
Mit dabei waren:
aus der Pfadi- und Roverstufe Goofy, Apollo, Zeus, Käppi, Pimpf, Alexander, Timo, Anti, Kathabomba, Kelly, Pinguin und Hamster und als Leiter Thomas und Erik
Bei herrlichem Spätsommerwetter machten sich 14 Askolaner per Bahn auf den Weg nach Freiburg.
Dort angekommen ging es gleich weiter zum Luisen Gymnasium in der Nähe des Bahnhofes, wo sich die Zentrale Anmelde- und Sammelstelle für die ca. 2500 ehrenamtlichen Helfer befand. Auf dem Weg dort hin wurden wir mit den erhöhten Sicherheitsvorkehrungen konfrontiert. In der ganzen Stadt wimmelte es nur noch so von Polizei und Rettungsdienst. In der Mensa des Luisen Gymnasiums bekamen wir ein warmes Abendessen sowie Getränke und frisches Obst. Danach gingen wir in „unser“ Klassenzimmer welches uns als Quartier zugeteilt war. Jeder hatte ein orange Helfer – Shirt, eine Windjacke sowie ein rotes Halstuch bekommen, welches mit einem persönlichen Helferausweis zusammen unseren Zutritt zu den Veranstaltungsorten gewährte. Nun erkundeten wir noch Freiburg in der lauen Sommernacht und stimmten uns auf die Jugend Vigil am Samstag ein.

Nachdem sich Pascal, Conrad, Simon, Burak, Massimo, Luigi, Dennis und Hacki und ich am 5. September um 14:30 Uhr am Bernhardushaus eingefunden hatten, machten wir uns auf den Weg zum Zeltplatz des diesjährigen Jungpfadfinderlagers bei Bruchsal, den wir bereits am Stammeslager im Juni erproben durften. Unsere Route führte uns durch Rinklingen, Diedelsheim und Gondelsheim, vorbei an Helmsheim und Heidelsheim hin zum Zeltplatz.



Bereits die Vorbereitungen waren für die jungen "Scouts" im Alter von 11 bis 17 Jahren ein Abenteuer: So lagen die Vorbereitungen nicht in der Hand von Erwachsenen, sondern in den Händen der Kinder und Jugendlichen selbst: Neben der Kalkulation und dem Einkauf von Verpflegung musste das Lagermaterial überprüft und die Kanu- und Wanderrouten geplant werden. Nach einer Bahnfahrt quer durch Deutschland und einer nächtlichen Fährüberfahrt erreichten die Scouts ihr Basiszeltplatz Blidingsholm in Südschweden. Von dort aus unternahmen die Jugendlichen mehrtägige Kanu- und Wandertouren in einer grandiosen Landschaft.
Gerastet wurde auf Inseln oder an einsamen einfachen Rastplätzen, an denen Frischwasser gepumpt werden konnte. Einmal mussten die Boote und das Gepäck bei einer Übertragestelle rund 200 Meter durch den Wald geschleift werden. Abends wurde geangelt, auf kleinen Campingkochern oder offenem Feuer gekocht und bis spät in die Nacht am Lagerfeuer gesungen und erzählt. Sichtbarer Höhepunkt der Sommerfahrt und ein Kontrastprogramm zu den Abenteuertouren der Kleingruppen waren der Besuch des World Scout Jamborees, einem Treffen von Pfadfindern aus aller Welt. Mehr als 40.000 Jugendliche waren anderthalb Wochen lang zum größten Pfadfinderzeltlager der Welt auf einem Gelände, welches rund 800 Fußballfelder entspricht, zusammengekommen. Es war nicht verwunderlich, dass die Brettener Scouts recht schnell Kontakte zu Pfadfindern aus fast allen Kontinenten knüpfen und ABzeichen aus aller Welt tauschen konnten. Beeindruckende Fotos findet Ihr in der 
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