
Am Freitagnachmittag trafen sich 14 Askolaner in Bruchsal mit Pfadfindern der DPSG, PSG und des Stamm Greifs aus Bruchsal zu deren alljährlichen Pfingstlager. Die 3 Kohten waren schnell aufgestellt und das Küchenzelt stand nach einigen Anläufen auch.So konnte sich unser Stammeskoch Hamster voll austoben und ein leckeres Essen (gebratenen Maultaschen mit Karottensalat) zaubern. Abends saßen wir dann noch alle am Lagerfeuer und genossen die tolle Atmosphäre.

Am nächsten Morgen wurde dann um halb 9 geweckt. Vordem Frühstück erweckte noch der ein oder andere Rover seine Lebensgeister mit dem eiskalten Quellwasser des Zeltplatzes wieder. Nach einer Stärkung durch Kaba, Müsli und Obstsalat traf sich das gesamte Lager zur Morgenrunde. Hier wurden die Kinder in drei Gruppen verteilt. Der Druide (Harlekin) eröffnete ihnen, dass er ihre Hilfe für den alljährlichen Druidenwettkampf bräuchte. So zogen sie los und sammelten an den verschiedenen Stationen Kräuter und Pflanzen und lösten außerdem Aufgaben wie z.B. Sackhüpfen und Mohrenkopfkanonenschießen.
Die Rover stellten die Stationen oder genossen die ruhige Zeit auf dem Lagerplatz.

Auch von schlechtem Wetter ließ man sich nicht abschrecken und so versammelten sich nach dem Postenlauf Sportbegeisterte aus allen Stämmen zum gemeinsamen Baseballspiel. Auch aufgrund einiger Homeruns aus Bretten war das Ergebnis des gemischten Duells mit 19:1 Punkten etwas vernichtend, weshalb es zu keiner zweiten Runde kam.
Abends wurde dann noch gemeinsam gegrillt. Ab und an musste man jedoch unter Planen Zuflucht suchen. Da das Wetter immer stürmischer wurde, suchten wir bald unsere Kohten und Jurten auf. Nach einer stürmischen Nacht und einem fulminanten Gemeinschaftsfrühstück mit Weißwürsten, Milchreis, Obstsalat, Kaba, Eistee, Müsli und Nudelsalat, packten wir unsere Zelte ein und verabschiedeten uns im gemeinsamen Abschlusskreis von den Bruchsalern.

Mit dabei waren: Aaron, Magda, Dennis, Alexander, Viktor, Goofy, Daniel, Tim, Harlekin, Rebecca, Hamster, Anti, Ben und Hacki
Ein besonderer Dank geht an dieser Stellen an unseren StaVo Martin Vogel, der dieses Lager zusammen mit den Leitern der Bruchsaler Pfadfinder organisiert hat.




Das sagen die Mannschaften…






BRETTEN. „Von drauß` vom Walde komm ich her; Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! Nun sprecht, wie ich‘s hierinnen find! Sind‘s gute Kind, sind‘s böse Kind?“, ruft eine bärtige Gestalt mit sonorer Stimme. Mit einer Mitra auf dem Kopf steht die imposante Person, dicht gefolgt von einem Engel und Knecht Ruprecht, an der Schwelle zu einem mit Kaminfeuer erwärmten Wohnzimmer und begrüßt die Anwesenden durch ein langsames Klopfen auf den Boden mit dem Bischofsstab. Lena und Max sitzen vor den knisternden Flammen und unterbrechen ihr Spiel für einen kurzen Moment. Die Augen leuchten, als sie merken, dass ihnen gerade der Nikolaus mit seinen Helfern einen Besuch abstattet.
Am Freitagnachmittag haben die vier Pfadfinder sich am Bernhardushaus getroffen um über das Wochenende in der Pfalz wandern zu gehen. Gegen 18.00 Uhr sind wir vor einem Supermarkt in Dahn angekommen. Dort haben wir uns Hähnchen gekauft zum Abendessen und die nötigen Lebensmittel für die nächsten Tage. Unser Ausgangsort war der Ort Fischbach. Von dort wanderten wir auf einen Berg und stießen auf den von uns gewählten Burgenrundwanderweg. Es gab eine große Kreuzung mit vielen Abzweigungen. Wir suchten nach dem Schild des Wanderwegs und liefen im Schein der Fackeln auf dem Weg. Es wäre ja wohl nichts besonderes, wenn wir nicht bergab laufen würden und das so 3 km. An einer Kreuzung suchten wir nach dem Schild des Wanderwegs. Wir fanden es nicht. Hacki versuchte es mit der Karte (ohne Kompass) die aktuelle Position ausfindig zu machen. Hamster hatte ja ein GPS, aber das lehnte der Leiter Hacki strikt ab, denn er meinte wir seien bei den Pfadfindern und könnten es auch in der Dunkelheit schaffen uns zu orientieren. Wir wussten alle nicht wo wir waren. Es gab für uns keine andere Wahl als das GPS zu nutzen. Jetzt war es klar. Wir sind falsch gelaufen. Notgedrungen marschierten, eher stolperten wir wieder an die Kreuzung. Da es nicht vorgesehen war solange zu wandern mussten wir uns mit Taschenlampen den Weg beleuchten. Wir schauten uns auf der Kreuzung um und entdecken einen schmalen Pfad der unserer war.



