
… Und draußen umringen die Sasbacher Skihütte hohe Tannen, Heidelbeersträucher und vielleicht schon etwas Schnee… . So endete mein Infoschreiben über unser 2011er Herbstlager im Skigebiet Unterstmatt.
Und so begann es: Am Freitag, den 28. Oktober trafen wir Askola-Wölflinge uns schon bald nach dem heiß ersehnten Unterrichtsende des letzten Schultages vor den Herbstferien beim Bernhardushaus – dem Domizil unseres Stammesheims – um von dort aus zusammen in den Schwarzwald zu fahren. Wir das waren Daria, Philipp, Stefan, Maxi-King, Fynn, Julia, Nils, Max, Elias, Fabian, Ana und wir Gruppenleiter Anti, Kelly, Zeus und Coco. Wir das waren aber auch die Mamas und Papas unserer Wölflinge, die uns nach Unterstmatt gefahren haben: Stefan K., Stefan S., Diana, Alexander sowie Bianca, Dominik, Dorothee, Silvia und Sven, die sich auch als Fahrer angeboten hatten. Vielen Dank an Euch Alle!
Als wir uns auf dem Parkplatz von Unterstmatt von unseren Fahrern verabschiedet hatten, wanderten die Wölflinge zusammen mit Kelly, Anti und Zeus an Skihängen vorbei zur Sasbacher Hütte. Währenddessen fuhr ich das Gepäck und die Verpflegung zur Hütte. Nachdem wir die Hütte nach Wölflingsart „eingenommen“ hatten, war Hunger angesagt! Dafür hatten wir ein kräftiges Abendessen vorbereitet, das wir vor dem abendlichen Erkunden unserer Umgebung zu uns nahmen.

Unser Stammeskurat, Pfarrer Baader, wurde am vergangenen Sonntag im Rahmen eines Abschiedsgottesdienstes und eines anschl. Festakts im Gemeindehaus in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet – 30 Pfadis unseres Stamms feierten den Gottesdienst mit.





Eröffnet wurde das Turnier in der Großsporthalle “Im Grüner” von Oberbürgermeister Martin Wolff als Schirmherr der Veranstaltung. Die Jugendschutzveranstaltung, die in diesem Jahr wieder unter dem Motto „Wegschauen ist keine Lösung“ stand, wurde sowohl von der Stadt Bretten als auch dem Landkreis Karlsruhe intensiv unterstützt.






Am 5. Januar trafen sich Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder in unserem Stammesheim zum mittlerweile 4. Stammeswinterlager: Da wir zu Beginn unseres Winterlagers Schlittschuh laufen wolletn, waren nicht nur Fahrtenteilnehmer beim Schlittschuhlaufen dabei, sondern auch einige anderen Stammesmitglieder. Nach drei lustigen Stunden auf dem Eis gingen wir zu Bahnhaltestelle Stadtmitte. WIr fuhren bis nach Karlsruhe-Albtalbahnhof, danach stiegen wir in die Bahn nach Raumünzach. Als wir dort ausstiegen, gingen wir direkt ins Pfadfinderzntrum.
Nach dem Essen hatten wir wieder Freizeit. Am Abend versammelte sich der ganze Stamm zu einer gemeinsamen Spielerunde im Keller. Nach viel Spaß gingen die Wölflinge ins Bett, währenddessen die Jungpfadfinder und Pfadfinder aufbleiben durften, ein Teil von ihnen versammelte sich zu einer Singerunde.

Jährlich lädt der Vorstand zur Stammesversammlung, dem höchsten Gremium eines DPSG-Stamms, ein. Stimmberechtigt sind nicht nur die Erwachsenen im Stamm, sondern vor auch die Kinder und Jugendlichen. So bestehen die stimmberechtigten Mitglieder der Stammesversammlung aus den zwei Vorsitzenden, dem Kurat, pro Stufe ein Leiter, zwei Elternvertreter und für jede Stufe zwei Delegierte. Da die Stammesversammlung aber jeden angeht, sind darüber hinaus alle Mitglieder eingeladen. In diesem Jahr war in der Stammesversammlung der Besuch des Gottesdienstes integriert:
Schön war, dass wirklich alle Stufen des Stamms in den Gottesdienst integriert waren und selbst unsere Kleinsten, die Biber, am Gottesdienst aktiv teilnehmen konnten.
Neben rund 80 Askolanern verfügt der Pfadfinderstamm über 20 Freunde und Förderer, die sich in den Freundes- und Fördererkreis zusammengeschlossen hatten.
Selbstgemalte Bilder der Wölflinge, ein Rucksack gefüllt mit wichtigen Dingen und Glückwünschen für ihren neuen Lebensabschnitt und eine Holzplatte geprägt mit ihrem Namen, welches ab sofort im Baden-Powell-Saal an unsere erste Stammesvorsitzende erinnern soll.
Beschlossen wurde ferner das Jahresprogramm 2011, ein neues Stammeslogo, eine neue Beitragsordnung und der Ankauf von zwei Alexzelten für die Biber- und Wölflingsstufe durch den Pfadfinder-Trägerverein. Einige Wochen vor der Stammesversammlung gab es ein Aufruf in den Gruppen an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teilzunehmen und Kartons mit Weihnachtsgeschenken für arme Kinder zu befüllen. Die Aktion endete mit der Stammesversammlung – Drei Kartons können nun schließlich weitergeleitet werden. Dass der Wahlspruch der Pfadfinder „Jeden Tag eine gute Tat“ noch zählt, zeigt, dass die Pfadis aus ihrem eigenen Taschengeld die Kartons u.a. mit Spielzeug befüllten.

Als wir am Freitag Nachmittag dort ankamen, bezogen wir schnell das Haus und begaben uns anschließend auf Entdeckungstour. Die Einen zog es sofort in „die Schlucht“, einen auffallend langen und breiten Waldgraben, der für fantasievolle Spiele begeisterte. Andere holten Grillstöcke, mit denen wir abends am Lagerfeuer Würstchen, Maultaschen und Stockbrot rösteten. An diesem Tag feierten wir auch Svens achten Geburtstag und am nächsten Abend sollte er bei einer traditionellen pfadfinderischen Versprechensfeier, die Baden-Powell (der Gründer der Pfadfinder) vor über 100 Jahren zum ersten Mal gefeiert hat, noch einen Wunsch erfüllt bekommen… .