Von Bretten nach Askola: Pfadfinderabenteuer in Finnland

Dieses Jahr machten sich 23 Pfadfinderinnen und Pfadfinder unseres Stammes auf eine besondere Reise: Es ging nach Finnland – genauer gesagt in die Gemeinde Askola. Eine ganz besondere Destination, denn unseren Stamm und die finnische Gemeinde verbindet nicht nur die Pfadfinderei, sondern auch der gemeinsame Name.

Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer. Über Polen, Litauen, Lettland und Estland führte unser Weg bis nach Helsinki. Von dort ging es noch etwa eine Stunde weiter, bis wir schließlich Askola erreichten. Dort wurden wir herzlich im Rathaus empfangen und offiziell willkommen geheißen. Ein besonderes Highlight waren die drei gemeinsamen Tage mit den örtlichen Pfadfinderinnen und Pfadfindern. Bei einem abwechslungsreichen Programm lernten wir uns besser kennen, traten bei einem Stationslauf gegeneinander an und durften natürlich auch die typisch finnische Saunakultur kennenlernen.

Gruppenbild in Helsinki
Wanderung zu den Gletschertöpfen
Empfang im Rathaus von Askola

Auch kulinarisch gab es einiges zu entdecken und auszuprobieren. Gemeinsam sammelten wir Blaubeeren und verarbeiteten sie zu leckerem Blaubeerkuchen. Für unsere finnischen Gastgeber kochten wir Käsespätzle, während sie uns mit einer traditionellen finnischen Elchsuppe überraschten. So wurde nicht nur gemeinsam erlebt, sondern auch gemeinsam gegessen und gelacht.

Natürlich durfte bei einer Reise nach Finnland auch die beeindruckende Natur nicht fehlen. Zwei Tage lang waren wir mit Kanus unterwegs und konnten die finnische Landschaft vom Wasser aus erleben. Außerdem standen Wanderungen und ein Besuch der berühmten Gletschertöpfe von Askola auf dem Programm.

unsere Jupfis auf der Fähre

Die Reise war für uns weit mehr als eine Fahrt nach Finnland. Wir konnten ein neues Land, eine andere Pfadfindergruppe und eine ganz besondere Kultur kennenlernen. Vor allem der persönliche Austausch und die neu entstandenen Freundschaften werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Am Ende hat sich einmal mehr gezeigt: Pfadfinden verbindet – über Grenzen, Sprachen und Länder hinweg. Unser Besuch in Askola war ein ganz besonderes Abenteuer, für das wir sehr dankbar sind und an das wir uns noch lange gerne zurückerinnern werden.

Lagerfeuerabend
Gletschertopf
Sonnenuntergang auf unserem Zeltplatz