Weihnachtslieder im Pflegeheim

Die letzte Gruppenstunde vor den Weihnachtsferien nutzten wir um im Pflegeheim St. Laurentius den Bewohnern mit Weihnachts- und Pfadfinderliedern frohe Weihnachten zu wünschen. Anschließend wurden wir vom Pflegeheim zu Plätzchen und Limo eingeladen. Den restlichen Abend verbrachten wir gemütlich beim Singen und Quatschen in unserer Siedlungs-Weihnachtsfeier im Bernhardushaus.

von frieden und nudeln

Zum Abschluss der Friedenstage in Bretten planten die Organisatoren einen Lichtermarsch quer durch die Stadt Bretten. „Trotz miserablen Wetters, wie es schlechter für eine solche Gelegenheit nicht sein könnte, versammelten sich bei Dauerregeln schon zum Auftakt um 18 Uhr am Marktplatz über 200 Mitstreiter um Oberbürgermeister Paul Metzger. Eine besonders starke Fraktion im Zug bildeten die Pfadfinder. An die 50 mögen es gewesen sein, die das Ende des Zuges bildeten“, schrieb die BNN.

Der Lichtermarsch begann am Marktplatz und führte von dort an der Stiftskirche, der grünen Moschee, der Laurentiuskirche und dem Gedenkstein der jüdischen Synagoge vorbei. Die Teilnehmer setzten so ein Zeichen für das friedliche Miteinander der Kulturen und Religionen und gegen Gewalt, Krieg und Massenvernichtungswaffen. Im Bernhardushaus trafen wir Pfadis uns dann gemeinsam mit den anderen Stämmen zu einem gemeinsamen Tschaiabend mit Spielen, Liedern und Spaghetti. Im Anschluss an die gemeinsame Aktion übernachtete unsre Siedlung im Bernhardushaus mit Allem was dazu gehört: Eine Nachtwanderung, Gruselgeschichten, Kerzenlicht und Liedern, eine Phantasiereise und dennoch für viele Jungpfadfinder eine durchgewachte Nacht. Das Fazit bei der Abschlussrunde war klar: So etwas müssen wir wiederholen!!

Herbstfahrt der Jungpfadfinder

Als unsere Siedlung im Frühjahr von Erik in Bretten gegründet wurde, waren wir im Gegensatz zu Erik alle – totale – Grünschnäbel -, hatten von der Pfadfinderei, geschweige von einer Fahrt keinerlei Ahnung. Aber wir lernten schnell. Nachdem wir einige Lager hinter uns hatten, wollte uns Erik unbedingt testen, ob wir nicht nur auf Lager gut sind, sondern auch auf Fahrt. Denn bei einer Fahrt ist man einige Tage mit seinem Rucksack unterwegs.

So wie die Lager war auch die Fahrt für uns alles Neuland. Keiner hatte so richtig eine Vorstellung was uns erwartete, denn mit einem schweren Rucksack durch den Schwarzwald zu stiefeln, das hat noch keiner von uns gemacht. Ganz zu schweigen bei der Herbstkälte im Freien zu übernachten. Hans, der den Schwarzwald gut kennt, hatte für uns eine Route ausgearbeitet die uns nicht überfordern sollte. So trafen wir uns, zehn Jungs und zwei Mädchen, mit Erik, am Freitagabend, den 26. Okt. 2007, beim Bahnhof Bretten um ein Abenteuer ins Ungewissen zu starten. Hans fuhr nicht mit uns, da er nämlich seinen Van als Marktenderwagen umfunktioniert hat, denn da wir ja für einige Tagen die Zivilisationen verlassen wollten, brauchten wir Lebensmittel, Zelten, Holz, Wasser und einen Kocher mit Gasflasche, was wir natürlich in unseren Rücksäcken nicht mitschleppen konnten.

Nachdem wir die Stadtbahn gestürmt hatten fuhren wir mit dieser bis Bad Herrenalb und mit dem Bus hinauf zum Dobel, welcher 700 Meter hoch liegt. Wir kamen dort bei einer stockdunkle Nacht an und es war schon etwas kalt. Hans erwartete uns bereits, verteilte die Fackeln und dann ging es durch den finsteren Tannenwald hinunter zur Eyachmühle, wo wir mit Hans einen Treffpunkt ausmachten. Um uns Mut zu machen sangen wir sogleich das Lied: Wir sind des Geyers schwarzer Haufen, wobei wir den Refain: Spieß voran drauf und dran besonders laut hinausbrüllten denn mumlig war es uns schon ein bisschen. Nachdem wir die Eyachmühle ereicht hatten und die letzte Fackel verbrannt war, mussten wir an der Eyach entlang noch einige Kilometer zum ehemaligen Lehmannshof latschen, wo wir in einer Höhle übernachten wollten. Aber auch das schafften wir und kurz vor Mitternacht ließen wir uns in der Höhle häuslich nieder, wobei wir uns mit einem Bohneneintopf noch stärkten. Hans erzählte dann noch eine trauige Geschichte die mit der Höhle zusammenhing, wobei wir in den Pausen noch einige Fahrtenlieder sangen, bis wir dann doch todmüde so nach und nach einschliefen. Am nächsten Morgen, nach einer Katzenwäsche an der Eyach, jedoch nach einem herzhaften Frühstück stiegen wir hinauf zum moorigen Wildsee, überwanden lässig in fünf Stunden ca. 400 Höhemeter auf einer Entfernung von 8 Kilometer, na ja, wir waren halt noch nicht so richtig in Übung und steuerten oben angekommen zielgeanu den Kaiser Wilhlem Turm (Aussichtsturm) an und hatten am Schluss so insgesamt 16 Kilomter zurückgelegt, worauf wir ganz stolz waren. In der Schutzhütte beim Turm, haben wir noch weit bis in die Nacht hinein getagt, wobei uns Erik das berühmte Mafiaspiel beibrachte, wobei wir uns reihrum gegenseitg sterben lassen konnten, bis es dann doch ans Schlafen ging. Bereits vorher hatten wir zwei Kohten aufgebaut, worin sich die meisten zurückzogen, einige ganz Unentwegten bestiegen mit Erik den Turm und haben dort oben auf der Aussichtplattform die Nacht verbracht.

Bloß, wenn man morgens nicht aufgepasst hat und zufällig unter dem Turm stand, ist man von oben geduscht worden. Nachdem wir wieder alles zusammengeräumt hatten und immer mehr in Hans Auto verstaut hatten, so dass er kaum Platz auf dem Fahrersitz nehmen und Tom zwischenzeitlich mit seinen Eltern eingetroffen war, weil seine Eltern ihm nicht erlaubt hatten draußen zu Zelten, konnte der Abstieg ins Murgtal beginnen, von wo aus wir mit der Stadtbahn Richtung Karlsurhe fuhren . Dort im Ortsteil Wolfartsweier, mitten im Wald, hatten wir eine Hütte vom Pfadfinderstamm Kondor für die nächsten zwei Tage gemietet. Als wir Abends dort ankamen haben wir uns erst mal richtig am Kamin aufgewärmt. Und dann gab es Tschai, natürlich wieder das Mafiaspiel, viel Singen, bis weit nach Mitternacht, Hüttles bauen, Suchspiel auf der nächtlichen Wiese und natürlich der Badbesuch im Karlsruher Tullabad, wo wir beinah wieder rausgeflogen wären, da wir die Rentner in ihrem Transchwimmen gestört haben. Doch am nächsten Tag ging es auch schon wieder nach Hause: wir nahmen die Bahn nach Bretten und gingen danach noch ins Bernhadushaus um die Sachen der Fahrt wieder zu Verstauen und den übrig gebliebenen Feuertopf zu essen. Dann kamen aber die Eltern und wir gingen glücklich und ausgepowert wieder nach Hause. [Tom & Hans]

Stadtspiel „100 Jahre Pfadfinder“

Es ist früh am Morgen, als sich einige Aktive der drei Brettener Pfadfinderstämme auf dem Marktplatz zum Aufbau der Infojurte und des Kuchenverkaufzeltes treffen. In der Dunkelheit werden die Zelte für den Infostand, sowie den Kuchenverkauf aufgebaut. Rund zwei Stunden später ist der Kuchenverkauf auch schon voll im Gange. Rund 56 (!) Kuchen wurden im Rahmen unseres Stadtspiels verkauft bzw. an die Kinder vergeben. Wir bedanken uns daher recht herzlich bei allen Kuchenspendern. Auch in der Informationsjurte herschte ein reger Betrieb: So manche Mutter informiert sich über die Pfadfinderarbeit der drei Gruppen und zahlreiche Passanten kommen bei den Erzählungen über ihre eigene Pfadfinderzeit regelrecht ins Schwärmen.

Pünktlich um 11 Uhr startet das Stadtspiel. Damit die Kinder und Jugendlichen die Chance haben andere Pfadfinder aus anderen Stämmen kennenzulernen, werden die Gruppen gemischt, so dass acht Gruppen, die jeweils aus Teilnehmern aller drei Pfadfinderstämme bestehen, am Start sind. Neben zahlreichen Fragen rund um die Stadt Bretten hatten alle die Aufgabe möglichst viele Passanten anzusprechen und sie über die Pfadfinderarbeit zu informieren. Außerdem gab es drei Stationen, an denen die jeweiligen Gruppen verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatten: Ob an der Mohrenkopfschleuder, beim Hindernisparcour, beim Stockbrotbacken oder bei Teamspielen – die Kinder hatten sichtlich jede Menge Spaß.

Zwischendurch hatte jede Gruppe die Möglichkeit kostenlos ein Stück Kuchen zu essen, sowie leckeren Tschai zu trinken. Um 15:00 Uhr sammelten sich schließlich alle Gruppen zur Siegerehrung und dem gemeinsamen Abschlusskreis auf dem Marktplatz.

Fotos des rund um gelungenen Stadtspiels gibt es hier zu sehen.

landesjamboree 2007

Das Jahr 2007 ist für alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein ganz Besonderes: Pfadfinden wird 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass veranstalteten die Pfadfinderverbände B.-W. ein gemeinsames großes Zeltlager, das Landesjamboree, auf dem Eichelberg bei Bruchsal. Bis zu 6500 Kinder und Jugendliche, nicht nur aus unserem Bundesland und Deutschland, sondern auch aus anderen europäischen Ländern, waren bei diesem Mega-Ereignis dabei. Continue Reading →

grillabend der pfadfinder

[image:252:l:s=1]Rund einhundert Mitglieder, Eltern, Freunde, Förderer, Verwandte und Bekannte unserer neu gegründeten Pfadfindergruppe konnten wir am Pfadfinder-Grillabend begrüßen. Das Wetter spielte perfekt mit, so dass das der Grillabend – wie geplant – im Freien am Bernhardushaus stattfinden konnte. Die Wölflinge begrüßten die Gäste mit Wolfsgeheul und die Jungpfadfinder zeigten in ihrem Theaterstück „Das lebende Denkmal“ womit sie sich in den letzten Gruppenstunden beschäftigten. Im Informationsteil bekamen die Eltern wichtige Informationen über das Landesjamboree, sowie den nächsten Aktionen nach den großen Sommerferien. Leckere Steaks und Bratwürste, sowie ein riesiges – von den Eltern organisiertes – Salatbuffet gehörten zu dem Grillabend natürlich auch dazu. Der Abend endete mit einer feierlichen Halstuchsverleihung auf der Laurentius-Wiese, bei der die ersten Wölflinge, Jungpfadfinder und Mitarbeiter ihre Halstücher bekamen. Insgesamt ein toller Abend – vielen Dank an allen, die mitgeholfen haben!! Weitere Fotos vom Grillabend gibt es hier…

Pfingstlager 2007

Da Fotos bekanntlich mehr aussagen, als tausend Worte, findet man auf unserer Homepage endlich alle Fotos zu unserem Pfingstlager in Sprantal. Übrigens: Auf unserem Pfadfindergrillabend gibt es auch die Möglichkeit einen Film über unser Pfila anzusehen … hier geht es direkt zu den Fotos des Pfingstlagers…

pfadfindertag war ein voller erfolg

Der Aufbau ab 8:30 Uhr war voll im Gange da kamen schon die ersten Gäste, darunter auch alte Pfadfinder aus Bretten. Martin Bauer überreichte uns völlig überraschend seine 40 Jahre alte Pfadfinderfahne als Geschenk, Stadträte, der Kümmerer alle waren sie da und begrüßten diese tolle Aufnahme, der heute immer wichtiger werdenden Jugendarbeit der Pfadfinder. Die Eltern sahen sich Stundenlang das Treiben ihrer Kinder im Lager selbst und in Videos vom letzten Zeltlager an. Vier Zelte waren aufgebaut 2 Schlafzelte ein großes Rundzelt und eine Küche, die wir freundlicherweise von unserem Patenstamm aus Bruchsal zur Verfügung gestellt bekamen. Die Mohrenkopfschleuder, die Pfeilbogen, die Bälle, die Seile, die Stöcke, mit allem wusste die Kinder was anzufangen. Außerdem gab es in Elterngesprächen große Freude und Erleichterung, dass es in Bretten Pfadfinder gibt!Ein Lagerfeuer im großen runden Zelt im Dach eine Öffnung, das eigene Würstchen auf einen Spies gesteckt, das Stockbrot auf einen Stock gedreht und dann über dem Feuer selbst gebraten. Viele Fragen mussten beantwortet werden, mach ich das so richtig, kann ich meine Wurst schon essen, wann ist mein Brot durch. Die Eltern: Wo haben sie die Maultaschen her gehabt beim letzten Zeltlager, mein Kind hat gesagt, das waren die besten Maultaschen der Welt. Auch Jugendliche kamen spontan vorbei und haben ihre Mitarbeit zugesagt, das war für uns mit die größte Überraschung, junge Menschen die die Ausbildung bei der DPSG aufnehmen, um in Gruppenstunden und bei den Zeltlager dabei zu sein, das ist für uns das wichtigste. Da werben wir auch in den nächsten Wochen weiter darum, junge Menschen ab 16 Jahren zur Mitarbeit zu bewegen, dass unsere DPSG eine echte Zukunftschance hat. Väter zeigten ihren Kindern liebevoll an Hand der vielen Schautafeln, wie sie selber als Junge, so manches Abenteuer bestanden. Pfarrer Baader musste als Photograf einspringen, weil alle anderen beschäftigt waren und es schade gewesen wäre dieses Treiben nicht im Bild zu haben. Auch Geschäftleute gaben uns ihre Adressen, wenn wir was brauchen wie Transportfahrzeuge für die Lagerfahrten oder Bänke, Kocher. Am Nachmittag kamen die Erstkommionkinder mit ihren Eltern zu ihrem Abschlussfest, da ging das Treiben weiter. Um 15:00 Uhr sollte Schluss sein um 20:00 Uhr gingen dann die letzten. Müde aber sehr zu frieden verließen die Verantwortlichen das Gelände um die St Laurentiuskirche.

schnuppertag am 12. mai

Am Samstag, den 12. Mai von 11 bis 15 Uhr zeigen die Pfadfinder in einem Schau-Zeltlager vor der St. Laurentius Kirche in der Stadtmitte Brettens was man bei den Pfadfindern erleben kann. Ob beim Stockbrotbacken oder bei der Mohrenkopf-Wurfmaschine – auf dem Pfadfindertag hat man die Möglichkeit Pfadfinderluft zu schnuppern. Außerdem können sich Eltern in Gesprächen mit den Gruppenleitern über die pädagogische Arbeit informieren und im Pfadfinder-Kino Filme von Fahrten und Lager ansehen. Also, vorbeikommen!!

Erstes Zeltlager der Pfadfinder

Bereits zwei Wochen nach Beginn der ersten Gruppenstunden nahmen 14 Kinder und Jugendliche an einem Pfadfinder Schnupper Zeltlager teil. Auf Einladung des Pfadfinderstamms St. Christopherus aus Bruchsal lagerten die angehenden Pfadfinder auf dem Zeltplatz der Bruchsaler Pfadfinderverbände. Rund 150 Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten Pfadfinderverbänden waren bei diesem Zeltlager dabei. Das Lager stand unter der Spielidee „Robin Hood“. Aus diesem Grund bastelten die 7- bis 10jährigen Kinder Pfeil und Bogen, während die älteren Pfadfinder eine Seilbrücke und viele weitere Lagerkonstruktionen bauten. Natürlich durfte auch ein „Schwein am Spieß“, welches die ältesten Pfadfinder, die Rover, den ganzen Tag über offenem Feuer zubereiteten bei einem solchen Zeltlager nicht fehlen. In einem Postenlauf, der die Gruppen durch die angrenzenden Wälder führte, konnten die Kinder an verschiedenen Stationen ihr pfadfinderisches Können beweisen. Natürlich stand auch das Stockbrotbacken und das gemeinsame Singen am Lagerfeuer auf dem Programm – insgesamt ein gelungenes Zeltlager, dass jeden einzelnen (angehenden) Brettener Pfadfinder mit Sicherheit viel Spaß gemacht hat. Und so war in der Schlussrunde vor allem die Frage vorherschend, wann denn das nächste Zeltlager stattfindet … weitere Fotos zum Lager findet man im Fotoarchiv.