede Menge Spaß. In gemischten Gruppen wanderten die jüngeren Pfadfinder – die Biber, Wölflinge und Jungpfadfinder – in einem Postenlauf am Sonntag zum Freibad. Knifflige Aufgaben und lustige Spiele mussten bei den Posten absolviert werden. Am Workshop-Tag am Montag bauten die Pfadfinder Holzschwester, ein Stammes-Twister, fertigten ein eigenes Liederbuch für den Stamm an oder brannten Frühstücksbrettchen. Die jüngsten Mitglieder des Stamms, die Biber, verliesen am Montag das Zeltlager.

Hält das Wetter?? – Diese Frage stellten sich die Organisatoren mit Blick auf die Wettervorhersage für den mittlerweile 6. Pfadfinder-Grillabend desöfteren. Das Wetter hielt zwar nicht 100%ig, so dass wir das nicht das typische Sommer-Bade-Wetter hatten, aber dafür immerhin kein Regen!!




Am Dienstag den 03.01. trafen wir uns am Brettener Bahnhof, und fuhren mit der Bahn nach einmaligem Umsteigen in Karlsruhe nach Spöck, in der Nähe von Stutensee. Dort angekommen legten wir einen Fußweg von etwa einem Kilometer nach Friedrichstal zurück, wo sich das Pfadfinderheim des BdP Stammes „Adler“ befindet, in welchem wir zwei Nächte verbrachten. Dieses bat zum Schlafen mehrere Räumlichkeiten, die als Matratzenlager genutzt werden konnten, einen großen Aufenthaltsraum, ein Esszimmer sowie eine Küche und einen Garten. Nach unserer Ankunft richteten wir uns zunächst ein, nahmen eine Mahlzeit zu uns, die Inge und Sebb für uns vorbereitet hatten (An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Inge und Sebb dafür, dass sie uns während des Lagers mit gutem Essen versorgten). Den Nachmittag verbrachten wir im Vogelpark, beim Spielen von British Bulldog oder mit einer Fahrt ans Rheinufer mit anschließender Wanderung.
Mittwochs veranstalteten wir ein Stadtspiel unter dem Namen „Codewort Kothe“, bei welchem es darum ging, unsere Schwarzzelte an den unmöglichsten Orten aufzubauen und zu fotographieren. Wir fuhren hierzu mit der Bahn nach Karlsruhe und bauten die Zelte unter Anderem im Kunstmuseum, in der 19. Etage des Landratsamtes, im Ettlinger-Tor-Center, im Rathaus, vor dem Schloss oder in einem Brunnen auf. Am Abend feierten wir eine „Bad Taste Party“, bei der man sich zum Ziel setzt, sich so geschmacklos wie möglich zu kleiden.
Am Tag darauf fuhren die Biber und Wölflinge in ein Schwimmbad in der Nähe von Friedrichstal und die Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover ins Europabad in Karlsruhe. Abends traf sich der Stamm zu einem bunten Abend: In der Küche wurde gepokert, im Gemeinschaftszimmer gequatscht und im großen Aufenthaltsraum musiziert. Freitag packten wir morgens unsere Sachen und fuhren mit der S-Bahn wieder zurück nach Bretten, wo wir bereits von unseren Eltern erwartet wurden. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Winterlager sehr gelungen ist und uns allen viel Freude bereitet hat (Fabian, Roverstufe).