Sternhaijk

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– Der Trupp am Sternenfelser Turm –

Am 11. 7. um 10 Uhr war im Bernhardushaus schon so einiges los. Man konnte eine größere Anzahl an hektisch herumlaufenden und-rennenden Pfadis des Stammes Askola sehen und/oder hören. Als dann endlich alles zusammengefunden, sortiert, verteilt und verstaut war, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und in die Autos unserer freiwiilligen Fahrer gepackt. Dort wurden die zwei Gruppen an unterschiedliche Ausgangspunkte gefahren. Unser Ziel: Der Turm von Sternenfels, wo wir um 5 Uhr von Hans und Erik erwartet werden würden.

Wir bekamen noch eine Karte und einen Kompass in die Hand gedrückt, und schon fuhren die Autos weg und wir waren ganz auf uns alleine gestellt. Unsere Gruppe (Katha, Gimli, Apollo, Zeus und ich, Kelly) lief dann gleich los, wobei wir uns eher auf den Kompass und weniger auf die Karte verließen. So liefen wir dann über Felder, betrachteten einen merkwürdigen Menschen in seinem Blechkasten, liefen weiter über Feldwege in einen Wald, durch einen Wald (ein richtiger Dschungel, wir waren nämlich dem Kompass und nicht dem Weg gefolgt) bis wir durch dichtes Gestrüpp wieder auf einen Weg kamen, von dem aus uns zwei Waldarbeiter erst erschrocken anstarrten (es kommen ja nicht jeden Tag eine kleine Horde Pfadfinder aus dem Wald), dann uns aber sehr hilfsbereit einen kürzeren Weg zu unserem ersten Zielpunkt erklährten. Diesem Folgten wir eine Weile, bis wir zu einer Hofsiedelung kamen und dort Mittagspause machten.

Von da aus ging es dann aus dem Dorf heraus und über eine Wiese durch einen dichten Wald (querfeld ein, versteht sich), von dem aus wir dann wieder zu einem Waldweg fanden. Dort tranken wir kurz etwas, wobei ein Auto an uns vorbeifuhr. Das Auto fuhr ein dann wieder ein Stück zurück und machte direkt vor uns halt. Aus dem geöffneten Autofenster fragte uns ein Mann, wer wir seien, wohin wir gingen und beteuerte uns immer wieder, wie toll er dass findet, dass Jugendliche heutzutage so etwas machen. Als wir dann unseren Waldweg weiterliefen, begegnete uns der Mann nochmals und beteuerte seine Begeisterung noch einige weitere Male. Später fuhr er nochmals mit seinem Auto an uns vorbei und winkte uns zu. Irgendwann fanden wir dann einen ausgeschilderten Weg nach Sternenfels. Diesen verfolgten wir dann, bis wir um ca. 4 Uhr den Sternenfelser Turm erreichten, wo noch nicht viel früher vor uns die andere Gruppe eingetroffen war. Wir bekamen jeder vom Stamm ein Eis spendiert und amüsierten uns auf dem Spielplatz. Gegen sechs Uhr trafen dann noch Harlekin, Pinguin, Ansgar und Fabius ein(wenn ich jemanden vergessen habe, tut mir das Leid)und wir liefen die restlichen 5 Kilometer zu unserem Lagerplatz im Wald.

Dort bauten wir unsere Kothen auf, aßen zu Abend („leckere“ Spagetthi) und gingen dann nach einer gemütlichen Abendrunde zu Bett, bzw. zu Schlafsack und Isomatte, wobei viele es vorzogen, unter dem Sternenhimmel zu schlafen.

Am nächsten Morgen wurden wir dann um 8 Uhr geweckt, packten unsere Sachen zusammen und liefen zu dem mit den Eltern vereinbarten Treffpunkt. KELLY

Alles Drin?! 2009

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Mit dabei waren: Anti, Katha, Goofy, Kelly, Tom, Pimpf, Hacki, Fynn, Pinguin, Harleking, Apollo, Funzel, Zeus und als Leiter Rüdiger und Erik

IMGP0563Am 19.06 trafen wir uns um 17:00 Uhr am Brettener Bahnhof und es ging nach kurzem Abschied der Eltern endlich los. Nach einer lustigen vierstündigen Zugfahrt, einigen Umstiegen und einem mühsamen Aufstieg zur Festungsanlage hatten wir es endlich geschafft. Noch kurz anmelden und dann fix einen guten Lagerplatz ergattern. Gesagt, getan: fünf Minuten später begannen wir die Kohtenplanen, sowie sonstiges Zeltmaterial aus unseren Rucksäcken zu zerren. Nachdem unsere drei mitgenommenen Kohten standen und auch die letzten Isomatten und Schlafsäcke ihren Weg ins Zelt fanden, sammelten wir uns kurz und unsere Fahrtenleitung – bestehend aus Hacki, Kelly und Tom, die das Ganze organisiert hatten – stellte uns den Programmplan und die Regeln auf der Burg vor. Danach konnten wir uns frei in der Burg bewegen und erkundeten die weitläufigen Katakomben und Kerker der Festung. Da wir relativ spät angekommen waren, gab es kein Abendessen mehr (wir hatten bereits vorher im Zug gegessen). Die meisten waren von der Zugfahrt kaputt und bei dem kalten Wind, der gegen Abend auf der Burg pfeift, war es im Schlafsack sowieso gemütlicher.

IMGP0562Nach einer für manche kurzen Nacht, standen wir um 8:00 Uhr morgens auf. Es musste früh gefrühstückt werden, denn die Fahrtenleitung musste sich bereits ab halb neun zum AG-Treff und zur Lagerbesprechung begeben. Danach wurde haben sich alle rund 170 Pfadfinder auf dem Burgplatz zur Lagerrunde getroffen. Es wurde ein Eingangslied gesungen und die AGs für den Vormittag wurden vorgestellt. Wir mit unseren beigefarbenen DPSG-Kluften fielen unter den sonst blau angezogenen BdPlern auf wie ein bunter Hund. Es wurden viele AGs angeboten, darunter einige mit dem Thema Märchen. Die mit Abstand beste AG wurde – welch ein Wunder – von unserem Stamm angeboten. Bei uns konnte man Dosenfeuer bauen, bestehend aus einer einfachen Dose, aufgewickeltem Karton und zum Schluss musste man noch etwas Geduld haben, da man das Wachs noch über den Karton hat tröpfeln lassen müssen. Die Dosenfeuerfertigung produzierte zwar viel Qualm, aber wir hatten auch viel Spaß beim Betreuen. Da der Vorrat an Dosen schnell zu Ende war, hatten wir nochmals die Möglichkeit, die Burg etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Vom Burgturm hatte man einen fabelhaften Blick über die schwarze Zeltstadt, die auf einem Hügel über Königstein in der Sonne schwitzte. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gingen viele von unserem Stamm ins Freibad nahe der Burg. Da wir wohl die einzigen waren, die auf diese brillante Idee gekommen sind, herrschte im Freibad tote Hose und der Pool gehörte uns allein. Anschließend – frisch geduscht und gebadet – begaben wir uns wieder auf den Heimweg gen Burg, wo während unser Abwesenheit wohl ein Sturm gewütet haben muss, von dem wir im viel tiefer gelegenen Freibad natürlich nichts mitbekommen haben.

IMGP0564So näherten wir uns dem Höhepunkt des Abends: einem Theaterstück, an dem jeder teilgenommen hat. Nach unserem Abendessen, wurden auf dem Innenhof die Szenen des Stücks an die verschiedenen Stämme verteilt. Gemeinsam erarbeiteten wir eine Szene, von der wir nur die grobe Handlung kannten. Text und Regieanweisungen mussten wir uns selbst überlegen. So wurden die Rollen verteilt und ich versuchte mich als Regisseur. Das Ergebnis ließ sich zeigen. Wir konnten einige Lacher einbauen, die das Publikum aufheiterten. Doch auch die anderen Gruppen zeigten wahres schauspielerisches Können und brachten die Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln. Die einzelnen Szenen spielten immer an verschiedenen Stationen auf der Burg, die das Publikum von der ersten bis zur letzten Szene besuchte. Das Ambiente passte perfekt. Die Burg war ein fabelhafter Platz und durch die vielen Verästelungen und Gewölbe konnte man für jede Szene einen passenden Ort finden. Nachdem das Stück sein Ende gefunden hatte, besuchten wir noch die Singejurte, die sehr aufwendig mit Teppichen und Kerzen geschmückt wurde. Dort hörten wir noch eine gute halbe Stunde bei flackerndem Kerzenlicht Gedichte und Märchen und sangen gemeinsam einige Lieder … und wieder wurde es eine kurze Nacht.

IMGP0580Am nächsten Morgen stand nicht mehr viel auf dem Programm. Um 9:00 Uhr fand noch das großes Bundesfrühstück im Innenhof der Burg statt, bei dem alle Pfadfinder zusammen ihre letzten Vorräte verspeisten. Noch ein letztes Abschlusslied und dann wurde abgebaut und verstaut.

Als das Zeltmaterial auf alle Rucksäcke verteilt worden war, ging es auch schon wieder zurück nach Bretten. Eine kurze, aber erlebnisreiche Fahrt, neigte sich dem Ende und als wir wieder in Bretten am Bahnhof ankamen, endete die Fahrt mit der Pfadfinderlosung: „Allzeit BEREIT!“ (Fynn, 14)

 

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eine Szene aus dem gemeinsamen Theaterstück

Wir sind Stamm!!

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Unsere Gäste am Abend der Stammesgründung

versammlungAls in der Nachkriegszeit in der Großen Kreisstadt Bretten der einzige Pfadfinderstamm seinen „Geist“ aufgab schrieb man das Jahr 1972. Seither hat es wohl einige kleine Sippenbildungen gegeben aber nie mehr einen Stamm. Dabei wurde bereits im Jahre 1912 von einer handvoll begeisterten Jugendlichen in Bretten eine Pfadfindertruppe gegründet, welche bis zum Ersten Weltkrieg rasch anwuchs. Aber man sollte nie die Hoffnung aufgeben. Denn für ein Wunder ist es nie zu spät.

Das Wunder geschah am Samstag, den 23. Mai 2009, genau gegen 10.45 Uhr, denn da wurde die Siedlung Bretten zum Pfadfinderstamm erhoben und zwar in einer relativen kurzen Zeit. Nämlich das ganze begann im Frühjahr 2007 mit dem Beschluss des kath. Pfarrgemeinderates jemand zu suchen, der bereit war eine kuratPfadfindergruppe zu gründen. Welch ein Glück das just zu dieser Zeit gerade Erik Böttcher, ein altgedienter BdPler, es beruflich nach Bretten verschlagen hatte und nach dem Motto „Einmal Pfadfinder – Immer Pfadfinder“ gründete er eine Siedlung der DPSG. Einen Mitstreiter fand er in Hans Schmitt der in Bretten von der Stadt aus ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig ist und auch seit einiger Zeit überlegte ob er eine pfadfinderische ausgerichtete Jugendgruppe gründen sollte. Hinzu stieß Tatjana Beisel und Rüdiger Staud, der gleichfalls viele Jahre Pfadfinder war.

Tatjana und Rüdiger leiten die Wölflingsgruppe, Erik und Hans die Jungpfadfinder und Pfadfindergruppe. Die Siedlung wuchs auf knapp vierzig Kinder und Jugendliche an mit vielen Aktivitäten, so dass die Voraussetzung zur Gründung eines Stammes gegeben war.

radltourSomit begannen bereits am Dienstag, den 19.05.09, die Vorbereitungen zur Stammesgründung. Noch vor Beginn des Lagers trafen sich einige Jungpfadfinder und Pfadfinder gemeinsam mit ihren Leitern um die Festjurte aufzubauen. Einige übernachteten sogar auf dem Lagerplatz und fuhren mit Rad und Bus direkt vom Zeltlager in die Schule. Am Mittwoch begann das eigentliche Stammesgründungslager. Die Wölflinge bauten ihre Jurte und die Sippen ihre einzelnen Kohten auf. Der Donnerstag war Workshop-Tag: Es wurde ein Turm gebaut, Jurtenschmuck gemalt, fleißig an der Jurtenburg weitergebaut und Fotowände gestaltet. Am Freitag unternahmen die Jupfis und Pfadis eine Test-Fahrradtour in die Gegend, um für die große Radltour (Basel -> Bretten) gewappnet zu sein. Die Wölflinge blieben auf dem Lagerplatz, lernten das Entzünden eines Lagerfeuers und unternahmen einige Spiele mit ihren Wölflingsleitern. Den Samstag fieberten die Mädchen und Jungs mit großer Spannung entgegen, da ab 10:00 Uhr in der ersten Stammesversammlung durch die Bruchsaler StaVos und die Bezirksleitung unsere Siedlung zum Stamm ASKOLA erhoben wurde. In den Stammesvorstand wurden Erik und Tatjana als Stammesvorsitzende und Pfr. Baader als Kurat gewählt. Andreas Roseboom wurde vom Vorstand nach eine Votierung durch die Stammesversammlung zum Kassier ernannt.

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Gegen 15.00 Uhr ging es dann richtig los. Da kamen die Eltern, Großeltern, Freunde, die Altpfadfinder von den 50 Jahren, eingeladene Kindern mit ihren Eltern und halt alle die mal so ein richtiges Pfadfinderlager besichtigten wollten. Am Schluss dürfte es mit Kind und Kegel so um die zweihundert Leute gewesen sein, sodass beim anschließenden Gründungsgottesdienst durch unseren Kuraten und Stadtpfarrer Herr Baader die Festjurte aus allen Nähten platzte. Und während dem Gottesdienst trat auch zum ersten Mal unsere Pfadfinderband auf, welche mit ihren musikalischen Beitrag sogleich gut ankamen. Hier bekamen wir offiziell von der Bezirsleitung das Stammesbanner übergeben. Die Bannerspitze wurde eigens für den Stamm Askola gefertigt und ziert den Stammesnamen und das Gründungsdatum (23.05.2009).

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Auf dem Gelände herrschte reger Betrieb bei Kaffee und Kuchen und später bei Steak und einem Salatbuffet. Natürlich hatten die Kinder auch ihren Spaß mit einer Hüpfburg, eine Rollenrutsche und einer Kegelbahn. Und da das Wetter auch mitspielte war es ein toller Nachmittag und viele blieben später noch in der Lagerfeuerrunde sitzen. Und gerade wir vier Leiter sahen in der Stammesgründung eine Bestätigung unserer Arbeit, bei der natürlich viele Eltern und Menschen aus dem Freundeskreis halfen.

Und als ich mich zum Schluss mit einigen aus meiner Pfadfindergruppe unterhielt und die mir ernsthaft versicherten, dass sie sich ihr Leben ohne ihren Pfadfinderstamm nicht mehr vorstellen könnten wusste ich endgültig, dass sich unserer Einsatz gelohnt hat und noch weiter lohnen wird! (Hans Schmitt, Leiter der Pfadfinderstufe)

Einige Impressionen unseres Stammesgründungslagers findet man in der Fotogalerie.

Übrigens: Die nächste Stammesaktion wird die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession sein. Wir treffen uns am Donnerstag, den 11. Juni um 09:00 Uhr vor der St. Laurentius-Kirche. Die nächste Truppaktion für Jungpfadfinder und Pfadfinder ist bereits an diesem Donnerstag. Wer Lust hat ist zum Pfadi-Sport ab 18:30 Uhr in der MGB-Turnhalle eingeladen. Die Leiterrrunde wünscht Euch allen schöne Pfingstferien … wir sehen uns spätestens in den Gruppenstunden nach den Ferien 😉

Rheinischer Singewettstreit 2009

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Mit dabei waren: Harlekin, Goofy, Pinguin, Maxim, Luigi, Apollo, Hacki, Kelly, Zeus, Anti, Katha, Hamster und Markus, sowie als Leiter Tadl, Hans und Erik und als Gast Steffi.

Singewettstreite haben Tradition in der Pfadfinderszene: Seit 32 Jahren lädt der Hamburger Singewettstreit Gruppen in die Hansestadt. Nicht nur die weite Anreise vieler süddeutscher Gruppen führte dazu, dass in Süddeutschland ein eigener Singewettstreit vor 16 Jahren installiert wurde: Nach Zwischenstationen in Augsburg und Würzburg tragt das neue Organisationsteam den Singewettstreit in St. Goar am Rhein aus: Aus diesem Grund heißt der Singewettsteit auch Rheinischer Singewettstreit.

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Ursprünglich wollten die mit dem Zug anreisenden Teilnehmer unseres Trupps bereits um 19:30 Uhr auf der Burg Rheinfels auftauchen, um noch bei genügend Sonnenlicht die Jurte aufzubauen. Dank einiger Probleme mit der Bahn, kamen wir allerdings erst um 22:00 Uhr an, so dass wir unsere Fähigkeit im Aufbau einer Jurte bei Dunkelheit vertiefen konnten. Waren am Freitag Abend noch wenige Gruppen auf der Burg, wurde die Burg ab Samstag Morgen zunehmend mit Kohten und Jurten gefüllt. Nach einer Morgenrunde und einem Frühstück mit heißem Kaba (den wir natürlich auf offenem Feuer kochten) besuchten wir den Pfadfinder-Flohmarkt und übten fleißig für den Singewettstreit am Abend. Einige unter uns vertieften ihre Kontakte, die sie von vergangenen Fahrten und Lagern mit anderen Gruppen aufgebaut hatten oder lernten neue Leute kennen. Natürlich musste auch die verwinkelte Burg erkundet werden, in der nahezu in jedem letzten Winkel ein Zelt aufgebaut wurde. Nachmittags gab es mehrere Vorentscheidungen auf dem Burgelände und am Abend war es dann soweit: In der evangelischen Kirche des Ortes wurde der Rheinische Singewettstreit ausgetragen. Ein wenig Lampenfieber hatten einige unsere Pfadis schon, als sie sie sich auf die Bühne begaben. Doch als sie das Lied „Wir ruhelosen Gesellen…“ anstimmten, war das Lampenfieber wie weggeblassen. Toll war, dass unsere Gruppe ohne älteren Gruppenleiter auf der Bühne sang und dies vor rund 700 Zuschauern!! Dies verdient großen Respekt und für die Gruppenleiter ist unsere Gruppe natürlich der Sieger der Herzen 😉 Die Jury sah es ein wenig anders und wir erreichten den fünften Platz in der Kategorie „Fahrtengruppe 1“. In der Pause gingen wir zum Rhein und spielten „A****-Hirn-Krabbe“. Nach einem Abendessen an der Jurte begann das Begegnungsfest auf dem Burggelände: In kleinen Gruppen von jeweils 3-4 Leuten sangen wir im Gewölbekeller mit und tanzten fleißig beim Volkstanzkurs mit. Am nächsten Morgen musste schnell die Jurte abgebaut werden, da bereits ab 10:00 Uhr die Burg für die Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stand. Nach einem Frühstück, leckeren warmen Streuselkuchen vom Organisationsteam des Singewettstreites, Kaffee und keinem heißem Kaba (dafür ist genügend Kaba in den Burgboden gesickert ;-)) verabschiedeten wir uns und fuhren mit Zug und Auto zurück nach Bretten.

Die ersten Fotos vom Rheinischen Singewettstreit sind online … wer weitere Fotos gemacht hat, sollte sie ins Netz hochladen oder per CD/E-Mail an einen Gruppenleiter geben.

Eine weitere Info:
Für unser Stammesgründungslager möchten wir ein neues T-Shirt in Druck geben. Hierzu brauchen wir noch Vorschläge für die Rückseite des T-Shirts … also ran an die Stifte und Eure Vorschläge an einen Gruppenleiter abgeben.

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Die Generalprobe am Rhein

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Unsere Gruppe (leider unscharf) auf der Bühne

Fun-Tag in den Osterferien

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Gestern am Mittwoch (15.04.09) trafen wir uns, d.h. wir Jungpfadfinder und Pfadfinder, die mit ihren Eltern nicht in Osterurlaub gefahren waren, zu unserem zweiten Fun – Tag. Hans hatte diesmal erlaubt dass wir auch Freunde mitbringen dürfen. Dadurch waren es sechs Jungen und ein Mädchen mehr. Insgesamt waren wir somit 22 Jungen und Mädchen. Zuerst gingen wir wieder – wie üblich – in das Brettener Hallenbad, wo wir gleich wieder das Kinderbecken in Beschlag nahmen. Hans organisierte beim Bademeister einige Flöße, so dass wieder eine dufte Wasserschlacht stattfinden konnte. Natürlich sind wir auch zwischendurch ins große Becken gegangen, wo der Bademeister für uns extra den Dreimetersprungturm aufmachte. Nach drei Stunden hatten wir genug und gingen zur Sporthalle. Dort spielten wir zuerst Basketball und dann Fußball. Danach konnte jeder tun was er wollte. Natürlich legten wir wieder die großen Matten hin und es fanden mehrere Wrestlingkämpfe statt. Aber keiner bezwang „Philipp Hackfleisch“. Gegen 17.00 Uhr machten wir uns auf zum Bernhardushaus, wo sogleich unser Chefkoch Hamster unser Abendessen zubereitete und Harlekin als eingefleischter Vegetarier eine heiße Wurst aß. (Aber ich glaube der Hans hat ihn bestochen) Und dann begann unsere Filmnacht, jedoch mit über eine Stunde Verspätung, da Tatjana bei allen beiden Beamern keinen lauten Ton herausbekam. Also zogen wir um in den großen Küchenraum, wo wir die Fernsehanlage benutzen. Die ganz Unerwegten haben – angeblich – bis zum frühen Morgen sieben Filme angeschaut. Nach dem Frühstück machten wir alles pipopello sauber und wurden gegen 10.00 Uhr, mancher sehr schlaftrunkend, von den Eltern abgeholt. Wir freuen uns schon auf den nächsten Fun-Tag. (Wiesel, 11 Jahre)

Aber nicht nur die Jungpfadfinder und Pfadfinder unternahmen eine Aktion in den Osterferien. Erik nahm am Woodbadgekurs der Jungpfadfinderstufe teil.

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Altpapiersammlung 1/2009

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Zahlreiche große und kleine flinke Hände halfen bei der Altpapiersammlung mit, die zwei Container im Hausertal mit Papier und Kartons zu beladen. Schön war es, dass bei den Jungpfadfindern und Pfadfindern fast alle Mitglieder bei der Altpapiersammlung mithalfen und auch die Wölflinge zahlreich vertreten waren. Trotz Regen und Kälte schafften wir es pünktlich um 13:00 Uhr mit der Altpapiersammlung fertig zu sein und dies war auch nötig, da zu diesem Zeitpunkt auch schon der LKW zum Abholen des Papiers um die Ecke bog. Bedanken möchte sich die Leiterrunde besonders bei den erwachsenen Helfern – Eltern unserer Mitglieder – ohne die eine Altpapiersammlung nicht möglich wäre: Ehepaar Bräuning, Hr. Gohr, Hr. Kley, Hr. Liebel, Fr. Nauheimer und Ehepaar Roseboom.

Vielen Dank allen Helfern. Besonderen Dank geht an Andreas für die Organisation der Altpapiersammlung.

Der Trägerverein des Pfadfinderstamms Askola wird mit dem Erlös dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen für die Georgspfadfinder sich weiterhin verbessern. Wir werden noch berichten was wir genau von dem erzielten Erlös anschaffen werden. Übrigens: Wir würden uns natürlich freuen bei der zweiten Altpapiersammlung des Jahres am 26. September 2009 wieder zahlreiche Helfer als Unterstützung dabei zu haben. Fotos von der Altpapiersammlung gibt´s hier…

Bowlingspaß

IMGP0411Eine Gruppenstunde besonderer Art erlebten die Jungpfadfinder und Pfadfinder am vergangenen Mittwoch: Sowohl der Zeitpunkt der Gruppenstunde als auch der Treffpunkt war an diesem Tag ein Anderer. So trafen sich zwei dutzend Jungpfadfinder und Pfadfinder zusammen mit ihren Leitern am Brettener Bowling Center, um dort den Bowling-König des Trupps zu ermitteln. Gespielt wurde auf vier Bahnen.

Jede Sippe konnte auf einer eigenen Bahn ihren Bowling-König ermitteln. Da wir zwei Stunden Zeit für das Spiel hatten, konnten alle Sippen zwei mal spielen. Festzustellen war, dass doch der jeder Einzelne unterschiedliche Wurftechniken hatte. Eines war jedoch sicher: Jede Übertretung der Abwurflinie wurde geahndet, was zu dem ein oder anderen Wutanfall führte. Natürlich wurde auch gejubelt, wenn es gelang alle Kegeln in einem Wurf zu treffen. Und selbst bei einigen Ablenkungsversuchen blieben die Meisten beim Wurf recht cool…

Und auch das muss gesagt: Einige Mitglieder unseres Trupps konnten sich wirklich sehen lassen, vielleicht sollten wir mal ein Bowlingturnier organisieren 😉

Gut traf es sich, dass Hans Schmitt, Leiter der Pfadfinderstufe, auch am gleichen Tag Geburtstag hatte: Er spendierte allen Jupfis und Pfadis ein Getränk und ermöglichte dem Trupp nicht nur auf drei, sondern auf vier Bowlingbahnen zu spielen. Nochmals vielen Dank dafür. Auf dem anschließenden Leiterstammtisch im Bowling Center gratulierte natürlich die Leiterrunde zum Geburtstag. Insgesamt eine schöne Aktion, die man vielleicht im nächsten Jahr wiederholen könnte…

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Völkerballturnier 2009

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Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Paul Metzger fand am Samstag in Bretten das zweite Brettener Völkerballturnier statt. Es war wieder eine Jugendschutzveranstaltung unter dem Motto: „Wegschauen ist keine Lösung.“. Ausgerichtet wurde das Turnier von den Brettener Georgspfadfindern der DPSG Siedlung ASKOLA.

Aus der Stadt Bretten nahmen vier und aus dem Umland fünf Gruppen an dem Turnier teil. Als Trophäe für den Sieg winkte wieder der Wanderpokal, der voriges Jahr aus Bretten nach Bruchsal wanderte. So gegen 11.00 Uhr trudelten so nach und nach die Gruppen ein und bewunderten erst mal die neue Doppelhalle, die die Stadt Bretten für dieses Turnier zur Verfügung stellte. Etwas später wurde dann das Turnier durch Oberbürgermeister Paul Metzger eröffnet, welcher neben dem Jugendschutz auch die Völkerverständigung ansprach, da Völkerball auch dem Wortsinn nach für die Völkerverständigung stehen würde. Und dann begann das Spiel, wobei natürlich jede Mannschaft danach trachtete in der Punktzahl nach vorne zu kommen. Zwischendurch stärkte man sich mit einer heißen Wurst oder Käseweck und einem Getränk in der Aula wobei man nichts dafür bezahlen musste, da die Verpflegung durch den Suchtbeauftragten des Landkreises Karlsruhe, Herrn Haug, gesponsert wurde.

IMGP0366Und je mehr sich das Turnier dem Ende zuneigte, je lauter wurde es in der Halle. Wenn über hundert Kinder und die Zuschauer ihre jeweiligen Mannschaften anfeuerten kann man sich vorstellen welch ein Lärmpegel vorhanden war. Schon im Endspiel zeichnete es sich ab, dass der Pokal wieder nach Bretten kommen würde, wobei es zu einem spannendes Finale zwischen einer Gruppe unserer Siedlung und dem Jugendhaus Bretten kam. Die Halle tobte und am Schluss hielten die Kinder des Jugendhauses den Pokal in ihren Händen. So endete in schöner Harmonie mit einem Abschiedskreis und dem Lied: „Nehmt Abschied Brüder…“ das zweite Hallenvölkerballturnier in Bretten, wobei man davon ausgehen kann dass alle teilnehmenden Gruppen VCP Bretten, DPSG Bruchsal, VCP Durlach, DPSG Wiesental, DPSG Blankenloch, DPSG Oberhausen, DPSG Bretten sowie das Jugendhaus Bretten bestimmt nächstes Jahr wieder dabei sind. Wenn alles klappt möchten wir dann auch gleich in beiden großen Turnhallen spielen und auch zum ersten Mal die Pfadfinderstufe (also auch Leute von 13 bis 15 Jahren) mit einem eigenen Sportturnier zum Zug kommen lassen … und hier die Rangliste des Völkerballturniers 2009:

1. Jugendhaus Bretten
2. DPSG Bretten – Gruppe 1
3. DPSG Wiesenthal
4. DPSG Bruchsal
5. DPSG Oberhausen
6. DPSG Bretten – Gruppe 2
7. DPSG Blankenloch
8. VCP Bretten
9. VCP Durlach

Fotos vom Turnier gibt es – wie immer – in der Fotogalerie. (Hans)

Das Völkerballturnier ist Thema in Blogs bzw. auf Homepages der beteiligten Stämme: DPSG Bruchsal, VCP Bretten, DPSG Blankenloch

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Thinking Day

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Mit einer leichten Verspätung startete der Thinking Day nicht am 22.02., sondern am 25.02. Am Mittwoch zogen ein Dutzend todesmutige Jungpfadfinder und Pfadfinder zu der nahe gelegenen Blockhütte im Wald. Als sie dann ihr Ziel die Blockhütte erreichten, fingen sie an eine Hochjurte auf zu bauen. Dies ging leider bei dem ersten Versuch daneben. Kleiner Scherz. Natürlich klappte alles wie am Fließband. Doch mussten wir die Hochjurte wieder einreisen, da es schon zu Dämmern anfing und die entsprechenden Leitern fehlten und (Big) Ben nur mit Mühe die Jurte knüpfen konnte.

Währenddessen trafen sich die Wölflinge zum „BETEN“ an der Stadtwerke, dies war zumindestens die offzielle Version, die die Wölflinge den Jungpfadfindern und Pfadfindern erzählten. Aber nein. Die Wölflinge schlichen zur Blockhütte und umkreisten diese. Drei Pfadfinder wurden nicht weit von der Hütte überfallen und gefesselt. Die Rudelleiter handelten einen Austausch gegen ein Abendessen aus.

Nach dieser Überraschung stärkten sich alle mit Pizzabrötchen und Tschai am Lagerfeuer (nochmals viele Dank an das Kochteam bestehend aus Hamster, Anti, Key und Funzel) und sangen Fahrtenlieder. Einige Zeit später wurde eine kleine Mutptobe für alle organisiert und im Anschluss verabschiedeten sich die Wölflinge. Die Wölflinge machten eine Fakelwanderung zur Stadwerke zurück und wurden von ihren Eltern abgehohlt. Die Pfadfinder und Jungpfadfinder blieben noch über Nacht in der Hütte und ließen den Abend langsam bei Geschichten und Gesang vor dem wärmenden Ofen ausklingen. Wobei dies die ganze Nacht dauerte. Während dieser langen Nacht bekam Pimpf sein Ringhalstuch verliehen, so dass der Kreis der Ringhalstuchträger sich in unsere Siedlung auf zehn Pfadis erweiterte. Mit dem ersten Sonnenstrahl fingen alle an zu schaffen und reinigten die Blockhütte. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten sich die müden Pfadis auf dem Nach-Hause-Weg und verabschiedeten sich – nach einer kleinen Saubermachaktion im Pfadikeller – am Bernhardushaus. Fotos von der Aktion gibt es hier. (Tadl)

Fun-Tag 2009

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Zu einem besonderen Aktionstag trafen sich Jungpfadfinder und Pfadfinder unserer Siedlung in den Weihnachtsferien.Harlekin, Sippenführer der Grizzlys berichtet vom Aktionstag:

Unser Leiter Hans Schmitt hat festgestellt, dass wir uns in den Weihnachtsferien nicht mehr sehen, da wir unser Winterlager bereits vor den Ferien gemacht haben und es während den Ferien keine Gruppenstunde gibt. Deswegen meinte Hans wir sollten uns in den Ferien mindestens einmal für einen Erlebnistag treffen. Dieser sollte am7.1.09 stattfinden. Um10.00Uhr trafen sich bereits ein paar bei Hans um zur Videothek zu gehen und den neuesten Film rauszusuchen. Um 11.00Uhr trafen sich alle beim Schwimmbad. Als wir allein im Kinderbecken waren haben wir Ballspiele gespielt. Nach zwei Stunden hatten wir genug und gingen zum Jugentreff Kupferhälde wo sich alle unterschiedlich beschäftigten, ein paar spielten Kicker, ein paar spielten Billiard, ein paar Tischtennis und der Rest raufte im Matratzenlager. Um 18.00Uhr gab es Abendessen, es gab Spagetti mit Tomatensosse und Ragout Fin. Nach dem Abendessen sahen wir zwei Filme an,der erste Film hieß Jumper,er handelte von einem Jungen, der sich herumteleportieren konnte aber es gab eine Organisation die, den Jungen töten wollte weil sie dachten, eine solche Macht darf nur Gott besitzen. Der Film war sehr spannend, leider hatte er aber ein rasches Ende. Der zweite Film hieß Die Liga der außergewönlichen Gentleman:Es ging um einen Ganoven, der einen Weltkrieg anzetteln wollte, deswegen wurde der Rat der außergewönlichen Gentleman einberufen. Die meisten fanden diesen Film besser als Jumper. Um 21.30Uhr wurden wir alle von unseren Eltern abgeholt. (Harlekin)

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