Schwarzwaldhof – der saukuhle Event

Kelly, Zeus und Erik unternahmen im Oktober 2011 zum ersten Mal in unserer Stammesgeschichte eine Expedition auf die Diözesanebene. Sie besuchten das EVENT, das Leitertreffen der Diözese und nahmen einige neue Ideen für die Gruppenstunden mit. Einen ausführlichen Bericht zum Event findet Ihr auf den Seiten der Diözese

event.

Als „Helfer mit Herz“ beim Papstbesuch

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Mit dabei waren:

aus der Pfadi- und Roverstufe Goofy, Apollo, Zeus, Käppi, Pimpf, Alexander, Timo, Anti, Kathabomba, Kelly, Pinguin und Hamster und als Leiter Thomas und Erik

 

IMG 0635Bei herrlichem Spätsommerwetter machten sich 14 Askolaner per Bahn auf den Weg nach Freiburg.
Dort angekommen ging es gleich weiter zum Luisen Gymnasium in der Nähe des Bahnhofes, wo sich die Zentrale Anmelde- und Sammelstelle für die ca. 2500 ehrenamtlichen Helfer befand. Auf dem Weg dort hin wurden wir mit den erhöhten Sicherheitsvorkehrungen konfrontiert. In der ganzen Stadt wimmelte es nur noch so von Polizei und Rettungsdienst. In der Mensa des Luisen Gymnasiums bekamen wir ein warmes Abendessen sowie Getränke und frisches Obst. Danach gingen wir in „unser“ Klassenzimmer welches uns als Quartier zugeteilt war. Jeder hatte ein orange Helfer – Shirt, eine Windjacke sowie ein rotes Halstuch bekommen, welches mit einem persönlichen Helferausweis zusammen unseren Zutritt zu den Veranstaltungsorten gewährte. Nun erkundeten wir noch Freiburg in der lauen Sommernacht und stimmten uns auf die Jugend Vigil am Samstag ein.

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UMK-Jahrestreffen 2011

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Wie umschreibt man ein gelungenes Pfadi-Wochenende? Als fantastisch? Als großartig? Mmmh … schwierig. Auf jeden Fall benötigt man mehrere Superlativen, um das Jahrestreffen des Untermerzbacher Kreises zu umschreiben, an dem – in diesem Jahr – Zeus, Kelly und Erik teilnahmen…

Was ist der Untermerzbacher Kreis?? Einmal im Jahr – am Palmsonntagwochenende – treffen sich Pfadfinderleiterinnen und -leiter aus zahlreichen Bünden, um sich auszutauschen und in Workshops und Vorträgen sich fortzubilden. Außerdem gibt es wahnsinnig tolles Essen und eine stimmgewaltige überbündische Singerunde am Samstag Abend.

Über einhundert Menschen aus zig Bünden fanden sich Freitag Abends auf der Burg Balduinstein ein – in der Pinte konnte man erste Kontakte knüpfen – im Gegensatz zu anderen größeren überbündischen Veranstaltungen ging das einfach und unkomliziert: Einige Anregungen für die eigene Gruppenarbeit konnten wir so mitnehmen und hatten vor allem unseren Spaß!

Nach einem Kennenlernspiel am Samstag Morgen standen die ersten Vorträge auf dem Programm: Nach einem Vortrag über die Pfadfindergeschichte konnte man in einem Vortrag über das „Ultraleichtwandern“ einiges über die Gewichtsreduktion des eigenen Rucksacks erfahren: Mit einem 5kg Rucksack mehrere Wochen auf Fahrt? Es ist möglich.

Workshops wie das Erlernen des Akkordeonspielens, den Bau eines eigenen Spirituskochers aus Dosenmüll, den Bau von Devilsticks und Geocaching ermöglichten es uns Dinge nicht nur theoretisch zu lernen, sondern entsprechende Fertigkeiten einzüben. So manche Workshopidee für unser Stammeszeltlager werden wir auf jeden Fall mitnehmen…

Auch der Vortrag über das „Tarnen“ beeindruckte uns – vielleicht auch eine Idee für die Gruppenstunde.

Ein Dank an das UMK-Vorbereitungsteam!! Im nächsten Jahr sind die Brettener Pfadis wieder dabei…

Stammesversammlung 2010


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foto1Jährlich lädt der Vorstand zur Stammesversammlung, dem höchsten Gremium eines DPSG-Stamms, ein. Stimmberechtigt sind nicht nur die Erwachsenen im Stamm, sondern vor auch die Kinder und Jugendlichen. So bestehen die stimmberechtigten Mitglieder der Stammesversammlung aus den zwei Vorsitzenden, dem Kurat, pro Stufe ein Leiter, zwei Elternvertreter und für jede Stufe zwei Delegierte. Da die Stammesversammlung aber jeden angeht, sind darüber hinaus alle Mitglieder eingeladen. In diesem Jahr war in der Stammesversammlung der Besuch des Gottesdienstes integriert:

Zeig Profil!! war das Thema des diesjährigen Gottesdienstes am Jugendsonntag, den die Brettener Georgspfadfinder inhaltlich und musikalisch vorbereiteten. So hatte die Leiter-Band – unterstützt von Jojo, Kelly, Anti und Katha – ihren ersten „Auftritt“.

bild3Schön war, dass wirklich alle Stufen des Stamms in den Gottesdienst integriert waren und selbst unsere Kleinsten, die Biber, am Gottesdienst aktiv teilnehmen konnten.

Nach dem Gottesdienst und einem obligatorischen Foto startete der inhaltliche Teil der Stammesversammlung. Im Baden-Powell-Saal war bereits von Tatl und Erik ein Frühstück vorbereitet, so dass der kleine und große Hunger gestillt werden konnte. Die StaVos informierten über das vergangene Jahr: Das das Jahr ereignisreich war, zeigt die Tatsache, dass die Gruppen des Stamms seit der letzten Stammesversammlung an 90 Tagen auf Fahrt und Lager waren. Auch ist die Mitgliederentwicklung durchweg positiv:

bild4Neben rund 80 Askolanern verfügt der Pfadfinderstamm über 20 Freunde und Förderer, die sich in den Freundes- und Fördererkreis zusammengeschlossen hatten.

Auch wurden im letzten Jahr wichtige Investitionen getätigt: Ein Anhänger wurde angeschafft, kleinere Campingkocher für die Gruppen und drei neue Kohten gekauft. Außerdem konnte der Stamm dank der Unterstützung der Pfarrgemeinde die frisch renovierten Jugendräume im Obergeschoss des Bernhardushauses als Stammesheim beziehen.

Dass eine Gemeinschaft immer Veränderungen unterliegt, sieht man im Wegzug unserer Stammesvorsitzende Tatl. Als Folge trat sie im Rahmen der Stammesversammlung nun auch offiziell von ihrem Amt als Stammesvorsitzende zurück und wurde mit kleineren und größeren Geschenken überrascht:

bild6Selbstgemalte Bilder der Wölflinge, ein Rucksack gefüllt mit wichtigen Dingen und Glückwünschen für ihren neuen Lebensabschnitt und eine Holzplatte geprägt mit ihrem Namen, welches ab sofort im Baden-Powell-Saal an unsere erste Stammesvorsitzende erinnern soll.

Nachdem die einzelnen Stufen ihren Kurzbericht abgaben, wurde als neue weibliche Stammesvorsitzende Elke Böhm gewählt. Damit ist das Vorstandsteam wieder komplett: Erik Böttcher als StaVo und Elke Böhm als StaVöse werden weiterhin durch Pfarrer Baader als Stammeskurat unterstützt.

bild5Beschlossen wurde ferner das Jahresprogramm 2011, ein neues Stammeslogo, eine neue Beitragsordnung und der Ankauf von zwei Alexzelten für die Biber- und Wölflingsstufe durch den Pfadfinder-Trägerverein. Einige Wochen vor der Stammesversammlung gab es ein Aufruf in den Gruppen an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teilzunehmen und Kartons mit Weihnachtsgeschenken für arme Kinder zu befüllen. Die Aktion endete mit der Stammesversammlung – Drei Kartons können nun schließlich weitergeleitet werden. Dass der Wahlspruch der Pfadfinder „Jeden Tag eine gute Tat“ noch zählt, zeigt, dass die Pfadis aus ihrem eigenen Taschengeld die Kartons u.a. mit Spielzeug befüllten.

Mit dem Abschiedslied „Nehmt Abschied Brüder…“ endete die zweite Stammesversammlung … ich bin gespannt auf die Ereignisse, die wir im Stamm bis zur 3. Versammlung erleben werden.

Fotos der Stammesversammlung gibt´s – wie immer – in der internen Galerie.

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Pfadfinder-Grillabend

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P5120002Inzwischen ist es seit einigen Jahren Tradition dass der Pfadfinderstamm Askola alljährlich die Eltern und Freunde zu einem Grillabend einlädt. So auch dieses Jahr, am 12. Mai 2010, in den Hof des Bernhardushauses. Bereits am frühen Nachmittag waren einige Leiter und die Vorsitzende des Freundeskreises Inge Kleiber mit ihrem Mann eifrig dabei Tische, Bänke, die Bühne und den Grill aufzubauen. Da mit ca. 200 Gästen gerechnet wurde, fanden zuvor mehrere Großeinkäufe statt. Und dann war es soweit.

Gegen 16.00 Uhr kamen bereits die Kommunionskinder mit ihren Eltern zum Kaffe und Kuchen. Nachdem einige Pfadfinder in der Feuerschale ein großes Feuer entzündet hatten, gab es für alle Kinder Stockbrot. Gerade für die Kommunionskinder war dies natürlich ein besonderes Erlebnis. Als so nach und nach die Eltern und viele Freunde eintrudelten, waren alle Plätze gut besetzt und das Programm konnte beginnen.
Die Stammesvorsitzenden Erik Böttcher und Tatjana Beisel eröffneten mit einer kurzen Rede den Grillabend, danach spielte unsere Pfadfinderband, wobei besonders zu vermerken ist, dass unsere Band mit der Eduard Spranger Schule für geistig Behinderte eine Kooperation hat, wodurch Behinderte mit Nicht-Behinddeten gemeinsam in einer Band mitspielen und so gegenseitig einiges voneinander lernen, was in keinem Schullehrplan steht.

P5120025Danach führten unsere Jungpfadfinder zwei lustige Sketche vor und Pfarrer Baader sprach noch ein Grußwort, wobei er natürlich auf unseren neuen Gruppenraum im Dachgeschoß verwies. Noch während unsere Leiterrundenband spielte, wurde bereits schon kräftig gebruzzelt und vor der Grillanlage bildete sich eine größere Schlange. Viele Eltern hatten zum Fest noch einen Salat beigesteuert, so dass es fast ein richtiges Buffet war.

Nachdem sich die meisten an den Getränken und am Essen gestärkt hatten, rief Inge Kleiber, die unter anderem Vorsitzenden des Freundeskreises ist, zu einer Führung unseres neuen Domizils auf. Natürlich waren die Eltern sehr neugierig, was ihre Kinder bei dem Ausbau zustande gebracht hatten und wie unser neuer Raum eingerichtet ist. Und sie staunten nicht schlecht über den großen Spielraum vor unserem Gruppenzimmer, natürlich auch über die kleine Einbauküche und hauptsächlich über unsere große Sofaanlage und über die Eckbank und die Schränke in unserem Gruppenraum. Dass wir alles neu möblieren konnten haben wir neben den Sponsoren hauptsächlich unserer Inge Kleiber zu verdanken die in einem unermüdlichen Einsatz auf der Suche nach Sponsoren für unsere Pfadfinderarbeit war.

P5120051Großes Interesse fand natürlich auch unser neuer großer Lagerraum über unserem Gruppenraum, wobei ersichtlich war, dass sich in den kurzen Jahren viel Material angesammelt hat. Eine Besonderheit bei diesem Fest war natürlich der Stufensprung, bei dem zwei Jungpfadfinder zu den Pfadfindern und vier Wölflinge zu den Jungpfadfindern wechselten. Bei uns ist es inzwischen Tradition, dass die Kinder dabei über eine Biertischbank springen müssen. Dank Petrus blieben wir von Regen verschont und all zu kalt war es auch nicht, so dass das Fest beim Einbrechen der Dunkelheit ausklingen konnte. Einige unentwegte Jungpfadfinder und Pfadfinder ließen es sich nicht nehmen eine erste Nacht im neuen Gruppenraum zu verbringen. (Hans Schmitt)

Update 15. Mai 2010:
Fotos zum Pfadfinder-Grillabend sind im internen Bereich online.

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Einzug ins neue Stammesheim


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Mit einem Segensgebet durch unseren Stammeskurat Pfarrer Baader und einer anschließenden Stammesnacht, an der rund 40 Askolaner teilnahmen, wurden die neuen Jugendräume der Pfarrei eingeweiht. Der Elternbeirat gratulierte zum Einzug mit Brot und Salz. Wir Pfadfinder können nun unsere Materialien im Pfadfinderraum, sowie auf dem Lagerdachboden ab sofort lagern, der große Raum (Baden-Powell-Saal ) wird als gemeinsamer Raum durch alle Kinder- und Jugendgruppen der Pfarrei genutzt. Natürlich übernachteten wir bereits am ersten Tag der möglichen Nutzung im neuen Heim.

P4070051Doch vorab wurde in den Jugendräumen eifrig geschuftet: In den Osterferien waren die Pfadis fast jeden Tag im Einsatz. So strichen wir in drei Arbeitstagen und in mehreren Gruppenstunden (die für die Maler unseres Stamms bereits drei Stunden vor der eigentlichen Gruppenstunde begannen) den gemeinsamen Raum aller Jugendgruppen, sowie den Pfadfinderraum. Außerdem wurde der Parkett im Lagerdachboden verlegt. Bereits vor der offiziellen Einweihung fuhren einige Pfadis zu verschiedenen Möbelmärkten, um schließlich für den Pfadfinderraum eine große Couch und eine Eckbank zu kaufen, die uns dankenswerterweise durch Spendengeldern von der Volksbank Bretten finanziert wurde; Sascha spendete seine alte Couch für den Lagerdachboden, so dass wir auch dort zünftige Singe- und Klönrunden abhalten können.

Zur Stammesnacht: Diese verlief anders als die bisherigen Übernachtungsaktionen. Neu war das StammesKINO mit zwei Filmen in den neuen Räumlichkeiten. Bis in die Puppen gab es überall im Haus kleinere Spiel- und Klönrunden. Neu (aber nicht wiederholenswert) war sichtlich auch die Abendessenkreation – Ob dies tatsächlich Nudeln mit Tomatensauce war, bleibt weiterhin ungeklärt.

Ingesamt war diese Übernachtungsaktion eine gelungener Start in einer neuen Ära unsers Stammes: Mit einem eigenen Stammsheim.


Einige Impressionen von unseren Arbeitseinsätzen:

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Die Couch ist da 🙂

Familienausflug

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Rüdiger und Erik an den E-Gitarren

Zu einem Familienausflug lud der Elternbeirat des Stamms Askola alle Askolaner gemeinsam mit ihren Eltern ein. Geplant war eine Wanderung zum Büchiger Grillplatz. Aufgrund der Wetterverhältnisse entschied der Elternbeirat die Wanderung ausfallen zu lassen um sich direkt am Büchiger Grillplatz zu treffen.

Rund 40 Teilnehmer trafen sich auf dem Büchiger Grillplatz. Es wurde gegrillt, gequatscht und anschließend Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Natürlich spielte auch die Stammesband. Im Anschluss an die Stammesband versuchten sich Tadl, Rüdiger und Erik als „Nachband“.

Gegen 16:00 Uhr traten die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern den Heimweg an … die Gruppenleiter, sowie Vertreter der Jungpfadfinder- und Pfadfinderstufe übernachteten auf dem Grillplatz und schmiedeten in der Japlata (=Jahresplanungstagung) das Jahresprogramm 2010.

Fazit: Der Eltenbeirat hat eine sehr schöne Aktion organisiert – nochmals herzlichen Dank dafür an Anja, Birgit, Andreas und Inge.

Umbau des Bernhardushaus

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Reichlich gearbeitet haben die Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder, Leiter und Eltern unseres Stamms im Dachgeschoss des Bernhardushauses: Nachdem in den Gruppenstunden sämtliche Materialien nach oben geschafft wurden, nutzten wir die letzte Ferienwoche für eine Bauhütte. Warum? Aus dem Dachgeschoss des Bernhardushauses sollen Jugendräume werden, in denen u.a. die Pfadfinder ihre Aktionen durchführen können. Besonders freuen wir uns natürlich auf einen eigenen Pfadiraum, den wir nach unseren Vorstellungen gestalten können und die Möglichkeit auf der Bühne Stammesmaterialien zu verstauen.

Von Montag bis Donnerstag werkelten täglich rund 15 Menschen auf der Baustelle: So wurde zunächst das Dach mit Dämmmaterialien isoliert, sowie mit Holz Gerüste für eine Raumaufteilung gebaut. Insgesamt rund 400 Stunden wurden ehrenamtlich in den Ausbau des Dachgeschosses gesteckt.

Natürlich hatten die Pfadis dank fleißiger Köche auch mittags etwas zu essen … vielen Dank an Allen, die mitgeholfen haben, namentlich an: Luigi, Felix, Pascal, Anti, Katha, Erik, Käppi, Tom, Kelly, Zeus, Apollo, Hacki, Fynn, Marius, Stefan, Rüdiger, Tadl, Hans, Erik, Kurt, Andreas, Michael, Rosi, Birgit, Inge, Fr. Keßler und Alle, an die beim Schreiben des Artikels nicht gedacht wurden.

während der Arbeit:

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Nach vier Tagen Arbeit:

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Wir sind Stamm!!

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Unsere Gäste am Abend der Stammesgründung

versammlungAls in der Nachkriegszeit in der Großen Kreisstadt Bretten der einzige Pfadfinderstamm seinen „Geist“ aufgab schrieb man das Jahr 1972. Seither hat es wohl einige kleine Sippenbildungen gegeben aber nie mehr einen Stamm. Dabei wurde bereits im Jahre 1912 von einer handvoll begeisterten Jugendlichen in Bretten eine Pfadfindertruppe gegründet, welche bis zum Ersten Weltkrieg rasch anwuchs. Aber man sollte nie die Hoffnung aufgeben. Denn für ein Wunder ist es nie zu spät.

Das Wunder geschah am Samstag, den 23. Mai 2009, genau gegen 10.45 Uhr, denn da wurde die Siedlung Bretten zum Pfadfinderstamm erhoben und zwar in einer relativen kurzen Zeit. Nämlich das ganze begann im Frühjahr 2007 mit dem Beschluss des kath. Pfarrgemeinderates jemand zu suchen, der bereit war eine kuratPfadfindergruppe zu gründen. Welch ein Glück das just zu dieser Zeit gerade Erik Böttcher, ein altgedienter BdPler, es beruflich nach Bretten verschlagen hatte und nach dem Motto „Einmal Pfadfinder – Immer Pfadfinder“ gründete er eine Siedlung der DPSG. Einen Mitstreiter fand er in Hans Schmitt der in Bretten von der Stadt aus ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig ist und auch seit einiger Zeit überlegte ob er eine pfadfinderische ausgerichtete Jugendgruppe gründen sollte. Hinzu stieß Tatjana Beisel und Rüdiger Staud, der gleichfalls viele Jahre Pfadfinder war.

Tatjana und Rüdiger leiten die Wölflingsgruppe, Erik und Hans die Jungpfadfinder und Pfadfindergruppe. Die Siedlung wuchs auf knapp vierzig Kinder und Jugendliche an mit vielen Aktivitäten, so dass die Voraussetzung zur Gründung eines Stammes gegeben war.

radltourSomit begannen bereits am Dienstag, den 19.05.09, die Vorbereitungen zur Stammesgründung. Noch vor Beginn des Lagers trafen sich einige Jungpfadfinder und Pfadfinder gemeinsam mit ihren Leitern um die Festjurte aufzubauen. Einige übernachteten sogar auf dem Lagerplatz und fuhren mit Rad und Bus direkt vom Zeltlager in die Schule. Am Mittwoch begann das eigentliche Stammesgründungslager. Die Wölflinge bauten ihre Jurte und die Sippen ihre einzelnen Kohten auf. Der Donnerstag war Workshop-Tag: Es wurde ein Turm gebaut, Jurtenschmuck gemalt, fleißig an der Jurtenburg weitergebaut und Fotowände gestaltet. Am Freitag unternahmen die Jupfis und Pfadis eine Test-Fahrradtour in die Gegend, um für die große Radltour (Basel -> Bretten) gewappnet zu sein. Die Wölflinge blieben auf dem Lagerplatz, lernten das Entzünden eines Lagerfeuers und unternahmen einige Spiele mit ihren Wölflingsleitern. Den Samstag fieberten die Mädchen und Jungs mit großer Spannung entgegen, da ab 10:00 Uhr in der ersten Stammesversammlung durch die Bruchsaler StaVos und die Bezirksleitung unsere Siedlung zum Stamm ASKOLA erhoben wurde. In den Stammesvorstand wurden Erik und Tatjana als Stammesvorsitzende und Pfr. Baader als Kurat gewählt. Andreas Roseboom wurde vom Vorstand nach eine Votierung durch die Stammesversammlung zum Kassier ernannt.

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Gegen 15.00 Uhr ging es dann richtig los. Da kamen die Eltern, Großeltern, Freunde, die Altpfadfinder von den 50 Jahren, eingeladene Kindern mit ihren Eltern und halt alle die mal so ein richtiges Pfadfinderlager besichtigten wollten. Am Schluss dürfte es mit Kind und Kegel so um die zweihundert Leute gewesen sein, sodass beim anschließenden Gründungsgottesdienst durch unseren Kuraten und Stadtpfarrer Herr Baader die Festjurte aus allen Nähten platzte. Und während dem Gottesdienst trat auch zum ersten Mal unsere Pfadfinderband auf, welche mit ihren musikalischen Beitrag sogleich gut ankamen. Hier bekamen wir offiziell von der Bezirsleitung das Stammesbanner übergeben. Die Bannerspitze wurde eigens für den Stamm Askola gefertigt und ziert den Stammesnamen und das Gründungsdatum (23.05.2009).

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Auf dem Gelände herrschte reger Betrieb bei Kaffee und Kuchen und später bei Steak und einem Salatbuffet. Natürlich hatten die Kinder auch ihren Spaß mit einer Hüpfburg, eine Rollenrutsche und einer Kegelbahn. Und da das Wetter auch mitspielte war es ein toller Nachmittag und viele blieben später noch in der Lagerfeuerrunde sitzen. Und gerade wir vier Leiter sahen in der Stammesgründung eine Bestätigung unserer Arbeit, bei der natürlich viele Eltern und Menschen aus dem Freundeskreis halfen.

Und als ich mich zum Schluss mit einigen aus meiner Pfadfindergruppe unterhielt und die mir ernsthaft versicherten, dass sie sich ihr Leben ohne ihren Pfadfinderstamm nicht mehr vorstellen könnten wusste ich endgültig, dass sich unserer Einsatz gelohnt hat und noch weiter lohnen wird! (Hans Schmitt, Leiter der Pfadfinderstufe)

Einige Impressionen unseres Stammesgründungslagers findet man in der Fotogalerie.

Übrigens: Die nächste Stammesaktion wird die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession sein. Wir treffen uns am Donnerstag, den 11. Juni um 09:00 Uhr vor der St. Laurentius-Kirche. Die nächste Truppaktion für Jungpfadfinder und Pfadfinder ist bereits an diesem Donnerstag. Wer Lust hat ist zum Pfadi-Sport ab 18:30 Uhr in der MGB-Turnhalle eingeladen. Die Leiterrrunde wünscht Euch allen schöne Pfingstferien … wir sehen uns spätestens in den Gruppenstunden nach den Ferien 😉