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Relativ spontan trafen sich fast zwanzig Jungpfadfinder und Pfadfinder am Ende der Pfingstferien, um gemeinsam eine Nacht im Stammesheim zu verbringen. Nachdem mehr Askolaner ins Stammesheim eintrudelten als erwartet, mussten noch schnell Nudeln nachgekauft werden. Nach den fast schon traditionellen Nudeln mit Tomatensauce, verschiedenen Spielen und einer Stammesheim-Aufräum-Aktion fuhren die Askolaner mit den Rädern an die Datscha, um dort ein Nachtgeländespiel zu spielen. Ziel des Spiels war es die in der Nacht leuchtenden Knicklichter der anderen Gruppe abzujagen – doch dafür musste man zunächst die andere Gruppe im Stadtwald finden! Nach dem einsetzenden Regen fuhr man mit den Rädern wieder zurück ins Stammesheim. Pünktlich nach Mitternacht wurde noch einmal Pudding gekocht und gemeinsam verspeist. Nach einer durchquatschten Nacht frühstückten wir am nächsten Morgen und beendeten – nach der obligatorischen Abschlussputzaktion – die Übernachtungsaktion.
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Eröffnet wurde das Turnier in der Großsporthalle “Im Grüner” von Oberbürgermeister Martin Wolff als Schirmherr der Veranstaltung. Die Jugendschutzveranstaltung, die in diesem Jahr wieder unter dem Motto „Wegschauen ist keine Lösung“ stand, wurde sowohl von der Stadt Bretten als auch dem Landkreis Karlsruhe intensiv unterstützt.






Am 5. Januar trafen sich Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder in unserem Stammesheim zum mittlerweile 4. Stammeswinterlager: Da wir zu Beginn unseres Winterlagers Schlittschuh laufen wolletn, waren nicht nur Fahrtenteilnehmer beim Schlittschuhlaufen dabei, sondern auch einige anderen Stammesmitglieder. Nach drei lustigen Stunden auf dem Eis gingen wir zu Bahnhaltestelle Stadtmitte. WIr fuhren bis nach Karlsruhe-Albtalbahnhof, danach stiegen wir in die Bahn nach Raumünzach. Als wir dort ausstiegen, gingen wir direkt ins Pfadfinderzntrum.
Nach dem Essen hatten wir wieder Freizeit. Am Abend versammelte sich der ganze Stamm zu einer gemeinsamen Spielerunde im Keller. Nach viel Spaß gingen die Wölflinge ins Bett, währenddessen die Jungpfadfinder und Pfadfinder aufbleiben durften, ein Teil von ihnen versammelte sich zu einer Singerunde.

Jährlich lädt der Vorstand zur Stammesversammlung, dem höchsten Gremium eines DPSG-Stamms, ein. Stimmberechtigt sind nicht nur die Erwachsenen im Stamm, sondern vor auch die Kinder und Jugendlichen. So bestehen die stimmberechtigten Mitglieder der Stammesversammlung aus den zwei Vorsitzenden, dem Kurat, pro Stufe ein Leiter, zwei Elternvertreter und für jede Stufe zwei Delegierte. Da die Stammesversammlung aber jeden angeht, sind darüber hinaus alle Mitglieder eingeladen. In diesem Jahr war in der Stammesversammlung der Besuch des Gottesdienstes integriert:
Schön war, dass wirklich alle Stufen des Stamms in den Gottesdienst integriert waren und selbst unsere Kleinsten, die Biber, am Gottesdienst aktiv teilnehmen konnten.
Neben rund 80 Askolanern verfügt der Pfadfinderstamm über 20 Freunde und Förderer, die sich in den Freundes- und Fördererkreis zusammengeschlossen hatten.
Selbstgemalte Bilder der Wölflinge, ein Rucksack gefüllt mit wichtigen Dingen und Glückwünschen für ihren neuen Lebensabschnitt und eine Holzplatte geprägt mit ihrem Namen, welches ab sofort im Baden-Powell-Saal an unsere erste Stammesvorsitzende erinnern soll.
Beschlossen wurde ferner das Jahresprogramm 2011, ein neues Stammeslogo, eine neue Beitragsordnung und der Ankauf von zwei Alexzelten für die Biber- und Wölflingsstufe durch den Pfadfinder-Trägerverein. Einige Wochen vor der Stammesversammlung gab es ein Aufruf in den Gruppen an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teilzunehmen und Kartons mit Weihnachtsgeschenken für arme Kinder zu befüllen. Die Aktion endete mit der Stammesversammlung – Drei Kartons können nun schließlich weitergeleitet werden. Dass der Wahlspruch der Pfadfinder „Jeden Tag eine gute Tat“ noch zählt, zeigt, dass die Pfadis aus ihrem eigenen Taschengeld die Kartons u.a. mit Spielzeug befüllten.

Trotz der Pannen und dem regnerischen Wetter hatten wir jede Menge Spaß auf der Tour und liesen uns die Laune nicht vermiesen. Von Tiefenbach aus ging ein kleiner Weg zum Handwerkerhof. Wir probten unser Lied (Ye Yacobites) in dem Haus, in dem wir auch schliefen: Dem Rohbau des neuen Hauses des Handwerkerhofs. Um 17 Uhr wurde uns gesagt, dass wir zwei Lieder beim Singewettstreit singen müssen. Da wir nur ein Lied eingeprobt hatten, war guter Rat teuer. Spontan wählten wir unser Lieblingslied „Eines Morgens ging ich so für mich hin…“ aus. Um 17:30 Uhr ging dann der Singewettstreit los. Wir waren als erster an der Reihe. Nachdem alle gesungen hatten, beriet sich die Jury. Wir konnten den sensationellen 1. Platz in der Kategorie „Junge Fahrtengruppen“ ergattern. Neben der „Preisverleihung“ gab es noch eine Singerunde und dann gingen, die die noch bis zum Ende geblieben sind, in ihre Schlafsäcke. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Rad zurück nach Heilbronn und dann mit der S-Bahn nach Bretten. Am Bernhardushaus gab es noch einmal Pizzen für die glorreichen Erstplazierten, danach wurden alle abgeholt. Schön wars. (Zeus)