
Unsere Stammes-Wölflinge Magda, Maja, Vampir (Laura), Sarah, Marius, Wickie (Christian), Erik, Stefan, Gabriel und Pascal sowie deren Gruppenleiter Tatl (Tatjana), Coco (Rüdiger) und Tatl’s Vater Fritz (ein sehr erfahrener und langjähriger Pfadfinder) reisten vom 23. bis 25. Oktober 2009 zu einer Blockhütte im Wald von Wolfartsweiher bei Karlsruhe. Das Hüttenwochenende begann freitags mit der Anfahrt per S-Bahn und einer anschließenden Wanderung von der Endhaltestelle zur Tiefentalhütte. Auf diesem Weg bekamen unsere Wölflinge Aufgaben zum Thema „Wie lebten die Menschen im Mittelalter“ gestellt, die sie in Gruppenarbeit lösten. Während die Wölflinge zusammen mit Tatl und Fritz auf diese Art eine Reise in die Geschichte machten, wurde das Gepäck der Wölflinge sowie unsere Verpflegung und Ausrüstung von dem Wölflingspapa Marinko sowie dem Wölflingsgruppenleiter Coco (Rüdiger) zur Tiefentalhütte gefahren.
Nachdem die wackeren 10 „Wölfe“ an der Hütte angekommen waren und diese mit einem Überfall in ihren Besitz genommen hatten, begann das Abendprogramm: Abendessen, Lagerfeuerleben und anschließend eine spontan und selbst arrangierte „Comedy-Show“ unserer Wölflinge, bei der es viel zu lachen gab. Mit soviel Unterhaltung und Spaß hatten wir Gruppenleiter nicht gerechnet! Und deshalb sind wir an diesem Tag auch nicht gerade früh schlafen gegangen …!
Trotzdem waren am Samstag morgen unsere Wölfis schon vor dem Frühstück um 8.30 Uhr dabei das Feuer auf der Wiese vor der Hütte wieder zu entfachen. An diesem Vormittag durften sie selbständig die nähere Umgebung erkunden. Nach dem Mittagessen fand ein mittelalterliches Ritterturnier mit mehreren Disziplinen statt. Diese waren u. a. : Schwertkampf und Lanzenstecken. Als wir zur Stärkung das Abendessen zu uns genommen hatten, begannen wir das Abendprogramm mit einer Fackelnachtwanderung durch den Wald. Während dieser Wanderung legten Magda, Gabriel und Erik ihr Wölflingsversprechen ab. Erik bekamm dabei auch sein heißersehntes Wölflingshalstuch verliehen. Als wir wieder zur Hütte zurückgekehrt waren und uns gerade am Feuer versammelt hatten, geschah etwas überraschendes. Plötzlich kam unser Stammesvorsitzender Erik mit seinem lila Ford Fiesta angebraust!! Eigentlich wollte er ja nur kurze Zeit bei uns bleiben; aber da an diesem Abend spontan die „Comedy-Show II“ stattfand, konnte sich Erik das Lachen nicht verkneifen und er blieb deswegen länger als geplant.
Am Sonntag morgen waren die Wölfis Marius und Wickie als erste wach und versuchten im strömenden Regen das Feuer wieder zu entfachen. Anfangs allerdings erfolglos! Aber mit der angeforderten Verstärkung hat es dann noch geklappt! Nach dem Frühstück haben wir unser Gepäck eingepackt und die einzelen Aufgaben wie Toiletten putzen, Hütte saugen und aufräumen, usw. verteilt und durchgeführt. Unser erlebnisreiches Herbstlager 2009 endete um 15 Uhr mit unserer Heimfahrt nach Bretten. (Marius & Rüdiger)
Die Fotos zum Wölflingsherbstlager findet man in der internen Fotogalerie.











Endlich war es soweit, dass wir uns am Donnerstag Morgen am 30. Juli am Bahnhof in Bretten trafen. Wir waren voll gepackt und sehr aufgeregt. Pünktlich fuhren wir mit der Stadtbahn und Zug Richtung Basel. Nach zwei Stunden Aufenthalt fuhren wir weiter nach Kandersteg wo wir kurz vor 17:00 Uhr ankamen. Hans, der bereits am Bahnhof war, hielt extra für uns den Bus an, so dass wir die 2km zum Lager nicht laufen mussten. Dort wartete unser übriges Gepäck und Fritz. Das Gepäck hatte Hans mit seinen Anhänger hierher transportiert. Nachdem die Kohten und Jurten aufgebaut waren, gab es Abendessen und nach dem Abschluss hatten wir noch Freizeit, wobereits unsere älteren Jungs mit einigen englischen Mädels anbandelten. Gegen 22:00 Uhr gab es noch eine kurze Führung durchs Zeltlager und anschließend krochen wir todmüde in unsere Kothen. (Hans & Harlekin)
Frisch um 07:30 Uhr aufgeweckt saßen wir alle ums Frühstück auf unsere Isomatten. Es gab Brote, Nutella, Kaba und wer möchte konnte auch ein leckeres Müsli essen. Nachdem jeder abgespült hatte, mussten wir unsere Zähne putzen, doch dann kam Erik mit einer schlechten Nachricht. Als er einem englischen Bus ausweichen musste, fiel der gelbe Ordner mit Programm und allen Berechnungen in die stark strömende Kander. Es gab keine Chance mehr diese herauszufischen. Also mussten wir improvisieren. Wir hatten einen Workshoptag durchgeführt und teilten uns in zwei gleich große Gruppen, die dann einem internationalen Pfadiworkshop bewältigten. Danach bauten wir eine „Sofaecke“ und spannten darüber ein grosses Zelt, so dass wir nun auch im trockenen speissen können. Am Nachmittag spielten einige Jungs mit vielen Portugiesern Fussball. Am Abend waren wir dann noch bei der grossen Arena unseres Pfadfinderplatzes. Dort hatten sich ca. 1000 Pfadfinder versammelt, die meisten natürlich aus Engalnd, aber auch Portugal und aus Italien. Natürlich auch aus anderen Ländern, wobei wir die einzige deutsche Gruppe waren. Es wurde gemeinschaftlich gesungen, gespielt und verschiedene Sketche gezeigt. Gegen 22:00 Uhr verzogen wir uns noch in unsere Singejurte und sangen noch einige Lieder. (Pinguin)
Einige von uns gingen morgens um 07:30 Uhr durch das Lager joggen. Wieder angekommen gab es ein kaltes Frühstück mit Brot und Müsli. Nach dem Frühstück konnten wir an Workshops teilnehmen: So nahmen einige am Cope Course teil, der einen Parcours durch den Wald darstellte. Ein weiterer Workshop war das Indoor-Climbing oder Lagerbauten. Anschliessend gab es Spaetzlöe als Mittagessen, von denen keiner genug haben konnte. In der Freizeit wurden Spiele gespoeilt oder Halstuecher mit fremden Staemmen aus anderen Laendern getauscht. Auf dem Sportplatz im Lager fand anlaesslich des Schweizer Nationalfeiertags eine reisiger Feier mit über 1500 Pfadis aud 31 Nationen mit Bühne und Ständen, die Speisen vieler Nationen anboten. Auch dort waren wir mit leckeren Spätzle vertreten. Alle im Lager waren geschminkt und verkleidet und bemalt mit der Schweizer Flagge. Es wurden neben ausländischen Speisen auch viele Spiele angeboten. Versuche zu schen schlugen fehl, da die Duschen alle besetzt waren. Am ABend war die Abschlussfeier des Nationalfeiertags und danach zogen wir in einer grossen Parade durch Kandersteg. Alibaba, Hacki und ich hatten die wundervolle Ehre unsere Flaggen an der Spitze des Zuges zu praesentieren. Ein grosses Feuerwerk beendete diesen erlebnisreichen Tag (Fynn mit Hilfe von Alibaba).
Der nächste Tag brach schon sehr früh an, nämlich um 6 Uhr. Da viele diese Zeit nicht gewöhnt waren, gab es beim Frühstück ein leises Lied. Nach dem Frühstück hatten wir bis 7:15 Uhr Zeit unser Geschirr zu waschen, unsere Sachen für die Fahrt zu richten und gingen schlie’lich los. Wir fuhren mit dem Zug nach Thun und liefen zu der Ausgabe der Kanus bzw. Schlauchboote. Vor Ort haben wir Gruppen eingeteilt, aber wie sich schon bald herausstellte, fiel die Kanutour wortwörtlich ins Wasser, da es angefangen hatte zu regnen, stürmen und zu donnern. So hiess e errst einmal abwarten, da wir die Hoffnung hatten, der Regen würde wieder aufhören. Wir lenkten uns mit Liedern, Gesprächen und ähnlichem ab. Da es, zu unserem Leid, nicht aufhoeren wollte zu regnen, mussten wir einen Entschluss fassen. Entweder warten und hoffen oder die Aktion abbrechen und sich schnell einen Ausweg überlegen. Wir entschieden uns, da es nicht aufhören wollte, für letzteres. Wir gingen an eine Befestigung am Fluss. Dort angekommen gab es erst einmal eine kleine Stärkung, danach hatten sich die Leiter überlegt, da die meistens, fast alle, ihre Badesachen dabei hatten, ins Hallenbad zu gehen. Diejeningen, die keine Badesachen dabei hatten gingen mit Rüdiger zum Lagerplatz zurück. Die Anderen fuhren mit dem Bus nach Oberstdorf. Von der Bushaltestelle liefen wir zum Hallenbad, wo wir uns nach Herz und Seele austoben konnten. Das meist angewandte Manöver war das Tunken von diversen Personen, das Erik und Zeus sehr belegt unternommen haben. Einige gingen schon vorher aus dem Wasser, da sie noch etwas essen wollten. Als der Schwimmbadbesuch vorbei war fuhren wir mit dem Bus wieder nach Thun, von dort aus dann nach Kandersteg, wo wir einen Bus zum Pfadizentrum nahmen. Zum Abendessen gab es für die, die es essen wollten, Maultauschen gebraten mit Rührei. Nachde wir gegessen hatten, hatten wir bis um 09 Uhr abends Freizeit . EInige haben die Zei tmit Mafiosi spielen genutzt, andere brachten ihre Sachen vor dem Lagerwolf Erik in Sicherheit. Um 09 Uhr kam der Lagerwolf mit seiner Tüte angelaufen. Er hatte sich schon eine gute Idee einfallen lassen, wie man die, die etwas verlorenn hatte, „bestrafen“ konnte, nämlich mit lustigen Aufgaben, wie Leider singen und dabei auf dem Boden oder dem Tisch tanzen oder auf andeere Lagerplätze gehen und dort ein Ständchen zu singen. Am Ende des Tages gab es noch eine Feedback-Runde, in der man sagen konnte, was einem gut, schlecht oder gar nicht gefallen hat. Frü die meisten war der Tag jetzt vorbei, aber einige, nämlich die Sipppenführer, mussten noch zur Sippenführerrunde. Danach gingen auch sie ins Bett bzw. in ihre Kohte. (Zeus)
Wanderung zum Oeschinensee – Wir sind alle, außer Kelly, Erik, Hans und Klein-Erik auf dem Berg drei Stunden gelaufen. Die vier anderen fuhren mit der Seilbahn. Nach drei Stunden kamen wir endlich an: 23 Jupfis und Pfadis schwamen im Wasser des Sees. Die Wölflinge gingen nicht ins Wasser. Wir aßen zu Mittag am See, zum Nachtisch gab es Eis für jeden. Später gingen wir zur Sommerrodelbahn. Alle durften fünfmal fahren. Weil es danach zu spät zum Laufen war fuhren alle mit der Seilbahn zurück. Am Abend sind viele zur Pfadidisco gegangen. Als alle ausgepowert waren, gingen wir um 00 Uhr zum Lager (Pimpf)


Der letzte Tag der Fahrradtour, einige hielten es nicht für möglich, denn die Fahr war so schnell vorbei gegangen, dass man es nicht galuben wollte. Wir fuhren von Wolfratsfeier über Dürrenbüchig und Rinklingen nach Bretten, wor wir uns den Kreisverkehr vornahmen 🙂 Wir fuhren dreimal im Kreis. Nach dem fuhren wir zum Bernhardushaus, wo wir nach einer längeren Pause und Cheeseburger für Alle das Material einquartierten. Am Abend gab es einen Gottesdienst, außerdem wurde der Lagerfilm gezeigt. Zu später Stunde schlossen wir die Fahrt mit einer Ringhalstuchverleihung und einer abschließenden Feedbackrunde ab (Zeus) .
Als in der Nachkriegszeit in der Großen Kreisstadt Bretten der einzige Pfadfinderstamm seinen „Geist“ aufgab schrieb man das Jahr 1972. Seither hat es wohl einige kleine Sippenbildungen gegeben aber nie mehr einen Stamm. Dabei wurde bereits im Jahre 1912 von einer handvoll begeisterten Jugendlichen in Bretten eine Pfadfindertruppe gegründet, welche bis zum Ersten Weltkrieg rasch anwuchs. Aber man sollte nie die Hoffnung aufgeben. Denn für ein Wunder ist es nie zu spät.
Pfadfindergruppe zu gründen. Welch ein Glück das just zu dieser Zeit gerade Erik Böttcher, ein altgedienter BdPler, es beruflich nach Bretten verschlagen hatte und nach dem Motto „Einmal Pfadfinder – Immer Pfadfinder“ gründete er eine Siedlung der DPSG. Einen Mitstreiter fand er in Hans Schmitt der in Bretten von der Stadt aus ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig ist und auch seit einiger Zeit überlegte ob er eine pfadfinderische ausgerichtete Jugendgruppe gründen sollte. Hinzu stieß Tatjana Beisel und Rüdiger Staud, der gleichfalls viele Jahre Pfadfinder war.
Somit begannen bereits am Dienstag, den 19.05.09, die Vorbereitungen zur Stammesgründung. Noch vor Beginn des Lagers trafen sich einige Jungpfadfinder und Pfadfinder gemeinsam mit ihren Leitern um die Festjurte aufzubauen. Einige übernachteten sogar auf dem Lagerplatz und fuhren mit Rad und Bus direkt vom Zeltlager in die Schule. Am Mittwoch begann das eigentliche Stammesgründungslager. Die Wölflinge bauten ihre Jurte und die Sippen ihre einzelnen Kohten auf. Der Donnerstag war Workshop-Tag: Es wurde ein Turm gebaut, Jurtenschmuck gemalt, fleißig an der Jurtenburg weitergebaut und Fotowände gestaltet. Am Freitag unternahmen die Jupfis und Pfadis eine Test-Fahrradtour in die Gegend, um für die große Radltour (Basel -> Bretten) gewappnet zu sein. Die Wölflinge blieben auf dem Lagerplatz, lernten das Entzünden eines Lagerfeuers und unternahmen einige Spiele mit ihren Wölflingsleitern. Den Samstag fieberten die Mädchen und Jungs mit großer Spannung entgegen, da ab 10:00 Uhr in der ersten Stammesversammlung durch die Bruchsaler StaVos und die Bezirksleitung unsere Siedlung zum Stamm ASKOLA erhoben wurde. In den Stammesvorstand wurden Erik und Tatjana als Stammesvorsitzende und Pfr. Baader als Kurat gewählt. Andreas Roseboom wurde vom Vorstand nach eine Votierung durch die Stammesversammlung zum Kassier ernannt.



Und je mehr sich das Turnier dem Ende zuneigte, je lauter wurde es in der Halle. Wenn über hundert Kinder und die Zuschauer ihre jeweiligen Mannschaften anfeuerten kann man sich vorstellen welch ein Lärmpegel vorhanden war. Schon im Endspiel zeichnete es sich ab, dass der Pokal wieder nach Bretten kommen würde, wobei es zu einem spannendes Finale zwischen einer Gruppe unserer Siedlung und dem Jugendhaus Bretten kam. Die Halle tobte und am Schluss hielten die Kinder des Jugendhauses den Pokal in ihren Händen. So endete in schöner Harmonie mit einem Abschiedskreis und dem Lied: „Nehmt Abschied Brüder…“ das zweite Hallenvölkerballturnier in Bretten, wobei man davon ausgehen kann dass alle teilnehmenden Gruppen VCP Bretten, DPSG Bruchsal, VCP Durlach, DPSG Wiesental, DPSG Blankenloch, DPSG Oberhausen, DPSG Bretten sowie das Jugendhaus Bretten bestimmt nächstes Jahr wieder dabei sind. Wenn alles klappt möchten wir dann auch gleich in beiden großen Turnhallen spielen und auch zum ersten Mal die Pfadfinderstufe (also auch Leute von 13 bis 15 Jahren) mit einem eigenen Sportturnier zum Zug kommen lassen … und hier die Rangliste des Völkerballturniers 2009:

Am 24.12. ist ja bekanntlich Weihnachten. Dazu gehört auch ein Gottesdienst und natürlich brachten wir Georgspfadfinder das Friedenslicht in die St. Laurentius-Kirche. So kam es, dass auch am 24.12. sich acht Pfadfinder vor der St. Laurentius-Kirche einfanden um das Licht in die Kirche zu tragen … doch zuvor holten einige Pfadis das Licht aus der evangelischen Stiftskirche und brachten es sicher zu unserer Kirche. Beim Beginn des Gottesdienstes liefen wir von den Messdienern nach vorne und brachten das Licht in die Kirche. Außerdem blieben alle Pfadis bis zum Schluss dabei … wir machen schließlich keine halben Sachen 🙂 KELLY