
ein Teil der Fahnenabordnung unseres Pfadfinderstamms
Als katholischer Pfadfinderstamm wollen wir Spiritualität in Gemeinschaft entdecken und leben, in dem wir eine Atmosphäre schaffen in den Fragen nach dem „Woher und Wohin“ ihren Platz finden können. Da die Wurzeln unserer Jugendarbeit in der Kirchengemeinde St. Laurentius liegen, wirken wir gerne an wichtigen Festen mit. Daher nahmen auch in diesem Jahr rund 20 Mitglieder unseres Pfadfinderstamms als Fahnenabordnung an der Fronleichnamsprozession teil. Da Pfadfinder aber auch gerne anpacken, halfen wir bereits ab 7 Uhr Morgens beim Legen des Blumenteppichs auf dem Brettener Marktplatz. Vorausgegangen war eine Übernachtungsaktion für interessierte Askolaner ab der Jupfistufe.
Was ist überhaupt Fronleichnam?
An Fronleichnam verehren wir Jesus Christus in besonderer Weise in den Gestalten von Brot und Wein. Wie dieses Fest entstand, erzählt eine Legende: Im Jahr 1209 hatte die heilige Juliane von Lüttich einen Traum. Sie sah in der Scheibe des Vollmondes einen dunklen Fleck. Der Mond symbolisierte die Kirche; der dunkle Fleck stand für das Fehlen eines Feiertages zur Ehre der Heiligen Eucharistie. Papst Urban IV. führte schließlich ein solches Fest ein und legte es auf den zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Er wählte den Donnerstag, weil Jesus an einem Donnerstag das Abendmahl mit seinen Jüngern feierte und die heilige Eucharistie stiftete. An diesem Tag gehen Prozessionen durch viele Dörfer und Städte. Der Priester, der in der Monstranz den „Leib des Herrn“ das heilige Brot trägt, geht unter einem Baldachin.
Die Prozession ist eine Demonstration: Die Gläubigen bekennen ihren Glauben, dass Jesus mit ihnen durch Stadt und Land zieht und sie auf allen Lebenswegen begleitet. Die Menschen schmücken ihre Häuser mit Blumen, Bildern und Fahnen. Auf den Prozessionsweg werden Blumen gestreut oder Blumenteppiche gelegt.


Hält das Wetter?? – Diese Frage stellten sich die Organisatoren mit Blick auf die Wettervorhersage für den mittlerweile 6. Pfadfinder-Grillabend desöfteren. Das Wetter hielt zwar nicht 100%ig, so dass wir das nicht das typische Sommer-Bade-Wetter hatten, aber dafür immerhin kein Regen!!



Am Dienstag den 03.01. trafen wir uns am Brettener Bahnhof, und fuhren mit der Bahn nach einmaligem Umsteigen in Karlsruhe nach Spöck, in der Nähe von Stutensee. Dort angekommen legten wir einen Fußweg von etwa einem Kilometer nach Friedrichstal zurück, wo sich das Pfadfinderheim des BdP Stammes „Adler“ befindet, in welchem wir zwei Nächte verbrachten. Dieses bat zum Schlafen mehrere Räumlichkeiten, die als Matratzenlager genutzt werden konnten, einen großen Aufenthaltsraum, ein Esszimmer sowie eine Küche und einen Garten. Nach unserer Ankunft richteten wir uns zunächst ein, nahmen eine Mahlzeit zu uns, die Inge und Sebb für uns vorbereitet hatten (An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Inge und Sebb dafür, dass sie uns während des Lagers mit gutem Essen versorgten). Den Nachmittag verbrachten wir im Vogelpark, beim Spielen von British Bulldog oder mit einer Fahrt ans Rheinufer mit anschließender Wanderung.
Mittwochs veranstalteten wir ein Stadtspiel unter dem Namen „Codewort Kothe“, bei welchem es darum ging, unsere Schwarzzelte an den unmöglichsten Orten aufzubauen und zu fotographieren. Wir fuhren hierzu mit der Bahn nach Karlsruhe und bauten die Zelte unter Anderem im Kunstmuseum, in der 19. Etage des Landratsamtes, im Ettlinger-Tor-Center, im Rathaus, vor dem Schloss oder in einem Brunnen auf. Am Abend feierten wir eine „Bad Taste Party“, bei der man sich zum Ziel setzt, sich so geschmacklos wie möglich zu kleiden.
Am Tag darauf fuhren die Biber und Wölflinge in ein Schwimmbad in der Nähe von Friedrichstal und die Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover ins Europabad in Karlsruhe. Abends traf sich der Stamm zu einem bunten Abend: In der Küche wurde gepokert, im Gemeinschaftszimmer gequatscht und im großen Aufenthaltsraum musiziert. Freitag packten wir morgens unsere Sachen und fuhren mit der S-Bahn wieder zurück nach Bretten, wo wir bereits von unseren Eltern erwartet wurden. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Winterlager sehr gelungen ist und uns allen viel Freude bereitet hat (Fabian, Roverstufe).

Unser Stammeskurat, Pfarrer Baader, wurde am vergangenen Sonntag im Rahmen eines Abschiedsgottesdienstes und eines anschl. Festakts im Gemeindehaus in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet – 30 Pfadis unseres Stamms feierten den Gottesdienst mit.
Bei herrlichem Spätsommerwetter machten sich 14 Askolaner per Bahn auf den Weg nach Freiburg.
Nachdem sich Pascal, Conrad, Simon, Burak, Massimo, Luigi, Dennis und Hacki und ich am 5. September um 14:30 Uhr am Bernhardushaus eingefunden hatten, machten wir uns auf den Weg zum Zeltplatz des diesjährigen Jungpfadfinderlagers bei Bruchsal, den wir bereits am Stammeslager im Juni erproben durften. Unsere Route führte uns durch Rinklingen, Diedelsheim und Gondelsheim, vorbei an Helmsheim und Heidelsheim hin zum Zeltplatz.

Bereits die Vorbereitungen waren für die jungen "Scouts" im Alter von 11 bis 17 Jahren ein Abenteuer: So lagen die Vorbereitungen nicht in der Hand von Erwachsenen, sondern in den Händen der Kinder und Jugendlichen selbst: Neben der Kalkulation und dem Einkauf von Verpflegung musste das Lagermaterial überprüft und die Kanu- und Wanderrouten geplant werden. Nach einer Bahnfahrt quer durch Deutschland und einer nächtlichen Fährüberfahrt erreichten die Scouts ihr Basiszeltplatz Blidingsholm in Südschweden. Von dort aus unternahmen die Jugendlichen mehrtägige Kanu- und Wandertouren in einer grandiosen Landschaft.
Gerastet wurde auf Inseln oder an einsamen einfachen Rastplätzen, an denen Frischwasser gepumpt werden konnte. Einmal mussten die Boote und das Gepäck bei einer Übertragestelle rund 200 Meter durch den Wald geschleift werden. Abends wurde geangelt, auf kleinen Campingkochern oder offenem Feuer gekocht und bis spät in die Nacht am Lagerfeuer gesungen und erzählt. Sichtbarer Höhepunkt der Sommerfahrt und ein Kontrastprogramm zu den Abenteuertouren der Kleingruppen waren der Besuch des World Scout Jamborees, einem Treffen von Pfadfindern aus aller Welt. Mehr als 40.000 Jugendliche waren anderthalb Wochen lang zum größten Pfadfinderzeltlager der Welt auf einem Gelände, welches rund 800 Fußballfelder entspricht, zusammengekommen. Es war nicht verwunderlich, dass die Brettener Scouts recht schnell Kontakte zu Pfadfindern aus fast allen Kontinenten knüpfen und ABzeichen aus aller Welt tauschen konnten. Beeindruckende Fotos findet Ihr in der 