Rund 80 Menschen folgten der Einladung zum ersten Stammesfrühstück unseres Pfadfinderstamms. Ein Organisationsteam um Magda und Sara kümmerte sich um ein leckeres Frühstück für Jung und Alt und bauten Tische fleißig im Großen Saal auf.
Nach den ersten Brötchen gab es auch schon das Stammesprogramm: Eine kleine Morgenrunde, einen toll gemachten Film von der letzten Sommergroßfahrt und ein kurzer Ausblick auf unsere diesjährigen Fahrten und Lager, insbesondere unsere Großfahrt.
Die einzelnen Gruppen stellten sich vor und beteiligten sich beim Stammesfrühstück mit einem passenden Angebot: Die Wölflinge trällerten „Am Ural“, die Jupfis spielten verschiedene Spiele mit den Eltern und die Pfadis organisierten das bisher größte „Mafiosispiel“ im Stamm auf der großen Bühne.
Nach dem Feedback der Eltern eine insgesamt sehr schöne Veranstaltung, die wir im nächsten Jahr gerne wiederholen, nicht nur um den Kontakt zu den Eltern zu halten.
- Stammes-Frühstück 2018



Gegen Abend kam die Gruppe an der Moldau an. Hier fuhren die Jugendlichen die nächsten 3 Tage Kanu. An den Staustufen musste das ein oder andere Kanuteam auch ein vollgelaufenes Boot in Kauf nehmen. Abends wurde gezeltet, gekocht und zusammen am Lagerfeuer gesessen. Sie trafen auch eine Pfadfindergruppe aus Wales und tauschten sich mit ihnen auf Englisch über die bereits erlebten Abenteuer und über die Unterschiede der Pfadfinderei in den beiden Ländern aus. Auch wurden gemeinsam einige englische Songs gesungen und der gefangene Fisch am Stock gegrillt.
Die Reise führte die Gruppe von Tschechien weiter zu der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen. Nachdem sie am Abend zuvor von den Gruppenleitern etwas auf die Thematik vorbereitet worden waren, nahmen sie dort an einer Führung teil und besichtigten das ehemalige Konzentrationslager.
Auf dem Rückweg von der Slowakei wurden die Pfadfinder bei Freunden in Chechowize in Tschechien und beim Stamm Thomas Morus in Weiden in der Oberpfalz sehr herzlich empfangen. In Altwasser bestaunten die Jugendlichen die Arbeit der Pfadfinder dort, welche eine durch den Krieg zerstörte Klosteranlage wieder in Stand setzen. Abends saß man dann noch gemeinsam am Lagerfeuer, sang gemeinsam und erzählte von den erlebten Abenteuern.






NN vom 05.12.2016