
(Foto entnommen aus dem Artikel in der Brettener Woche)
Einiges los war in der vorletzten Schulwoche bei den Georgspfadfindern: Schließlich stand die Verteilung des Friedenslicht auf dem Jahresprogramm. Unsere Aktivitäten rund um das Friedenslicht begannen am Sonntag, den 13.12. mit der Abholung des Lichts aus Karlsruhe-Daxlanden: Eine Delegation der Georgspfadfinder fuhr zur zentralen Aussendungsfeier, um das Licht nach Bretten zu bringen. Der Gottesdienst erinnerte an das geteilte Deutschland, welches durch Frieden neu zusammenwachsen kann. Die Flamme wurde ursprünglich in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Vertretern der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am Sonntag, 13. Dezember, in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.
In Bretten angekommen, wurde das Licht sofort in unsere Kirche gebracht. Am Dienstag Abend überreichte eine Delegation das Friedenslicht offiziell im Rahmen der letzten Gemeinderatsitzung des Jahres der Stadt Bretten: Gemeinderäte und Bürger hatten die Möglichkeiten das Licht mit nach Hause zu nehmen. OB Paul Metzger dankte ihnen: „Ein Licht in Betlehem zu entzünden, verbindet die Menschen und bringt den Friedensgedanken in besonderer Weise in unsere Stadt.“
Am Mittwoch nahm der gesamte Stamm im Rahmen der Stammesgruppenstunde an einer Friedenslicht-Andacht in der Krypta der St. Laurentius-Kriche unter der Leitung unseres Stammeskuraten Pfr. Baader teil. Bei mediativen Klängen beschäftigte sich jedes Stammesmitglied mit der Frage was der Frieden für einen selbst persönlich bedeutet. Anschließend wurde schließlich unser Stammesvorsitzender ERIK sein Woodbadge verliehen. Das Woodbadge ist Abzeichen, das aus zwei länglichen Holzperlen an einen Lederband mit Diamantknoten besteht. Meist wird es durch ein sandfarbenes Gilwell-Halstuch, auf dem ein Stoffstück mit dem MacLaren-Tartan aufgenäht ist, und einen geflochtenen Halstuchring aus Leder ergänzt.
Außerdem haben wir nun vier weitere neue Halstuchträger: Pascal, Fabius, Timo und Fynn. Besonders freuten sich alle Stammesmitglieder über die neuen Stammespullover sowie die Bezirksabzeichen, die an alle anwesenden Mitglieder verteilt wurden.

der Stamm im Dezember 2009







Am Mittwoch, den 29.10.2009 trafen wir, die die mit auf die Herbstfahrt wollten bzw. konnten, um 7:45 Uhr, da die Bahn schon um 8 Uhr losgefahren wäre. Die Anzahl der Pfadis war enttäuschend, denn es sind lediglich zehn von uns mitgekommen, Leiter ausgeschlossen. Diese Tasache schockierte einige, denn wir sind rund 30 Jupfis und Pfadis in unserem Stamm. Wir gingen zum Bahnsteig und stiegen in den Zug. nach 56 Minuten mussten wir umsteigen, nach Bad Wimpfen sollte es gehen. Doch wie das Schicksal es wollte, ist auf dem selben Gleis, in der selben Zeit, ein anderer Zug gefahren. Sensationell, oder?! Wir sind in Lauffen ausgestiegen und Erik meinte erst, dass wir von Lauffen loslaufen sollten. Doch schon bald bemerkte er, dass es zu weit war zum Laufen. Also stiegen wir in den nächsten Zug. Letz endlich stiegen wir in Kochendorf aus, wobei uns der Fahrer noch fragte, ob wir auch hier aussteigen wollen. Wir liefen voll beladen mit unseren Rucksäcken, Ich (Zeus) hatte natürlich meine Gitarre dabei, zur Burg Guttenberg, wo schon die Greifvogelschau wartete und natürlich auch Hans. Aber die Vögel mussten erst einmal warten, den wir wollten erst einmal etwas in den Magen bekommen. Also, Mittagspause! Danach ging es zur Burg. Die Vorstellung begann um 15 Uhr, vorher hatten wir Zeit die Vögel anzuschauen, wobei die Adler anscheinend das Highlight waren, so schien es zumindest. Dann begann die Vorführung. Zuerst die Eulen, die sehr edel wirkten. Danach die Könige der Lüfte, die Adler. Und zu guter letzt die Geier. Es wurde sehr viel zu den verschiedenen Vogelarten erzählt und man fand heraus, dass Adler nicht den ganzen Tag herumfliegen. Nach der Vorführung gingen wir weiter um das Tagesziel zu erreichen. Leider schlich sich bei der Navigation der Karte ein Fehler ein, denn Hamster wies uns den falschen Weg und so mussten wir spontan in einer pavillonartigen Hütte übernachten. Wir machten ein Feuer, das uns wärmen sollte und Hamster fing an das Abendessen zu kochen. Als wir das Weberlied anstimmten sind mir (Zeus) gleich zwei Saiten gerissen und ich (Zeus) hatte unglücklicherweise nur die Melodie-Saiten dabei. Als das alles geschehen war gingen die meisten ihr Bett, beziehungsweise ihren Schlafsack und Isomatte richten, unterhielten sich noch und ließen den Tag ausklingen. So endete der erste Tag, Verirrung, Diskussionen und sonstigem hatte er angefangen beziehungsweise aufgehört.
Als der nächste Tag anbrach waren einige schon wach, als Hans eintraf, denn er hatte im Auto geschlafen. Aber eben nicht alle und da es Hans Spaß bereitet uns aus den Federn zu „schütteln“ schliefen diese auch nicht mehr lange. Zum Frühstück gab es Schoko-Müsli und wer wollte konnte sich Brot mit Wurst oder Brot mit Käse nehmen und das dann auch verspeisen. Als die letzten Dinge verstaut waren ging das Wandern wieder los. Da einige das erste Mal dabei waren, waren diese nicht so schnell wie diejenigen, die schon länger dabei sind. Sie haben sich dennoch gut geschlagen. Als wir ein Dorf erreichten gab es erst einmal eine Stärkung für uns Wanderer. Einige gingen los um das Dorf nach Bäckern oder sonstigen Geschäften zu durchsuchen. Was sie aber bald in Erfahrung bringen mussten, war das dieses „Kaff“ nicht einmal einen Bäcker hatte. Das war natürlich nicht gut…um nicht zu sagen Schlecht, denn es gab einige, die sich etwas kaufen wollten. Wir brachten in Erfahrung, dass in Obrigheim auf jeden Fall ein Geschäft sein würde. Kurzer Hand liefen wir dort hinunter. Wir kamen in Obrigheim an und mussten erst einmal einen Supermarkt finden, denn der würde am billigsten sein, so die Theorie. Aber in der Praxis war das gar nicht so einfach umzusetzen wir mussten erst einmal quer durch Obrigheim laufen um an einem Supermarkt zu kommen. Diejenigen, die etwas kaufen wollten kauften sich was der Rest passte auf das Gepäck auf. Fast alle kauften sich Schokolade, Gummibärchen oder andere Süßigkeiten. Bis auf einen. Hamster. Unser Koch musste natürlich für Aufruhr sorgen, denn er hatte sich ein komplettes Netz Mandarinen gekauft. Plötzlich tauchte ein Problem auf. Es waren noch zwölf Kilometer und wir bräuchten dafür minimal 4-5 Stunden es war aber schon halb drei und wir mussten nun einen Entschluss fassen. Entweder die Nacht durchlaufen, oder von Hans gefahren werden und kein Hajk-Abzeichen bekommen, jedenfalls die, die noch keins haben. Wir haben uns dafür entschieden gefahren zu werden und ohne Hans währen wir möglicherweise verloren gewesen. Danke Hans!! Ohne dich müssten wir den ganzen Weg den du gefahren bist dahin trotten, wie du immer erwähnt hast. An der Burg angekommen hieß es erstmal erkunden, erkunden, erkunden. Die Burg war schön. Dennoch hatte sie Leider keine versteckten Gänge oder sonstiges aber das war egal. Wir machten uns daran das Feuer zu entzünden. Danach wollten die neuen die Proben lernen, die sie – wenn sie ein Ring-Halstuch wollen – ablegen müssen. Zeus leitete dies zusammen mit Erik, wobei Zeus erst bei den Pfadfinder-Gesetzen dazu kam, weil Erik Probleme hatte sie aufzuzählen. Die Lieder boten auch ein kleines Problem den SB Gitarre (ich) wollte nicht ohne Gitarre Lieder beibringen. Da kam Hacki zur Hilfe, der Zeus seine Gitarre ausgeliehen hatte, wofür Zeus sehr dankbar war. Dann gab es essen. Nudeln mit Gulasch. Das Essen schien geschmeckt zu haben, denn es war nichts mehr übrig. Danach spielten wir Mafiosi.Ich (Zeus) war der Spielleiter. Es wurde versucht die Gegner mit Psychologischen Diskussionen zu Verwirren und Erik schien das ganz gut hinzubekommen. Nachdem die Lust auf Mafiosi vergangen war sangen wir noch ein paar Lieder. Hans bekam endlich einen Fahrtennamen, nämlich Münchhausen und nachdem Erik ins Bett wollte, wollten anscheinend alle ins Bett. So zu diesem Tag.
Der nächste Tag brach an und es waren schon alle wach, also musste Hans niemanden mehr aufwecken. Wir Frühstückten, wie immer, Schoko-Müsli. Neuer Tag neue Problematik, denn Fabius hatte beim Ausschütten des Wassers den Deckel des Kanisters verloren. Als wir alles verteilt hatten bemerkte Hans diese Tatsche und wir durften alle danach suchen. Bis Felix die rettende Idee hatte zu schauen wo Fabius den Kanister geleert hatte und dem Fabius den Kanister geleert hatte und dem Wasserstrahl zu folgen. dort lag der Deckel dann auch. Wir konnten endlich los und eins war klar wir mussten uns beeilen und durften nicht trödeln, denn um 16 oder 18 Uhr würde unserer Zug fahren und wir wollten noch ins Schwimmbad. Wir machten auf der Burg Stolzeneck Pause. als es weiterging machte Hamster zusammen mit Hacki eine Entdeckung. Ein Wildschwein. Hacki, der sofort an Asterix und Obelix dachte schaute hinüber zu Hamster. In seinen Augen sah man, dass er daran dachte was man alles aus diesem zarten Fleisch machen konnte. Letzt endlich lief das Wildschwein dennoch vorbei, unverletzt. Schade, nicht?! Kurz vor Eberbach, in einer anderen Stadt gingen wir zum Schwimmbad und Hans und Erik besorgten schon mal die Karten. Es war ungefähr 17:50 Uhr als wir aus dem Schwimmbad zum Supermarkt Rewe gelaufen sind und dort unsere Süßigkeitenvorräte aufgefüllt haben. Wir stiegen einmal um, zur Abwechslung richtig und kamen in Mainhausen- Zellhaus an. Es war schon dunkel und wir wurden wieder einmal von Hans gefahren. Danke Hans!! Wir hatten vom Stamm Drachen Unterschlupf zur Verfügung bekommen.
Wir feierten in Harlekins Geburtstag hinein und bemerkten, dass er ziemlich schwer ist, als wir ihn mit der Plane hochwarfen. Ein paar wenige blieben bis halb zwei Wach und ein bekannter vom Erik, Kermit leistete und Gesellschaft. So ging auch dieser Tag vorbei. Am nächsten Tag hieß es alles aufräumen und sauber machen, natürlöich auch Frühstücken und danach eine Feed-Back-Runde der Fahrt. Nachdem das erledigt war wurde beschlossen, dass Hans uns wieder fahren sollte. Was der arme Mann nicht alles für uns macht. In Aschaffenburg fuhr der Zug aber eine Stunde später ab, nichts verläuft ja immer gut, und aus diesem Grund gingen wir zusammen mit Erik, dessen Heimatstadt Aschaffenburg ist, auf Führung. Wir gingen ins alte Pfadi-Büro, das nicht mehr existierte. Der Rest des Tages verlief eher glatt und wir kamen unm 14:45 in Bretten an. Dort warteten schon die Eltern der müden Wanderer. So endete die Fahrt! (Zeus)

















Endlich war es soweit, dass wir uns am Donnerstag Morgen am 30. Juli am Bahnhof in Bretten trafen. Wir waren voll gepackt und sehr aufgeregt. Pünktlich fuhren wir mit der Stadtbahn und Zug Richtung Basel. Nach zwei Stunden Aufenthalt fuhren wir weiter nach Kandersteg wo wir kurz vor 17:00 Uhr ankamen. Hans, der bereits am Bahnhof war, hielt extra für uns den Bus an, so dass wir die 2km zum Lager nicht laufen mussten. Dort wartete unser übriges Gepäck und Fritz. Das Gepäck hatte Hans mit seinen Anhänger hierher transportiert. Nachdem die Kohten und Jurten aufgebaut waren, gab es Abendessen und nach dem Abschluss hatten wir noch Freizeit, wobereits unsere älteren Jungs mit einigen englischen Mädels anbandelten. Gegen 22:00 Uhr gab es noch eine kurze Führung durchs Zeltlager und anschließend krochen wir todmüde in unsere Kothen. (Hans & Harlekin)
Frisch um 07:30 Uhr aufgeweckt saßen wir alle ums Frühstück auf unsere Isomatten. Es gab Brote, Nutella, Kaba und wer möchte konnte auch ein leckeres Müsli essen. Nachdem jeder abgespült hatte, mussten wir unsere Zähne putzen, doch dann kam Erik mit einer schlechten Nachricht. Als er einem englischen Bus ausweichen musste, fiel der gelbe Ordner mit Programm und allen Berechnungen in die stark strömende Kander. Es gab keine Chance mehr diese herauszufischen. Also mussten wir improvisieren. Wir hatten einen Workshoptag durchgeführt und teilten uns in zwei gleich große Gruppen, die dann einem internationalen Pfadiworkshop bewältigten. Danach bauten wir eine „Sofaecke“ und spannten darüber ein grosses Zelt, so dass wir nun auch im trockenen speissen können. Am Nachmittag spielten einige Jungs mit vielen Portugiesern Fussball. Am Abend waren wir dann noch bei der grossen Arena unseres Pfadfinderplatzes. Dort hatten sich ca. 1000 Pfadfinder versammelt, die meisten natürlich aus Engalnd, aber auch Portugal und aus Italien. Natürlich auch aus anderen Ländern, wobei wir die einzige deutsche Gruppe waren. Es wurde gemeinschaftlich gesungen, gespielt und verschiedene Sketche gezeigt. Gegen 22:00 Uhr verzogen wir uns noch in unsere Singejurte und sangen noch einige Lieder. (Pinguin)
Einige von uns gingen morgens um 07:30 Uhr durch das Lager joggen. Wieder angekommen gab es ein kaltes Frühstück mit Brot und Müsli. Nach dem Frühstück konnten wir an Workshops teilnehmen: So nahmen einige am Cope Course teil, der einen Parcours durch den Wald darstellte. Ein weiterer Workshop war das Indoor-Climbing oder Lagerbauten. Anschliessend gab es Spaetzlöe als Mittagessen, von denen keiner genug haben konnte. In der Freizeit wurden Spiele gespoeilt oder Halstuecher mit fremden Staemmen aus anderen Laendern getauscht. Auf dem Sportplatz im Lager fand anlaesslich des Schweizer Nationalfeiertags eine reisiger Feier mit über 1500 Pfadis aud 31 Nationen mit Bühne und Ständen, die Speisen vieler Nationen anboten. Auch dort waren wir mit leckeren Spätzle vertreten. Alle im Lager waren geschminkt und verkleidet und bemalt mit der Schweizer Flagge. Es wurden neben ausländischen Speisen auch viele Spiele angeboten. Versuche zu schen schlugen fehl, da die Duschen alle besetzt waren. Am ABend war die Abschlussfeier des Nationalfeiertags und danach zogen wir in einer grossen Parade durch Kandersteg. Alibaba, Hacki und ich hatten die wundervolle Ehre unsere Flaggen an der Spitze des Zuges zu praesentieren. Ein grosses Feuerwerk beendete diesen erlebnisreichen Tag (Fynn mit Hilfe von Alibaba).
Der nächste Tag brach schon sehr früh an, nämlich um 6 Uhr. Da viele diese Zeit nicht gewöhnt waren, gab es beim Frühstück ein leises Lied. Nach dem Frühstück hatten wir bis 7:15 Uhr Zeit unser Geschirr zu waschen, unsere Sachen für die Fahrt zu richten und gingen schlie’lich los. Wir fuhren mit dem Zug nach Thun und liefen zu der Ausgabe der Kanus bzw. Schlauchboote. Vor Ort haben wir Gruppen eingeteilt, aber wie sich schon bald herausstellte, fiel die Kanutour wortwörtlich ins Wasser, da es angefangen hatte zu regnen, stürmen und zu donnern. So hiess e errst einmal abwarten, da wir die Hoffnung hatten, der Regen würde wieder aufhören. Wir lenkten uns mit Liedern, Gesprächen und ähnlichem ab. Da es, zu unserem Leid, nicht aufhoeren wollte zu regnen, mussten wir einen Entschluss fassen. Entweder warten und hoffen oder die Aktion abbrechen und sich schnell einen Ausweg überlegen. Wir entschieden uns, da es nicht aufhören wollte, für letzteres. Wir gingen an eine Befestigung am Fluss. Dort angekommen gab es erst einmal eine kleine Stärkung, danach hatten sich die Leiter überlegt, da die meistens, fast alle, ihre Badesachen dabei hatten, ins Hallenbad zu gehen. Diejeningen, die keine Badesachen dabei hatten gingen mit Rüdiger zum Lagerplatz zurück. Die Anderen fuhren mit dem Bus nach Oberstdorf. Von der Bushaltestelle liefen wir zum Hallenbad, wo wir uns nach Herz und Seele austoben konnten. Das meist angewandte Manöver war das Tunken von diversen Personen, das Erik und Zeus sehr belegt unternommen haben. Einige gingen schon vorher aus dem Wasser, da sie noch etwas essen wollten. Als der Schwimmbadbesuch vorbei war fuhren wir mit dem Bus wieder nach Thun, von dort aus dann nach Kandersteg, wo wir einen Bus zum Pfadizentrum nahmen. Zum Abendessen gab es für die, die es essen wollten, Maultauschen gebraten mit Rührei. Nachde wir gegessen hatten, hatten wir bis um 09 Uhr abends Freizeit . EInige haben die Zei tmit Mafiosi spielen genutzt, andere brachten ihre Sachen vor dem Lagerwolf Erik in Sicherheit. Um 09 Uhr kam der Lagerwolf mit seiner Tüte angelaufen. Er hatte sich schon eine gute Idee einfallen lassen, wie man die, die etwas verlorenn hatte, „bestrafen“ konnte, nämlich mit lustigen Aufgaben, wie Leider singen und dabei auf dem Boden oder dem Tisch tanzen oder auf andeere Lagerplätze gehen und dort ein Ständchen zu singen. Am Ende des Tages gab es noch eine Feedback-Runde, in der man sagen konnte, was einem gut, schlecht oder gar nicht gefallen hat. Frü die meisten war der Tag jetzt vorbei, aber einige, nämlich die Sipppenführer, mussten noch zur Sippenführerrunde. Danach gingen auch sie ins Bett bzw. in ihre Kohte. (Zeus)
Wanderung zum Oeschinensee – Wir sind alle, außer Kelly, Erik, Hans und Klein-Erik auf dem Berg drei Stunden gelaufen. Die vier anderen fuhren mit der Seilbahn. Nach drei Stunden kamen wir endlich an: 23 Jupfis und Pfadis schwamen im Wasser des Sees. Die Wölflinge gingen nicht ins Wasser. Wir aßen zu Mittag am See, zum Nachtisch gab es Eis für jeden. Später gingen wir zur Sommerrodelbahn. Alle durften fünfmal fahren. Weil es danach zu spät zum Laufen war fuhren alle mit der Seilbahn zurück. Am Abend sind viele zur Pfadidisco gegangen. Als alle ausgepowert waren, gingen wir um 00 Uhr zum Lager (Pimpf)


Der letzte Tag der Fahrradtour, einige hielten es nicht für möglich, denn die Fahr war so schnell vorbei gegangen, dass man es nicht galuben wollte. Wir fuhren von Wolfratsfeier über Dürrenbüchig und Rinklingen nach Bretten, wor wir uns den Kreisverkehr vornahmen 🙂 Wir fuhren dreimal im Kreis. Nach dem fuhren wir zum Bernhardushaus, wo wir nach einer längeren Pause und Cheeseburger für Alle das Material einquartierten. Am Abend gab es einen Gottesdienst, außerdem wurde der Lagerfilm gezeigt. Zu später Stunde schlossen wir die Fahrt mit einer Ringhalstuchverleihung und einer abschließenden Feedbackrunde ab (Zeus) .

Am 19.06 trafen wir uns um 17:00 Uhr am Brettener Bahnhof und es ging nach kurzem Abschied der Eltern endlich los. Nach einer lustigen vierstündigen Zugfahrt, einigen Umstiegen und einem mühsamen Aufstieg zur Festungsanlage hatten wir es endlich geschafft. Noch kurz anmelden und dann fix einen guten Lagerplatz ergattern. Gesagt, getan: fünf Minuten später begannen wir die Kohtenplanen, sowie sonstiges Zeltmaterial aus unseren Rucksäcken zu zerren. Nachdem unsere drei mitgenommenen Kohten standen und auch die letzten Isomatten und Schlafsäcke ihren Weg ins Zelt fanden, sammelten wir uns kurz und unsere Fahrtenleitung – bestehend aus Hacki, Kelly und Tom, die das Ganze organisiert hatten – stellte uns den Programmplan und die Regeln auf der Burg vor. Danach konnten wir uns frei in der Burg bewegen und erkundeten die weitläufigen Katakomben und Kerker der Festung. Da wir relativ spät angekommen waren, gab es kein Abendessen mehr (wir hatten bereits vorher im Zug gegessen). Die meisten waren von der Zugfahrt kaputt und bei dem kalten Wind, der gegen Abend auf der Burg pfeift, war es im Schlafsack sowieso gemütlicher.
Nach einer für manche kurzen Nacht, standen wir um 8:00 Uhr morgens auf. Es musste früh gefrühstückt werden, denn die Fahrtenleitung musste sich bereits ab halb neun zum AG-Treff und zur Lagerbesprechung begeben. Danach wurde haben sich alle rund 170 Pfadfinder auf dem Burgplatz zur Lagerrunde getroffen. Es wurde ein Eingangslied gesungen und die AGs für den Vormittag wurden vorgestellt. Wir mit unseren beigefarbenen DPSG-Kluften fielen unter den sonst blau angezogenen BdPlern auf wie ein bunter Hund. Es wurden viele AGs angeboten, darunter einige mit dem Thema Märchen. Die mit Abstand beste AG wurde – welch ein Wunder – von unserem Stamm angeboten. Bei uns konnte man Dosenfeuer bauen, bestehend aus einer einfachen Dose, aufgewickeltem Karton und zum Schluss musste man noch etwas Geduld haben, da man das Wachs noch über den Karton hat tröpfeln lassen müssen. Die Dosenfeuerfertigung produzierte zwar viel Qualm, aber wir hatten auch viel Spaß beim Betreuen. Da der Vorrat an Dosen schnell zu Ende war, hatten wir nochmals die Möglichkeit, die Burg etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Vom Burgturm hatte man einen fabelhaften Blick über die schwarze Zeltstadt, die auf einem Hügel über Königstein in der Sonne schwitzte. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gingen viele von unserem Stamm ins Freibad nahe der Burg. Da wir wohl die einzigen waren, die auf diese brillante Idee gekommen sind, herrschte im Freibad tote Hose und der Pool gehörte uns allein. Anschließend – frisch geduscht und gebadet – begaben wir uns wieder auf den Heimweg gen Burg, wo während unser Abwesenheit wohl ein Sturm gewütet haben muss, von dem wir im viel tiefer gelegenen Freibad natürlich nichts mitbekommen haben.
So näherten wir uns dem Höhepunkt des Abends: einem Theaterstück, an dem jeder teilgenommen hat. Nach unserem Abendessen, wurden auf dem Innenhof die Szenen des Stücks an die verschiedenen Stämme verteilt. Gemeinsam erarbeiteten wir eine Szene, von der wir nur die grobe Handlung kannten. Text und Regieanweisungen mussten wir uns selbst überlegen. So wurden die Rollen verteilt und ich versuchte mich als Regisseur. Das Ergebnis ließ sich zeigen. Wir konnten einige Lacher einbauen, die das Publikum aufheiterten. Doch auch die anderen Gruppen zeigten wahres schauspielerisches Können und brachten die Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln. Die einzelnen Szenen spielten immer an verschiedenen Stationen auf der Burg, die das Publikum von der ersten bis zur letzten Szene besuchte. Das Ambiente passte perfekt. Die Burg war ein fabelhafter Platz und durch die vielen Verästelungen und Gewölbe konnte man für jede Szene einen passenden Ort finden. Nachdem das Stück sein Ende gefunden hatte, besuchten wir noch die Singejurte, die sehr aufwendig mit Teppichen und Kerzen geschmückt wurde. Dort hörten wir noch eine gute halbe Stunde bei flackerndem Kerzenlicht Gedichte und Märchen und sangen gemeinsam einige Lieder … und wieder wurde es eine kurze Nacht.
Am nächsten Morgen stand nicht mehr viel auf dem Programm. Um 9:00 Uhr fand noch das großes Bundesfrühstück im Innenhof der Burg statt, bei dem alle Pfadfinder zusammen ihre letzten Vorräte verspeisten. Noch ein letztes Abschlusslied und dann wurde abgebaut und verstaut.