
Inzwischen ist es seit einigen Jahren Tradition dass der Pfadfinderstamm Askola alljährlich die Eltern und Freunde zu einem Grillabend einlädt. So auch dieses Jahr, am 12. Mai 2010, in den Hof des Bernhardushauses. Bereits am frühen Nachmittag waren einige Leiter und die Vorsitzende des Freundeskreises Inge Kleiber mit ihrem Mann eifrig dabei Tische, Bänke, die Bühne und den Grill aufzubauen. Da mit ca. 200 Gästen gerechnet wurde, fanden zuvor mehrere Großeinkäufe statt. Und dann war es soweit.
Gegen 16.00 Uhr kamen bereits die Kommunionskinder mit ihren Eltern zum Kaffe und Kuchen. Nachdem einige Pfadfinder in der Feuerschale ein großes Feuer entzündet hatten, gab es für alle Kinder Stockbrot. Gerade für die Kommunionskinder war dies natürlich ein besonderes Erlebnis. Als so nach und nach die Eltern und viele Freunde eintrudelten, waren alle Plätze gut besetzt und das Programm konnte beginnen.
Die Stammesvorsitzenden Erik Böttcher und Tatjana Beisel eröffneten mit einer kurzen Rede den Grillabend, danach spielte unsere Pfadfinderband, wobei besonders zu vermerken ist, dass unsere Band mit der Eduard Spranger Schule für geistig Behinderte eine Kooperation hat, wodurch Behinderte mit Nicht-Behinddeten gemeinsam in einer Band mitspielen und so gegenseitig einiges voneinander lernen, was in keinem Schullehrplan steht.
Danach führten unsere Jungpfadfinder zwei lustige Sketche vor und Pfarrer Baader sprach noch ein Grußwort, wobei er natürlich auf unseren neuen Gruppenraum im Dachgeschoß verwies. Noch während unsere Leiterrundenband spielte, wurde bereits schon kräftig gebruzzelt und vor der Grillanlage bildete sich eine größere Schlange. Viele Eltern hatten zum Fest noch einen Salat beigesteuert, so dass es fast ein richtiges Buffet war.
Nachdem sich die meisten an den Getränken und am Essen gestärkt hatten, rief Inge Kleiber, die unter anderem Vorsitzenden des Freundeskreises ist, zu einer Führung unseres neuen Domizils auf. Natürlich waren die Eltern sehr neugierig, was ihre Kinder bei dem Ausbau zustande gebracht hatten und wie unser neuer Raum eingerichtet ist. Und sie staunten nicht schlecht über den großen Spielraum vor unserem Gruppenzimmer, natürlich auch über die kleine Einbauküche und hauptsächlich über unsere große Sofaanlage und über die Eckbank und die Schränke in unserem Gruppenraum. Dass wir alles neu möblieren konnten haben wir neben den Sponsoren hauptsächlich unserer Inge Kleiber zu verdanken die in einem unermüdlichen Einsatz auf der Suche nach Sponsoren für unsere Pfadfinderarbeit war.
Großes Interesse fand natürlich auch unser neuer großer Lagerraum über unserem Gruppenraum, wobei ersichtlich war, dass sich in den kurzen Jahren viel Material angesammelt hat. Eine Besonderheit bei diesem Fest war natürlich der Stufensprung, bei dem zwei Jungpfadfinder zu den Pfadfindern und vier Wölflinge zu den Jungpfadfindern wechselten. Bei uns ist es inzwischen Tradition, dass die Kinder dabei über eine Biertischbank springen müssen. Dank Petrus blieben wir von Regen verschont und all zu kalt war es auch nicht, so dass das Fest beim Einbrechen der Dunkelheit ausklingen konnte. Einige unentwegte Jungpfadfinder und Pfadfinder ließen es sich nicht nehmen eine erste Nacht im neuen Gruppenraum zu verbringen. (Hans Schmitt)
Update 15. Mai 2010:
Fotos zum Pfadfinder-Grillabend sind im internen Bereich online.




Doch vorab wurde in den Jugendräumen eifrig geschuftet: In den Osterferien waren die Pfadis fast jeden Tag im Einsatz. So strichen wir in drei Arbeitstagen und in mehreren Gruppenstunden (die für die Maler unseres Stamms bereits drei Stunden vor der eigentlichen Gruppenstunde begannen) den gemeinsamen Raum aller Jugendgruppen, sowie den Pfadfinderraum. Außerdem wurde der Parkett im Lagerdachboden verlegt. Bereits vor der offiziellen Einweihung fuhren einige Pfadis zu verschiedenen Möbelmärkten, um schließlich für den Pfadfinderraum eine große Couch und eine Eckbank zu kaufen, die uns dankenswerterweise durch Spendengeldern von der Volksbank Bretten finanziert wurde; Sascha spendete seine alte Couch für den Lagerdachboden, so dass wir auch dort zünftige Singe- und Klönrunden abhalten können.











Die Pfadis vertrieben sich die Zeit mit Mafiosi spielen oder mit anderen Dingen. Dannach gingen auch sie ins Bett. Am nächsten tag hieß es Schlitten fahren. Um 8 uhr wurden die Pfadis geweckt und um 11 Uhr, nach dem Essen zur Piste gebracht. Als alle Pfadis an der Piste waren, wollten einige schon wieder weg, da es ihnen zu kalt war. Zum Bedauern der Leiter waren wir keine 3 Stunden dort, als sie uns wieder zurückbringen mussten. Dort angekommen hatten sie erst einmal Freizeit, die sie fuer andere Aktivitäten nutzten. Nach der Freizeit gab es Essen. Chilli con Carne. Es gab, wie jeden Abend eine Singerunde und ein paar Partien Mafiosi. Dann gingen die Pfadis ins bett. Am nächsten Tag war Tatjana und Marcel gekommen, außerdem sollte auch noch Sascha mit Freundin kommen. Nach der Morgenrunde liefen wir mit Tatjana „spazieren“ wie es manche nannten.
Als wir an der Hütte wieder zurueckgekehrt waren, hatten die Leiter ein Spiel vorbereitet. Aenlich dem Gänsespiel, bekannt aus dem Winterlager 2008. Nicht jeden konnte das Spiel für sich gewinnnen und manchen wurde langweilig, so sah es zumindest aus, als manche anfingen Karten zu spielen. Das Spiel hatte den ganzen Tag über gedauert und um 14 Uhr wurden die Textblaetter mit den Filmszenen verteilt. Jede Stufe machte eine Szene. Nachdem der Film gedreht war liefen die Pfadis, Jupfis und Wölflinge zu der Stelle, man der sie am morgen schon gewesen waren. Dort gab es nämlich eine Halstuchverleiung. Nachdem die Halstücher verliehen waren ging es wieder zurück und die Gäste, die gekommen waren spielten ein paar Spiele mit den Pfadis und diese gingen nach einer Weile ins Bett. Der letzte Tag brach an. Alles wurde gepackt und fertig gemacht. Als alles fertig gepackt war, liefen die Pfadis wieder an den Bahnhof und fuhren nach Hause. Am Bahnhof warteten schon die Eltern auf ihre Abenteurer. (Zeus)





Nachdem die wackeren 10 „Wölfe“ an der Hütte angekommen waren und diese mit einem Überfall in ihren Besitz genommen hatten, begann das Abendprogramm: Abendessen, Lagerfeuerleben und anschließend eine spontan und selbst arrangierte „Comedy-Show“ unserer Wölflinge, bei der es viel zu lachen gab. Mit soviel Unterhaltung und Spaß hatten wir Gruppenleiter nicht gerechnet! Und deshalb sind wir an diesem Tag auch nicht gerade früh schlafen gegangen …!
Trotzdem waren am Samstag morgen unsere Wölfis schon vor dem Frühstück um 8.30 Uhr dabei das Feuer auf der Wiese vor der Hütte wieder zu entfachen. An diesem Vormittag durften sie selbständig die nähere Umgebung erkunden. Nach dem Mittagessen fand ein mittelalterliches Ritterturnier mit mehreren Disziplinen statt. Diese waren u. a. : Schwertkampf und Lanzenstecken. Als wir zur Stärkung das Abendessen zu uns genommen hatten, begannen wir das Abendprogramm mit einer Fackelnachtwanderung durch den Wald. Während dieser Wanderung legten Magda, Gabriel und Erik ihr Wölflingsversprechen ab. Erik bekamm dabei auch sein heißersehntes Wölflingshalstuch verliehen. Als wir wieder zur Hütte zurückgekehrt waren und uns gerade am Feuer versammelt hatten, geschah etwas überraschendes. Plötzlich kam unser Stammesvorsitzender Erik mit seinem lila Ford Fiesta angebraust!! Eigentlich wollte er ja nur kurze Zeit bei uns bleiben; aber da an diesem Abend spontan die „Comedy-Show II“ stattfand, konnte sich Erik das Lachen nicht verkneifen und er blieb deswegen länger als geplant.
Am Sonntag morgen waren die Wölfis Marius und Wickie als erste wach und versuchten im strömenden Regen das Feuer wieder zu entfachen. Anfangs allerdings erfolglos! Aber mit der angeforderten Verstärkung hat es dann noch geklappt! Nach dem Frühstück haben wir unser Gepäck eingepackt und die einzelen Aufgaben wie Toiletten putzen, Hütte saugen und aufräumen, usw. verteilt und durchgeführt. Unser erlebnisreiches Herbstlager 2009 endete um 15 Uhr mit unserer Heimfahrt nach Bretten. (Marius & Rüdiger)









Endlich war es soweit, dass wir uns am Donnerstag Morgen am 30. Juli am Bahnhof in Bretten trafen. Wir waren voll gepackt und sehr aufgeregt. Pünktlich fuhren wir mit der Stadtbahn und Zug Richtung Basel. Nach zwei Stunden Aufenthalt fuhren wir weiter nach Kandersteg wo wir kurz vor 17:00 Uhr ankamen. Hans, der bereits am Bahnhof war, hielt extra für uns den Bus an, so dass wir die 2km zum Lager nicht laufen mussten. Dort wartete unser übriges Gepäck und Fritz. Das Gepäck hatte Hans mit seinen Anhänger hierher transportiert. Nachdem die Kohten und Jurten aufgebaut waren, gab es Abendessen und nach dem Abschluss hatten wir noch Freizeit, wobereits unsere älteren Jungs mit einigen englischen Mädels anbandelten. Gegen 22:00 Uhr gab es noch eine kurze Führung durchs Zeltlager und anschließend krochen wir todmüde in unsere Kothen. (Hans & Harlekin)
Frisch um 07:30 Uhr aufgeweckt saßen wir alle ums Frühstück auf unsere Isomatten. Es gab Brote, Nutella, Kaba und wer möchte konnte auch ein leckeres Müsli essen. Nachdem jeder abgespült hatte, mussten wir unsere Zähne putzen, doch dann kam Erik mit einer schlechten Nachricht. Als er einem englischen Bus ausweichen musste, fiel der gelbe Ordner mit Programm und allen Berechnungen in die stark strömende Kander. Es gab keine Chance mehr diese herauszufischen. Also mussten wir improvisieren. Wir hatten einen Workshoptag durchgeführt und teilten uns in zwei gleich große Gruppen, die dann einem internationalen Pfadiworkshop bewältigten. Danach bauten wir eine „Sofaecke“ und spannten darüber ein grosses Zelt, so dass wir nun auch im trockenen speissen können. Am Nachmittag spielten einige Jungs mit vielen Portugiesern Fussball. Am Abend waren wir dann noch bei der grossen Arena unseres Pfadfinderplatzes. Dort hatten sich ca. 1000 Pfadfinder versammelt, die meisten natürlich aus Engalnd, aber auch Portugal und aus Italien. Natürlich auch aus anderen Ländern, wobei wir die einzige deutsche Gruppe waren. Es wurde gemeinschaftlich gesungen, gespielt und verschiedene Sketche gezeigt. Gegen 22:00 Uhr verzogen wir uns noch in unsere Singejurte und sangen noch einige Lieder. (Pinguin)
Einige von uns gingen morgens um 07:30 Uhr durch das Lager joggen. Wieder angekommen gab es ein kaltes Frühstück mit Brot und Müsli. Nach dem Frühstück konnten wir an Workshops teilnehmen: So nahmen einige am Cope Course teil, der einen Parcours durch den Wald darstellte. Ein weiterer Workshop war das Indoor-Climbing oder Lagerbauten. Anschliessend gab es Spaetzlöe als Mittagessen, von denen keiner genug haben konnte. In der Freizeit wurden Spiele gespoeilt oder Halstuecher mit fremden Staemmen aus anderen Laendern getauscht. Auf dem Sportplatz im Lager fand anlaesslich des Schweizer Nationalfeiertags eine reisiger Feier mit über 1500 Pfadis aud 31 Nationen mit Bühne und Ständen, die Speisen vieler Nationen anboten. Auch dort waren wir mit leckeren Spätzle vertreten. Alle im Lager waren geschminkt und verkleidet und bemalt mit der Schweizer Flagge. Es wurden neben ausländischen Speisen auch viele Spiele angeboten. Versuche zu schen schlugen fehl, da die Duschen alle besetzt waren. Am ABend war die Abschlussfeier des Nationalfeiertags und danach zogen wir in einer grossen Parade durch Kandersteg. Alibaba, Hacki und ich hatten die wundervolle Ehre unsere Flaggen an der Spitze des Zuges zu praesentieren. Ein grosses Feuerwerk beendete diesen erlebnisreichen Tag (Fynn mit Hilfe von Alibaba).
Der nächste Tag brach schon sehr früh an, nämlich um 6 Uhr. Da viele diese Zeit nicht gewöhnt waren, gab es beim Frühstück ein leises Lied. Nach dem Frühstück hatten wir bis 7:15 Uhr Zeit unser Geschirr zu waschen, unsere Sachen für die Fahrt zu richten und gingen schlie’lich los. Wir fuhren mit dem Zug nach Thun und liefen zu der Ausgabe der Kanus bzw. Schlauchboote. Vor Ort haben wir Gruppen eingeteilt, aber wie sich schon bald herausstellte, fiel die Kanutour wortwörtlich ins Wasser, da es angefangen hatte zu regnen, stürmen und zu donnern. So hiess e errst einmal abwarten, da wir die Hoffnung hatten, der Regen würde wieder aufhören. Wir lenkten uns mit Liedern, Gesprächen und ähnlichem ab. Da es, zu unserem Leid, nicht aufhoeren wollte zu regnen, mussten wir einen Entschluss fassen. Entweder warten und hoffen oder die Aktion abbrechen und sich schnell einen Ausweg überlegen. Wir entschieden uns, da es nicht aufhören wollte, für letzteres. Wir gingen an eine Befestigung am Fluss. Dort angekommen gab es erst einmal eine kleine Stärkung, danach hatten sich die Leiter überlegt, da die meistens, fast alle, ihre Badesachen dabei hatten, ins Hallenbad zu gehen. Diejeningen, die keine Badesachen dabei hatten gingen mit Rüdiger zum Lagerplatz zurück. Die Anderen fuhren mit dem Bus nach Oberstdorf. Von der Bushaltestelle liefen wir zum Hallenbad, wo wir uns nach Herz und Seele austoben konnten. Das meist angewandte Manöver war das Tunken von diversen Personen, das Erik und Zeus sehr belegt unternommen haben. Einige gingen schon vorher aus dem Wasser, da sie noch etwas essen wollten. Als der Schwimmbadbesuch vorbei war fuhren wir mit dem Bus wieder nach Thun, von dort aus dann nach Kandersteg, wo wir einen Bus zum Pfadizentrum nahmen. Zum Abendessen gab es für die, die es essen wollten, Maultauschen gebraten mit Rührei. Nachde wir gegessen hatten, hatten wir bis um 09 Uhr abends Freizeit . EInige haben die Zei tmit Mafiosi spielen genutzt, andere brachten ihre Sachen vor dem Lagerwolf Erik in Sicherheit. Um 09 Uhr kam der Lagerwolf mit seiner Tüte angelaufen. Er hatte sich schon eine gute Idee einfallen lassen, wie man die, die etwas verlorenn hatte, „bestrafen“ konnte, nämlich mit lustigen Aufgaben, wie Leider singen und dabei auf dem Boden oder dem Tisch tanzen oder auf andeere Lagerplätze gehen und dort ein Ständchen zu singen. Am Ende des Tages gab es noch eine Feedback-Runde, in der man sagen konnte, was einem gut, schlecht oder gar nicht gefallen hat. Frü die meisten war der Tag jetzt vorbei, aber einige, nämlich die Sipppenführer, mussten noch zur Sippenführerrunde. Danach gingen auch sie ins Bett bzw. in ihre Kohte. (Zeus)
Wanderung zum Oeschinensee – Wir sind alle, außer Kelly, Erik, Hans und Klein-Erik auf dem Berg drei Stunden gelaufen. Die vier anderen fuhren mit der Seilbahn. Nach drei Stunden kamen wir endlich an: 23 Jupfis und Pfadis schwamen im Wasser des Sees. Die Wölflinge gingen nicht ins Wasser. Wir aßen zu Mittag am See, zum Nachtisch gab es Eis für jeden. Später gingen wir zur Sommerrodelbahn. Alle durften fünfmal fahren. Weil es danach zu spät zum Laufen war fuhren alle mit der Seilbahn zurück. Am Abend sind viele zur Pfadidisco gegangen. Als alle ausgepowert waren, gingen wir um 00 Uhr zum Lager (Pimpf)


Der letzte Tag der Fahrradtour, einige hielten es nicht für möglich, denn die Fahr war so schnell vorbei gegangen, dass man es nicht galuben wollte. Wir fuhren von Wolfratsfeier über Dürrenbüchig und Rinklingen nach Bretten, wor wir uns den Kreisverkehr vornahmen 🙂 Wir fuhren dreimal im Kreis. Nach dem fuhren wir zum Bernhardushaus, wo wir nach einer längeren Pause und Cheeseburger für Alle das Material einquartierten. Am Abend gab es einen Gottesdienst, außerdem wurde der Lagerfilm gezeigt. Zu später Stunde schlossen wir die Fahrt mit einer Ringhalstuchverleihung und einer abschließenden Feedbackrunde ab (Zeus) .